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Tod der Frau vom besten Freund

Das

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Hallo zusammen,

grundsätzlich ein sehr schwieriges Thema und weiß auch nicht gerade ob es hier im Forum hingehört.

Die Frau von meinem besten Freund liegt am sterben. Sie waren 16 Jahre zusammen nun verliert sie den Kampf gegen den Krebs.


Ich wollte mal fragen ob ihr Erfahrung mit sowas habt, wie kann man für ihn da sein, was hilft usw.

Unser Freundeskreis wird damit überfordert sein, evtl. hat jemand mit sowas Erfahrung?

kack Situation...

Vor 8 Stunden • #1


Marchhare

Marchhare


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Ich glaube mit diesem Thema kann man nicht einfach umgehen. Seid für euren Freund da, hört ihm zu, egal wie oft er von ihr erzählt. Weint mit ihm. Erwartet nicht, dass er nach 6 Wochen sich auch zusammenreisst und das Leben weitergeht.

Vor 8 Stunden • x 3 #2



Tod der Frau vom besten Freund

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VictoriaSiempre

VictoriaSiempre


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Ich unterschreibe alles, was @Marchhare genannt hat. Vor allem auch den letzten Satz.

Vor 8 Stunden • #3


Butterblume63


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Lieber Te! Vor 8 Jahren starb mein Mann nach 30 Jahren Ehe. Auf der einen Seite war ich viel unterwegs nach seinem Tod und auf der anderen Seite wollte ich schon in der Zeit des Sterbeprozesses mit keinem ausser unseren Kindern darüber sprechen. Signalisieren ihm,dass du Tag und Nacht für ihm dasein werdet. Drängt ihm keine Gespräche auf. Wenn,er das Bedürfnis hat zu reden hört einfach nur zu.
Momentan mache ich es mit einer Freundin wo es bei ihrem Lebensgefährten jeden Tag soweit sein kann. Ihr hilft es sie einfach in den Arm zu nehmen.
Viel Kraft für deinen Freund und einen friedlichen Heimgang seiner Frau.

Vor 8 Stunden • x 3 #4


Chrome

Chrome


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Auf keinen Fall heuchlerisch sein und auf übertriebenes Mitgefühl machen.

Ein guter Freund ist einfach da, nimmt ihn in den Arm und hilft wo er kann. Wenn Kinder im Spiel sind sollte man für Entlastung sorgen. So das jeder zu seiner Trauerphase kommt.

Es ist nie leicht einen geliebten Menschen zu verlieren, aber wichtig ist dann die Bedürfnisse der Familie zu respektieren.

Ich sag es mal so, wenn er schon immer eher zurückgezogen gelebt hat, dann wird er sich jetzt sicher nicht um 180 Grad drehen.

Du kennst deinen Freund am besten, du weißt was er braucht und wie intensiv du deine Hilfe anbieten kannst. Wichtig ist ihm auf keinen Fall das Gefühl zu geben das er alleine damit fertig zu werden.

Die meisten machen den Fehler und hören nach paar Ablehnungen einfach auf weiter zu Fragen. Im Grunde wollen wir aber alle das selbe und zwar dazu gehören und Trost gespendet zu bekommen.

Der eine kann das sofort akzeptieren, andere brauchen viel länger dafür, aber am Ende wollen sie es eigentlich alle.

Genau das ist es was du tun kannst, am Ende ist es aber immer deine persönliche Entscheidung. Du kennst ihn am längsten, du weißt wie er tickt usw.

Ich wünsche deinem Freund alles Gute und ganz viel Kraft

Vor 8 Stunden • x 2 #5


Lavidaloca

Lavidaloca


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Halte seinen Schmerz mit ihm aus. Weinen, lachen, wütend sein, irrational, verzweifelt- die Palette ist riesig und der Rucksack an Emotionen sehr schwer und unberechenbar. Der Tod eines geliebten Menschen reißt immer ein Loch in das Dasein und der Schmerz, der Schock, die Trauer kommen in Wellen und haben nie die gleiche Intensität. Ich wünsche deinem Freund, dass du das alles mit ihm aushalten kannst und da bist, wenn er es braucht.

Vor 8 Stunden • x 1 #6


JaNu

JaNu


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Das,

zu den guten und tollen Hinweisen vor mir möchte ich noch eines ergänzen:

Auch als Freund/Freundin ehrlich sein, wenn du unsicher bist, das bitte direkt aus- und ansprechen.
Als Angehöriger ist man einfach nur im Ausnahmezustand und in Trauer.

Viel, viel Kraft deinem Freund.

Vor 8 Stunden • x 1 #7


Maxy522

Maxy522


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Es kann sein seindas sich dieperson völlig zurück zieht mit keinem redet.Bitte da keine Vorwürfe raus machen jede Person verarbeitet anders den Tod eine wichtigen Menschen.Die Person wird irgendwann auf euch zu kommen oder auch nicht dann einfach da sein.Vllt nicht mal mit reden sondern nur eine Umarmung oder Blicke.

Vor 8 Minuten • #8


Heffalump

Heffalump


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Da ich meine Freundin erst vor kurzen hinüber begleitet hab, sei einfach da. Gemeinsam, wenn auch stumm. Wenn er reden will, rede. Wenn er trauert, so sei an seiner Seite. Nimm ihm Alltagsdinge ab, wenn er es zulässt. Begleite ihn zu den Dingen, die anhängen, wenn sie diese Welt verlassen hat.
Dränge zu nichts, außer du bist der Meinung, er sollte etwas essen oder trinken.

Ich weiß zwar nicht ob sich Männers da umärmeln, aber eine Schulter für ihn sein, ist drin.

Vor 2 Minuten • #9



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