berliner1962
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Hallo noch einmal,
irgendwo weiter oben schreibst Du "mich plagen konkrete Selbstmordgedanken". Der allgemeine ärztliche Notdienst ist dafür weniger der richtige Ansprechpartner. Abgesehen davon wundert es mich, das Du von dort aus nicht sofort fachgerecht weitergeleitet worden bist. Wer "konkret" an Selbstmord denkt muss zum Psychiater, nicht zum Psychologen.
Psychologen machen eine Beratung, eine Psychotherapie.
Psychiater haben gelernt den Grad Deiner potentiellen Selbstgefährdung bereits in einem Erstkontakt einzuschätzen.
Wie ich bereits vorher schrieb, verselbstständigen sich solche Gedanken und Empfindungen schnell und eine depressive Verstimmung kann "chronisch" werden. Dann befindest Du Dich schnell seelisch im freien Fall.
Ab einem bestimmten Schweregrad hilft erstmal nicht Gesprächsherapie sondern Medikamente welche direkt auf das ZNS wirken. Und zunächst sollte man diese unter Beobachtung einnehmen. Man wird auf die Dosis "eingestellt".
Selbst eine Einweisung in eine Psychiatrie bedeutet nicht unbedingt, das Du Psychotikerin oder sonstwie "Irre" bist.
Sondern gute Psychiatrien bieten auch einen Schutzraum für eine begrenzte Zeit. In der Regel ist beim Status "freiwillig" 3 Tage Aufenthalt Pflicht, danach kann man auf Rat oder eigenen Wunsch entlassen werden oder dort auch eine Therapie beginnen. Das liegt im Ermessen der Ärzte, in Absprache mit Dir.
Alles Gute
irgendwo weiter oben schreibst Du "mich plagen konkrete Selbstmordgedanken". Der allgemeine ärztliche Notdienst ist dafür weniger der richtige Ansprechpartner. Abgesehen davon wundert es mich, das Du von dort aus nicht sofort fachgerecht weitergeleitet worden bist. Wer "konkret" an Selbstmord denkt muss zum Psychiater, nicht zum Psychologen.
Psychologen machen eine Beratung, eine Psychotherapie.
Psychiater haben gelernt den Grad Deiner potentiellen Selbstgefährdung bereits in einem Erstkontakt einzuschätzen.
Wie ich bereits vorher schrieb, verselbstständigen sich solche Gedanken und Empfindungen schnell und eine depressive Verstimmung kann "chronisch" werden. Dann befindest Du Dich schnell seelisch im freien Fall.
Ab einem bestimmten Schweregrad hilft erstmal nicht Gesprächsherapie sondern Medikamente welche direkt auf das ZNS wirken. Und zunächst sollte man diese unter Beobachtung einnehmen. Man wird auf die Dosis "eingestellt".
Selbst eine Einweisung in eine Psychiatrie bedeutet nicht unbedingt, das Du Psychotikerin oder sonstwie "Irre" bist.
Sondern gute Psychiatrien bieten auch einen Schutzraum für eine begrenzte Zeit. In der Regel ist beim Status "freiwillig" 3 Tage Aufenthalt Pflicht, danach kann man auf Rat oder eigenen Wunsch entlassen werden oder dort auch eine Therapie beginnen. Das liegt im Ermessen der Ärzte, in Absprache mit Dir.
Alles Gute