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mona59-1
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Tiltel muß eigenlich heißen:
Sucht nach Bestätigung d.Liebe - Angst nicht geliebt zu werden
Hallo,
ursprünglich versuchte ich das Problem an facebook usw. festzumachen.- deshalb gibt es schon einen Beitrag
"Macht Facebook, dauernde SMS und Anrufe süchtig?"
in der Rubrik Trennungsschmerzen Home -> Trennung, Scheidung, Beziehungsende & Loslassen.
Möchte nicht( und weiß auch nicht wie technisch machbar ) dorthin verlinken, weil ich nicht weiß, ob dies nicht fehlinterpretiert wird, mit "ein Thema wichtiger machen wollen"
Habe aber bei der Diskussion bemerkt, dass mein Thema ein ganz anderes ist.
Das dort aber in meinem ersten Beistrag schon angesprochen wird.
Ja das ist ein Zitat, aber eben mit anderem Schwerpunkt - die Teile, die sich zu sehr auf Facebook bezogen, habe ich herausgenommen. Was mich eher berührt, ist meine eigene Suchtentstehung zu hinterfragen.
Wieviel ist normal?
Wieviel ist notwendig, um mich überhaupt auf den anderen einzulassen?
Wieviel ist gesund? Ein zuviel erschwert es enorm, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, wenn man merkt, es wird eine schwierige Beziehung.
Wieviel ist gesund? Wann war es Abhängigkeit? Speziell nach einer Beendigung/Trennung stellt man dann fest, dass loslassen sehr, sehr schwer fällt.
Finde es immer wieder so passend, wenn Weise unter uns den Rat geben
Das ist wie eine Sucht, da hilft nur totale Abstinenz ...
Wie recht er hat, für mich zumindest.
Hatte auch mal ein Anti-Liebeskummer Buch, dass dies auf die während der verliebtheit vorhandenen "Kuschelhormone - Oxytocin" mit einem wirklichen körperlichen Hormon-Entzug zu begründen versuchte.
Nicht zuletzt, würde uns so eine Erkenntnis weiter bringen?
Sucht nach Bestätigung d.Liebe - Angst nicht geliebt zu werden
Hallo,
ursprünglich versuchte ich das Problem an facebook usw. festzumachen.- deshalb gibt es schon einen Beitrag
"Macht Facebook, dauernde SMS und Anrufe süchtig?"
in der Rubrik Trennungsschmerzen Home -> Trennung, Scheidung, Beziehungsende & Loslassen.
Möchte nicht( und weiß auch nicht wie technisch machbar ) dorthin verlinken, weil ich nicht weiß, ob dies nicht fehlinterpretiert wird, mit "ein Thema wichtiger machen wollen"
Habe aber bei der Diskussion bemerkt, dass mein Thema ein ganz anderes ist.
Das dort aber in meinem ersten Beistrag schon angesprochen wird.
Zitat von mona59-1:Sicher ist es normal, wenn ich jemanden kennenlerne, möchte ich wissen, wie wichtig ich ihm bin, so bestätigt man sich gegenseitig, durch abwechselndes sich melden "hallo, ich bin an Dir interessiert".
Weil das heute viel einfacher geht (mittels facebook & Co), ist es natürlich auch viel schlimmer, wenn mein Gegenüber das nicht tut.
Ich frage mich, ob wir alle in der Kennenlernphase eine Art Sucht aufbauen - nach dauerndem Kontakt - ohne jede Pause. Dann dies notwendig bleibt, fortzusetzten, damit das Gegenüber nicht das Gefühl hat, etwas stimmt nicht. Und wenn wir uns dann eines Tages trennen, vermissen wir natürlich auch diesen andauernden (Pseudo)-Kontakt.
Wobei das ja schon früher so war, dass man in einer Kennenlern- oder Trennungsphase jedesmal wenn das Telefon klingelte, hoffte ...
Das scheint wohl in der Zeit zu passieren, wenn wir uns der Gefühle des anderen noch nicht sicher sind oder wenn wir hoffen, dass da doch wieder Gefühle entstehen.
Es ist fast wie eine Sucht - warum ist es so schwer, etwas einfach so sein zu lassen wie es ist.
Sich zu freuen in dem Moment, in dem man mit dem anderen Zeit verbringt und es gut sein lassen wenn nicht. Also im Moment zu leben ohne dauernd in der Zukunft zu sein - also dass doch hoffentlich im nächsten Moment das Telefon klingelt (oder was auch immer).
Wobei das sich ja sogar darauf beziehen kann, wie oft man sich sieht. Wie oft versuchen wir an dem Zeitabstand zur nächsten Verabredung - also den nächsten etwas gemeinsam machen - das Interesse und die Gefühle für uns von unserem Gegenüber abzulesen.
Das möchte ich hier mal zur Diskussion stellen.
Ja das ist ein Zitat, aber eben mit anderem Schwerpunkt - die Teile, die sich zu sehr auf Facebook bezogen, habe ich herausgenommen. Was mich eher berührt, ist meine eigene Suchtentstehung zu hinterfragen.
Wieviel ist normal?
Wieviel ist notwendig, um mich überhaupt auf den anderen einzulassen?
Wieviel ist gesund? Ein zuviel erschwert es enorm, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, wenn man merkt, es wird eine schwierige Beziehung.
Wieviel ist gesund? Wann war es Abhängigkeit? Speziell nach einer Beendigung/Trennung stellt man dann fest, dass loslassen sehr, sehr schwer fällt.
Finde es immer wieder so passend, wenn Weise unter uns den Rat geben
Das ist wie eine Sucht, da hilft nur totale Abstinenz ...
Wie recht er hat, für mich zumindest.
Hatte auch mal ein Anti-Liebeskummer Buch, dass dies auf die während der verliebtheit vorhandenen "Kuschelhormone - Oxytocin" mit einem wirklichen körperlichen Hormon-Entzug zu begründen versuchte.
Nicht zuletzt, würde uns so eine Erkenntnis weiter bringen?