Felix_89
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3 Monate ist es bei mir jetzt her. In dieser, zumindest für mich gefühlt, langen Zeit, habe ich viele verschiedene Herangehensweisen und Ansätze gegen den Kummer kennengelernt.
In einer Sache sind sich jedoch alle einig: Trauern ist ein wichtiger Bestandteil des Heilungsprozesses.
Aber wie trauert man nun „produktiv“?
Zusammengerollt im Bett liegend, oder doch lieber von den Gedanken abgelenkt vor dem Fernseher?
Das sind natürlich nur 2 Beispiele aber ich finde es sehr schwer für mich zu unterscheiden, ob ich nun ruminiere (also immer wieder in Erinnerungen schwelge und Situationen im Kopf durchspiele) oder ob ich einfach trauere.
Gedankenstopp funktioniert ja grundsätzlich, aber blockiere ich damit auch irgendwie die Trauer, die ja so wichtig ist?
Sicher muss da jeder seinen eigenen Weg finden, aber wie seht ihr das?
LG Felix