Ehemaliger User
Gast
Er verschrieb mir erst einmal ein Benzodiazepin. "Nettes" Medikament, das süchtig machen kann. Ich habe es ein paar mal genommen, Alk. getrunken, gek. ....aber der Schmerz war immer noch da. Dann bin ich zu einer Therapeutin, die verschrieb mir Antidepressiva. Geholfen haben die mir auch nicht. Kombiniert habe ich das leider immer mit Alk. und Dope.
Bis ich total neben mir stand. Aufgewacht bin ich dann durch eine ziemlich heftige Standpauke von meiner besten Freundin, die mir drohte die Freundschaft zu kündigen, wenn ich mir weiterhin die "Birne" zu dröhnen würde. "Ich müsse da durch!" Damit begann mein Verarbeitungsprozeß: Ich kaufte Literatur (Z.B. von Doris Wolf), raffte mich zum Sport auf, verplante meine Freizeit, um mir positive Erlebnisse zu schaffen, begann eine Bachblütentherapie und besuchte alte Freunde übers Wochenende.....und irgendwann fiel mir auf, daß der erste Gedanke des Tages nicht mehr ihm gehörte!
Heute kann ich seine Entscheidung akzeptieren ohne in Tränen oder Selbstzweifel auszubrechen und es geht mir besser als es mir in der Beziehung jemals ergangen ist. Dieser Kummer und die Überwindung des Schmerzes hat mich weiter gebracht.
Ich trage meinen EX-Freund immer noch in meinem Herzen und werde ihn sicher nicht vergessen...aber er ist zu einer Erinnerung geworden, die immer mehr verblaßt. Vor einigen Monaten konnte ich mir noch nicht einmal annähernd vorstellen, das dies möglich ist. Auch wenn es Euch "schei." geht, laßt die Finger von Dro.. Sie betäuben nur für den Augenblick, nehmen Euch aber die Chance Euren Schmerz zu verarbeiten und im Endeffekt geht es Euch nur noch viel schlechter.TAKE CARE - NO Dro.!