kaempfer
Gast
Ich habe in einem anderen thread schon meine Geschichte aufgeschrieben..möchte aber diesen noch einmal starten weil ich einfach nicht weiterkomme..
Ich (35, m) wurde vor 10 Wochen nach 3 jähriger beziehung verlassen.
Ich bin nach 2 Jahren in ihre stadt gezogen und job usw dort angenommen.
So richtig glücklich war ich kaum in dem letzten jahr in der gemeinsamen wohnung.. wir stritten leider häufig, unter anderem weil wir in einigen lebenseinstellungen nicht zusammengepasst haben und gemeinsame hobbys auch wenig vorhanden waren..
mir ging es mit der zeit psychisch sehr schlecht dadurch, aber auch durch sehr viel stress im job.
Ich hatte den traum vom heiraten und gemeinsame Kinder nicht mehr..ich konnte in der zukunft auch kein gemeinsames glückliches wir mehr sehen..
Ja und ich war zum schluss oft gereizt und unglücklich. Hatte bereits körperliche Symptome, konnte kaum noch schlafen.
Die trennung kam.
Und jetzt nach 2,5 monaten habe ich das gefühl mein leben verloren zu haben. Ich sehe alle fehler bei mir, sehe nur noch ihre guten Seiten und kämpfe mich von tag zu tag.
Kurz nach der trennung habe ich eine positiv-negativ liste gemacht von ihr. Jetzt sehe ich die negativen sachen von ihr fast schon wertlos..
Ich habe das gefühl ein teufel sitzt in meinem kopf und will mir das leben zur hölle machen. Ich lebe nur in der vergangenheit..denke und denke nur was wäre wenn und hättest du usw usw..
Ist es normal das man solche starke selbstzweifel hat?
Viele sagen ich bin attraktiv und werde auf keinen Fall alleine bleiben müssen.. ich zweifel aber momentan an allem..auch an meiner beziehungsfähigkeit.
Das alles zermürrbt mich und ich fühle mich verloren und einsam..habe das gefühl mein leben selbst zerstört zu haben..
