Zitat von Berserker:Sehe das Abendessen nicht als Zeichen einer positiven Anziehung , sondern eher als Wiedergutmachung an die kinder, die immer danach fragen, wann der Papa mal wieder mit Essen kann oder wann wir zusammen grillen.
Ach so, daher haben sie die Schuldgefühle auch davon abgehalten, Mann und Kind aufs Spiel zu setzen. Nicht.
Wenn Du denkst, dass Schuldgefühle, die eigene Verantwortung implizieren, welche in der Realität ja tunlichst vermieden wird, hier am Ruder sind, dann denkst Du zu kurz.
Denn Emotionen von Frauen sind nie 100 oder 0 Prozent. Genau so wenig wie die Emotionen Deiner Frau für Dich 0 Prozent betragen. Basiert Dein Wesen auf einem Faktor von Unsicherheit (suche der Frauen nach dem perfekten Partner), ergibt sich daraus zwangsläufig, dass Du die Gießkanne im Anschlag hast. Denn nur so kannst Du mehrere Äcker gleichzeitig beackern. Und ja, sowas bedeutet, dass immer auch eine Spur Plan B, Plan C und Plan N mitspielen.
Bedeutet konkret: In Situationen hoher eigener Unsicherheit (auf Tagesbasis), angefeuert durch Aktionen (Abstand) deinerseits, schlägt der Zweifel an den eigenen Entscheidungen durch und es wird die Gießkanne aus dem Schuppen geholt.
Möchte man instinktiv jedoch an die Madonna in Frauengestalt glauben, also ignoriert man den Anteil der Natur, der zweifelt und auswählt (auf Tagesbasis!), sieht man a) seine eigenen Anteile am Scheitern nicht richtig und b) erkennt man nicht den Emotionen=Wahrheit-Baustein der Frauen. Was dazu führt, dass man "rationale Entscheidungen auf Basis von Enotionen" nicht einbaut, was dazu führt, dass man mit 0 und 1 denkt. Was nahe liegt, denn so sind wir Männer. Was aber auch bedeutet, dass man die Fähigkeit der Frauen, in ganz vielen Grautönen zu leben, nicht sieht.
Und das führt am Ende zu was? Dass man das Wesen der Frauen seinem eigenen Ego unterordnen will.
Und dann bist Du bei:
Wenn man einem Mann erklären muss, wie er ein Mann ist, ist er kein Mann.