Baerberlin
Gast
Also wenn Du mit Deinem letzten Beitrag die Schilderung Deines Urlaubs in Kroatien meinst, dann kann ich dazu folgendes sagen:
Bei mir wäre es genau umgekehrt: wenn die Chemie stimmt (was bei Dir und dem Mann in Kroatien ja der Fall war), dann wäre die Entfernung (zumal Kroatien und Deutschland ja flugtechnisch ganz gut angebunden sind) kein Problem. Natürlich würde ich auf die Dauer wollen, dass aus der Fern- eine Nahbeziehung wird, aber das kann man ja garnicht erreichen, wenn man es nicht ausprobiert.
Mein Problem ist eher anders herum: ich habe jetzt schon mehrfach Frauen gedated, bei denen es von den Gesprächen und der Denkweise ganz gut zu passen schien und die mir auch nicht abgeneigt waren...aber mir hat die Chemie gefehlt, da war so gar keine Anziehung (und das heißt jetzt nicht, dass das häßliche Frauen waren) und da konnte ich dann auch nicht weitergehen auf dem Weg in eine Beziehung.
Ich habe tatsächlich seit meiner Trennung vor nunmehr über 9 Monaten (nach 22 Jahren Beziehung, 15 Jahre verheiratet) nur im Januar mal so eine Woche gehabt, wo ich mich mit einer Frau traf, in die ich schockverliebt war. Die hat dann aber schnell gemerkt (da war ich ja gerade mal 2 Monate getrennt), welchen Weg ich noch zu gehen habe und hat mich (zu recht) abgeschossen.
Zusammengefasst: (und das meinte ich auch mit meiner Frage oben hinsichtlich der nachzujustierenden Ansprüche) Es gibt da eben Dinge, die man nicht beeinflussen kann, nämlich die Anziehung. Oder wie soll man die nachjustieren? Alles andere könnte sich finden. Ich bin sehr flexibel hinsichtlich aller möglichen Faktoren (wie zum Beispiel die Frage der Entfernung, zumindest am Anfang), aber überhaupt nicht, was die Frage der Anziehung angeht. Da geht es mir vielleicht ein wenig wie der TE (die sich ja leider nicht mehr meldet).