erha06
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mich hat es vor gut zwei Wochen erwischt, dass sich meine (Ex)Freundin von mir getrennt hat. Sie 20, ich 27. Unsere Beziehung hat leider nur circa 5 Monate gehalten. Es war meine erste richtige Beziehung, davor hatte ich nie das Bedürfnis, eine Beziehung zu führen und bin auch nie einer Frau begegnet, die mich so fasziniert hat, wie sie.
Kennengelernt haben wir uns über die Uni. Sie studiert ein ähnliches Fach wie ich studiert habe ich bin mittlerweile berufstätig. Vor unserem ersten Date haben wir 4 Wochen sehr viel per WhatsApp geschrieben. Bei unserem ersten Date hat es dann gleich gefunkt, wir haben uns geküsst und kamen zusammen.
Die Anfangszeit war sehr schön, ich habe die Wochenenden bei ihr verbracht und auch unter der Woche haben wir viel Zeit gemeinsam verbracht. Wenn ich nach dem Wochenende gegangen bin, hat sie fast geweint. Es verging keine Stunde ohne x WhatsApp-Nachrichten. Sie hat mich auf ein Podest gehoben, dass es für mich schon unheimlich war. So schön ich das anfangs fand, desto eingeengter habe ich mich dadurch mit der Zeit gefühlt. Ich musste ständig schreiben, was ich gerade tue, denke, fühle. Am Wochenende hatte ich keine Stunde mehr für mich allein. Es war für mich einfach ein bisschen zu viel des Guten
Dann kam das erste Dezemberwochenende. Sie fuhr an diesem Wochenende zu ihren Eltern, ich zu meinen. Dann beging ich den glaube ich verhängnisvollen Fehler, mein Handy für ein paar Stunden auszulassen. Ich habe einfach mal ein paar Stunden für mich gebraucht ohne ständig am Handy zu hängen. An diesem Morgen hätte sie mich jedoch gebraucht, hatte mir mehrere Nachrichten geschickt und ich habe erst nach ca. 6 Stunden reagiert, nachdem sie mir die Nachrichten geschickt hatte.
Ich habe mich dafür entschuldigt. Sie meinte zwar, es sei alles in Ordnung, aber nach diesem Tag war nichts mehr wie vorher. Ich habe keine Ich liebe dich-Nachrichten mehr bekommen, sie war den ganzen Dezember schlecht drauf, schlief sehr viel, auch tagsüber, ließ sich von mir nicht mehr richtig berühren.
Vor den Weihnachtsferien hat sie mir gesagt, dass sie nicht weiß, ob das mit uns funktioniert Ich könne ihr nicht geben, was sie in einer Beziehung brauche. Sie wollte mir aber auch nicht sagen, was sie braucht wenn ich es nur täte, weil ich wüsste, dass sie es sich wünscht, sei es nichts wert.
Sie hat mir an den Kopf geworfen, von mir käme nie etwas, ich hätte sie nie umarmt, mich nie für sie interessiert, sei emotional kalt. Ich sehe das anders aber es nagt sehr an mir. Wenn das auf sie wirklich so gewirkt hat, ist das schlimm . Vielleicht wirke ich wirklich so?
Die Weihnachtsferien hat sie bei ihren Eltern verbracht. In der Zeit haben wir uns abends geschrieben bzw. telefoniert. Ihre Stimmung war eher schlecht. Als sie wieder zurückkam, haben wir einen schönen Samstag miteinander verbracht, abends im Bett viel geredet. Sie hat mir erzählt, dass sie ein Stimmungstief gehabt hätte, Angst vor den Prüfungen hat, sich schwertut, sich zu öffnen. Sie hat viel geweint.
Die nächsten Wochen waren dann wechselhaft. Mal hat sie sich mir um den Hals geschmissen, mal durfte ich ihr nicht mal einen Kuss zum Abschied geben. Wir haben die meiste Zeit damit verbracht, gemeinsam auf ihre Klausuren zu lernen oder Spaziergänge zu machen.
Wir hatten verabredet, nach dem Ende der Klausuren endlich wieder einen Uni-freien-Tag zusammen zu verbringen. Dazu kam es nicht mehr, nach der letzten Klausur hat sie per WhatsApp Schluss gemacht. Als Begründung kam, dass das Gefühl nicht stimme, ich ihr nicht geben könne, was sie brauche und dass sie psychisch nicht ganz auf der Höhe sei und für sich allein einen Weg finden müsse, damit klarzukommen. Das ist jetzt die Geschichte im Schnelldurchlauf.
Auch wenn ich weiß, dass es nichts mehr bringt, suche ich nun ständig nach den Fehlern, die ich gemacht habe War es wirklich diese sechs Stunden, an dem ich mein Handy aushatte? Habe ich damit alles kaputt gemacht?
Ich bin wahnsinnig enttäuscht und traurig, dass sie Schluss gemacht hat und sie fehlt mir sehr .