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Nur in diesen Momenten hat er die "Schuld" dafür im Aussen gesucht.
Ist das nicht schon mehr als genug?
Ich muss leider auch sagen, dass mir dieses generelle Element im Verhalten des EM der TE negativ aufgefallen ist. Und es kommt mir dabei immer mehr so vor, als sei die Diskussion um das Finanzielle nur ein Symptom für einen generellen Machtkampf, der da - aus welchen. Gründen auch immer - ausgebrochen ist.
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x 3#46
B
BernhardQXY Mitglied
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@c_minor Kampf ist es eher nicht, sondern machtgefälle. Aber ja, da liegt mmn das eigentliche Problem
Ist eine Sache der Perspektive: Der eine kämpft aus einer scheinbar überlegenen Position darum, die Oberhand zu behalten, die andere darum, aus einer unterlegenen Position wieder mehr Augenhöhe und Gleichberechtigung herzustellen. Die eine Seite kämpft offensiv mit Abwertung und Kritik, die andere Seite eher leiser mit Leiden, Grübeln und innerem Rückzug sowie Trennungsgedanken.
Unterm Strich bleibt eine TE, die sich - meiner Ansicht nach zu recht - in den Grundbedürfnissen ihrer Beziehung frustiert erlebt und sich daher immer deutlicher fragt, ob diese Beziehung / Ehe noch Bestand hat.
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x 1#48
H
Haeschen Gast
Eine Frau sollte nicht ihren Mann um Geld bitten müssen, wenn sie das hübsche Sommerkleid beim Stadtbummel, kaufen möchte, ihre eigene Karte wird aus der Handtasche genommen. Unvorstellbar für mich keine eigenen Karten zu haben und damit für jede Kleinigkeit eine Hose bitten zu müssen. Ich weiß im Grunde nicht warum man soetwas überhaupt zulässt. Aber vermutlich möchte Frau so leben, denn wenn dem nicht so wäre, würde sie die Konsequenzen ziehen. Denn einerseits jammern, andererseits, ja, Schatz, du hast natürlich Recht, zu sagen, sorry, ist nicht nachvollziehbar.
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x 2#49
Puschel8 Mitglied
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@Haeschen Wieviele Kinder hast Du denn nun groß gezogen? Bzw. wieviele leben aktuell in Deinem Haushalt?
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#50
R
Renama Mitglied
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Wir hatten auch immer ein gemeinsames Konto, von dem einfach alles abging für Einkäufe, die Kinder ... Ja und auch für seine Zig., obwohl ich selber nicht rauche. Ob das Geld nachher auf dem gemeinsamen Konto fehlt oder nie darauf wandert, macht auch keinen Unterschied. Verstanden habe ich diese Rechnereien mit zig Überweisungen nie - wo soll da der Vorteil sein? Es sind doch die gemeinsamen Lebensmittel, gemeinsame Kinder, gemeinsame Miete. Wenn einer superviel verdient, der andere wenig ist es nicht mehr 50:50, ist auch logisch, weil 50:50 dann unfair wäre.
Einzig wenn einer ein extrem teures Hobby hat oder sich irgendwelche Luxusartikel regelmäßig leistet, kann ich verstehen, wenn der andere das nicht mitfinanzieren will - so richtig klar wird mir das aber trotzdem nicht.
Macht man dann irgendwann von "seinem" gesparten Geld alleine eine Reise nach Hawaii?
Die Entscheidung in TZ zu arbeiten, ist eine, die von beiden Partnern getroffen wird, ebenso ist am Gehalt vermutlich auf kurze Sicht nur wenig zu rütteln.
@te Es gibt online Rechner zum Rosenheimer Modell. Dies ist eigentlich für getrennte gedacht, kann aber Hinweise darauf liefern, wie eine faire prozentuale Verteilung der Gesamtkosten aussehen könnte. Vielleicht einfach mal eingeben.
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x 2#51
ElGatoRojo Mitglied
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Zitat von Renama:
Verstanden habe ich diese Rechnereien mit zig Überweisungen nie - wo soll da der Vorteil sein?
Letztlich - wenn ich auch als Verheiratete getrennte Kassen und Konten führe ist das zwar einerseits irgendwie weibliche Unabhängigkeit - aber gegenseitiges Vertrauen bleibt da auf der Strecke. Aber davon abgesehen - er kann nicht bestimmen, was er will und da muss sie jetzt in ihren eigenen Interesse mal was tun.
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x 3#52
B
BernhardQXY Mitglied
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Um ehrlich zu sein hätte ein eigenes Konto schon was gutes und sei es umgekehrt. Kaufen ohne Rücksprache ist schon manchmal schön.
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x 4#53
Kettenkarussell Mitglied
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Zitat von Haeschen:
jedes Ding hat seine Konsequenz, nur hier, fällt dann plötzlich ein, och, ich muss mich kümmern, jo, wie händele ich JETZT Berufstätigkeit mit Betreuung und dann die Kosten......
Weißt du, nicht alles im Leben ist kalkulierbar. Lies doch mal hier, meinst du, die plötzlich Alleinerziehenden haben das so gewollt? Trotzdem müssen sie nun zusehen, wie sie Kinderbetreuung und Arbeit vereinbaren, oft ohne nennenswerte Unterstützung des Expartners, der sich nun ein Leben 2.0 aufbaut.
Wer meint, alles ist im Vorfeld planbar, den hat das Leben bisher mit Schicksalsschlägen verschont.
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x 4#54
ElGatoRojo Mitglied
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Zitat von BernhardQXY:
Kaufen ohne Rücksprache ist schon manchmal schön.
O.k. - aber du hast doch auch entweder etwas Bargeld dabei oder die eigene Karte?
Solche restriktiven Eheverhältnisse wie die TE sie schildert sind doch total aus der Zeit gefallen. Außerdem wäre mir als Mann das viel zu mühsam, das alles haarklein zu kontrollieren.
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x 1#55
Kettenkarussell Mitglied
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Zitat von ElGatoRojo:
Ich habe noch das Haushaltsbuch meiner Mutter aus den 1950ern. Sie hat fast Vollzeit im Betrieb meines Vaters mitgearbeitet und frei über ihr Budget verfügt. Und er hatte weiß Gott etwas Besseres zu tun, als haarklein irgendwelche Kleinbeträge zu kommentieren.
Vielen geht es zu gut heutzutage.
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#56
B
BernhardQXY Mitglied
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@ElGatoRojo Natürlich habe ich meine Karte. Aber wenn ich Technikkram will oder etwas größeres, dann stimme ich mich im Vorfeld ab. Wenn ich das von meinem Konto kaufe, braucht es keine Diskussion. Auch hätte ich gerne auch Mal ein Geschenk ohne dass ich weiß was es kostet. Sozusagen Taschengeld für Erwachsene. Davon ab: das was der Mann da treibt ist Kontrollesucht. Damit kann man keine Ehe auf Augenhöhe führen.
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x 7#57
B
BernhardQXY Mitglied
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Denke ich genauer drüber nach bin ich es der nach Geld fragt. Zahle nur mit Karte oder SmartWatch. Aber wenn wir mal in die Kneipe wollen, muss ich mir Bargeld geben lassen. Außerdem habe ich nur ein kartenetui und somit nix für Bargeld