Zitat von SummerSunSet: Ich dachte noch an eine Paartherapie, aber eher als Einstieg für ihn in eine Einzeltherapie. Aber dafür ist er gar nicht bereit.
Ich frage mich, woher du die Kompetenz nimmst zu beurteilen, wer Narzisst, narzisstisch veranlagt usw. oder therapiebedürftig ist.
Oder fändest
du es toll, von deinem Partner eine solche Ansage zu bekommen:
"Schatz, wie wäre es denn mal mit 'ner Paartherapie? Okay, Ich mach' auch mit, aber eigentlich brauchst nur du 'ne Therapie, denn du bist gestört" - ?
Wohl kaum. Ich schätze, du wärst schwer beleidigt, und womit? Mit Recht.
Und warum soll er, wenn du sowieso gegangen bist, die Schlösser nicht austauschen?
Zitat von SummerSunSet: Und ich muss an mir arbeiten. Deutlicher Grenzen setzen, mich nicht komplett emotional abhängig zu machen, mir gewisse Dinge nicht gefallen lassen und mich weniger anpassen
Das ist auch nur wieder so'n nachgesabbelter hohler Psychoscheixx.
Oder kannst du mir erklären,
wie dieses "An-mir-Arbeiten" gehen soll? Und warum du das "musst"?
So, wie du dranzugehen scheinst, willst du jetzt Kontrastprogramm um des Kontrastprogramms willen. "Nein" sagen, nur um "nein" zu sagen, obwohl dir der Sinn nach "Ja" steht.
Abgrenzen um des Abgrenzens Willen, obwohl du viel lieber Nähe möchtest.
Rebellisch sein und sich nicht anpassen, nicht aus eigener Überlegung, sondern, um zu demonstrieren "hallo, guckt mal, ich kann auch Rebellion".
Mit anderen Worten: Du lässt dir irgendwelchen Psychosabbelkleister aufklatschen, weil's heutzutage offenbar zum guten Ton gehört, herumzuposaunen, wie sehr man doch "aufarbeitet", "an sich arbeitet" usw. Und am Ende bist du 'n Psychozombie, aber kein
eigenständig denkender und empfindender, für sich selbst einstehen der, authentischer
lebendiger Mensch.
Ach ja, und was deinen Ex betrifft, so muss auch dieser ja unbedingt ein Narzisst sein, weil das nach was klingt.
Aber Narzissmus oder 'ne narzisstische Persönlichkeitsstörung kann nur von einem Psychiater oder Psychologen und nur nach persönlicher Kenntnis wirklich solide diagnostiziert werden. Nicht nach Aktenlage und nicht aus den Erzählungen von Laien.
Als Bezeichnung für deinen Ex genügt "Mega-@rschloch". Das Psychozeugs kannste dir sparen und die Zeit dafür lieber in etwas Sinnvolles investieren, was dir ganz einfach Spaß macht - sofern du bei dem Psychogebrabbel überhaupt weißt, was "Spaß" ist.