Valeriechen29
Gast
Mich beschäftigt nun seit einiger Zeit etwas: Meine beste Freundin und ich (beide 29 Jahre alt) wurden vor ungefähr 2 Jahren gleichzeitig Single. Wir sehen beide gut aus wie ich finde und stehen eigentlich mit beiden Beinen recht fest im Leben.
Nun mache ich jedoch seit diesen 2 Jahren immer wieder die Beobachtung, dass meine Freundin absolut nicht schnell entflammbar ist, wenn es um einen Mann geht. Sie verliebt sich wirklich sehr sehr selten, egal wie toll dieser Mann auch sein mag.
Nur um ein Beispiel zu nennen: Ein wirklich wahnsinnig (!) gutaussehender Mann, Ende 30, beruflich erfolgreich, charakterlich top, wirbt zur Zeit um sie. Sie merkt recht schnell, dass sie sich, trotz allem was für ihn spricht, nicht in ihn verliebt (sie hängt auch noch ein wenig ihrem Ex nach) und gibt das besagtem Herren auch vorsichtig zu verstehen.
Und was macht der? Er bemüht sich weiter! Will ihr Zeit geben, akzeptiert auch etwas Lockeres blablabla... und das passiert ihr nun schon zum dritten mal innerhalb dieser 2 Jahre! Die Typen liegen ihr zu Füßen! Sie haben Geduld, sind für sie da, und das obwohl meine Freundin eigentlich nichts für sie empfindet!
Nun, im Gegensatz dazu: Bei mir läuft es umgekehrt und das macht mich mittlerweile wahnsinnig. Ich verliebe mich in die Typen, gebe ihnen das zu verstehen sobald ich glaube, dass es auf Gegenseitigkeit beruht und bääm, scheinen sie das Interesse zu verlieren oder lassen die Sache irgendwann auslaufen
Was läuft hier falsch? Ich meine jetzt gar nicht so sehr bei mir (ich kenne meine Defizite) Aber es kann doch nicht sein, dass übermäßige Vorsicht und Zurückhaltung, wie bei meiner Freundin, oder sogar Desinteresse Männer zu Höchstleistungen anstachelt, ODER?