Zitat von DieSeherin: gute güte... irgendwie finde ich, dass dieses thema viel zu hoch aufgehängt wird. da plappert eine sehr junge frau ein wenig naiv und träumerisch über mögliche zukunftsaussichten und mittlerweile ist das eine atombombe geworden
Das sehe ich genauso. In dem Alter Deiner Tochter gibt es meiner Erfahrung nach noch Quantensprünge, die in einem Jahr passieren können. Ihre jetzigen Vorstellungen müssen nicht die gleichen sein, die sie ein Jahr später haben wird. Spruchreif wird ihre und Eure Zukunft doch erst zum Oktober 27, bis dahin geht noch ne Menge Wasser den Rhein runter.
Zeit genug, um zu Dritt drüber nachzudenken, wie jeder von Euch sich die Zukunft vorstellt. Ich sehe weder die Verpflichtung, Deine Tochter dauerhaft aufzunehmen noch ein grundsätzliches Problem, wenn Jung und Alt unter einem Dach - aber in abgeschlossenen Wohnungen! - unter einem Dach leben. Anders als andere hier kenne ich genügend positive Beispiele, dass das sehr gut funktionieren kann. Das hat immer mit den handelnden Personen zu tun, nicht mit der Situation an sich.
In der Zwischenzeit würde ich die in meinen Augen kleinen Nickeligkeiten angehen. Wer mit Teenager jemals zusammengelebt hat, kennt z. B. das Problem mit Waschmaschine und Geschirrspüler
Ich hab damals z. B. die Waschmaschine ausgeräumt und die Wäsche im Korb liegen lassen. Wenn sie dann nicht aufgehängt wurde und die Lieblingsjeans Stockflecken bekam - nicht mein Problem. Das ist ein-, zweimal passiert, dann wurde reagiert und es selber gemacht. Meinen Geschirrspüler - ich lebe alleine - stelle ich auch erst an, wenn er voll ist. Was so alle 2 Tage der Fall ist, da müffelt nix. Für mich ist das auch ökologisch sinnvoll, aber wenn es mich stören würde, würde ich ihn einfach früher anstellen, das jedoch nicht von anderen erwarten.
Erwartet habe ich jedoch damals von meinem Teenie, dass er die Spülmaschine ausräumt. Dass „ja, mache ich gleich!“ die Spanne von 10 Minuten bis 3 Tage umfassen kann, ist völlig normal - das kann man aushalten, selber tun oder (meine Wahl) deutliche Ansagen machen. Die Diskussionen darüber wurden mit zunehmenden Alter übrigens deutlich weniger, während die Einsicht über die Notwendigkeit stieg.