KeepSmile
Gast
Zitat von sadMonkey:Du bezahlst von dir ausgehend freiwillig mehr als du musst und solltest und anstatt das als Fehler und deinen Anteil anzusehen sprichst du davon, dass du ausgebeutet wirst?
Zitat von sadMonkey:Du beutest dich hier höchstens selber aus, fällst dann aber in die Opferrolle
Ich glaube, dass sie das noch nicht verinnerlicht hat, was das bedeutet. Sie schrieb selbst in etwa, dass sie sich nur geliebt gefühlt hat solange sie gemacht hat was andere wollten. Das sie sich verausgabt, war denke ich weder ein Anspruch anderer an sie, noch ihr eigener Wille.
Liebe sollte sich nicht an Leistung orientieren.
Der bekannte Glaubenssatz, wenn ich nur genug leiste, sieht mich jemand und erkennt das an, liebt mich.
Was aber nicht funktioniert. Denn im schlimmsten Fall sind dann alle anderen Schuld ein "ausgenutzt" zu haben. Damit nimmt man sich die eigene Verantwortung besser auf seine Grenzen zu achten und rechtzeitig Nein zu sagen.
Das man dann als Mutter noch von Ausbeutung bei den eigenen Kinder spricht, halte ich auch für kontraproduktiv. Ich finde es schräg alles anzubieten und zu machen, um dann einen Vorwurf des Ausbeutens zu bringen. Ich verstehe die TE schon in gewisser Weise auch was sie meint, allerdings liegt es dann mehr an einem selbst zu hinterfragen, warum man alles bieten möchte obwohl die Kapazitäten das nicht her geben oder man sogar schlecht behandelt wird. Das kann daran liegen es selbst erst sehr spät erkannt zu haben. Aber dann die Kinder als Schuldige hinzustellen, ausgebeutet zu haben, obwohl sie selbst das wärend der gesamten Ehe selbst so gelebt hat?
Mir fehlt da die ICH Form. Stattdessen sind die anderen Schuld.
Das sie nun eine Änderung vorgenommen hat verstehe ich auch. Sie möchte an sich denken und nicht mehr nur leisten. Die nächste Frage die ich mir stelle, wie sie das in ihrer neuen Beziehung umsetzt. Ein Zuzug zu ihm und wieder putzen, waschen, kochen, bezahlen, wäre dann wieder ein Griff ins Klo der alten Muster.
Ich warte zuerst nochmal ab, was die TE an Antwort gibt. Wenn sie von den ganzen Beiträgen nicht eh schon verschreckt ist.
- ein Produkt ihrer Erziehung; und die kann man nicht nur dem Vater anlasten. Meiner Meinung nach auch nicht, dass die TE sich in der Ehe und nach der Trennung lt. eigener Aussage finanziell hat unterbuttern lassen.