Zitat von Tin_:Tja, ich flirte hart mit dir! Wärst du heute in HH, dann würde ich dich am Abend mit zum Tisch-Kickern nehmen - ist für dich als Touri dann auch gut gelegen, weil St. Pauli xD. Wobei: KOMM LANG! Ich kann das zwar nicht, breche mir dabei immer meine Hände - aber es geht ums Zusammensein und neue Leute kennenlernen. ...
Zitat: Tja, ich flirte hart mit dir! Wärst du heute in HH, dann würde ich dich am Abend mit zum Tisch-Kickern nehmen - ist für dich als Touri dann auch gut gelegen, weil St. Pauli xD.
Wobei: KOMM LANG!
Ist aber auch schlimm hier, nie ist man vor seinen Verehrern sicher!
😉 Eigentlich hätte ich gut Lust, mich jetzt ins Auto zu setzen und das Wochenende in HH zu verbringen, wenn da nicht so einige, kleine Hindernisse wären. Momentan darf ich alles Wochen im Voraus planen, sonst ist keine Zeit...
Zitat: Beim letzten Mal habe ich da eine Freundin von mir mit jemandem zusammengebracht, der neu nach HH gezogen ist und eine echt fiese Trennung hinter sich hatte. Nenn mich Armor! Also.... du hast Chancen, wenn du mit mir da hingehst!
Mach mir nicht den Mund wässrig! Obwohl ich gar nicht weiß, ob Amor bei mir gerade Chancen hätte. B. und Kicker gerne, aber ob du jemanden findest, der sich mit einer ständig gestressten und stetig unter Strom stehenden Fliese abgeben möchte? Freiwillig?
🤔 Zitat: Naja, gewisse Dinge sind ja für dich auch unverhandelbar, oder? Ich habe auch gewisse, aber wenige Dinge im Kopf, die für mich gar nicht gehen. Beispielsweise werde ich keine Affäre sein. Auch möchte ich nicht mit einer Frau was anfangen, die mir stupides AfD-Gesülze in Politik-Gesprächen um die Ohren haut. Das hat nämlich was mit Akzeptanz und Toleranz zu tun, wenn man so eine Partei gut findet - und das sind Eigenschaften der Persönlichkeit.
Wenige, tatsächlich, auf Vieles reagiere ich sehr tolerant. Ein Punkt wäre tatsächlich auch bei mir dieses dumpfe AfD-Geschwurbel - Da habe ich in der Vergangenheit schon aussortiert, als mir Frauen (Eher Mädchen), mit denen ich super klar kam, plötzlich erzählen wollten, der Flüchtling aus Syrien und Afghanistan bekäme Louis Vitton und Puffbesuche spendiert. Da waren dann bei mir ausnahmsweise Akzeptanz und Toleranz auf dem Level einer Nulllinie. Aber von dieser Güte habe ich wenige Punkte, über sehr sehr viel kann und sollte man mit mir reden.
Zitat: Guter Mann! Du, jeder Mensch hat in seinem Leben Verletzungen erlitten und ich kann dir mit meinen 41 Jahren sagen: Da waren heftige dabei. ABER: Ich habe dazugelernt, gerade durch diese Verletzungen. Ich bin zu dem Menschen geworden, der ich heute bin. Und um der Wahrheit ins Gesicht zu schauen: Auch wir beide haben bestimmt schon verletzt. Ob wir es nun wissen oder nicht. Aber Vertrauen in die Menschen aufgeben? Dazu sage ich dir mal was:
Ich war an diesem Punkt. Damals war ich wirklich sehr weit unten, Menschen haben mich fallen gelassen, weil ich loyal und diskret war. Manche Dinge wollte ich nicht an die große Glocke hängen und das wurde mir zum "Verhängnis". Damals war ich wirklich down und kurz darauf ging das mit meiner Erkrankung los. Vermutlich auch ein Katalysator dafür.
Glaub mir, ich wollte keine Menschen mehr sehen und um mich haben, ich habe eine wirkliche Abneigung entwickelt, mich ob meiner Erfahrungen isoliert. Bis ich eben merkte, dass ICH das Problem war. Meine gesamte Motivation Menschen "doof" zu finden war: Meine Erfahrungen mit ihnen, die ich sehr selektiv wahrgenommen habe. Dementsprechend gab ich anderen Menschen keine Chance mehr in meinem Leben - wie kann man dann gute Erfahrungen sammeln und wieder Vertrauen fassen? Tja, die Kausalität in meinem Leben war immer da und somit fing mein Werdegang an, dass ich mich aus meinem Loch geholt habe - worauf ich heute noch stolz bin.
Menschen sind nicht "böse". Oft sind sie unsicher, sie machen Fehler und erwischen Fettnäpfchen... Die Frage ist, wie wir damit umgehen und wie wir sie werten. Ich lasse mir das nicht kaputtmachen, denn ich glaube, dass mir Menschen nicht mit Vorsatz weh tun wollen. Oft ist das einfach ein Kollateralschaden - unbeabsichtigt eben.
Ich habe das teilweise mitbekommen, wenn du in anderen Themen Teile deiner Geschichte hast fallen lassen, und deinen Weg finde ich beeindruckend! Ich bin, denke ich, da sehr ähnlich, extrem loyal (Siehe Probleme damit, zum Beispiel besagte Ex loszulassen) und diskret, wenn ich soll und will. Mir vertraut jeder seine Probleme an, teils sogar ohne tatsächlichen Willen dazu, und ich verarbeite sie mit ihnen und innerlich, ohne jemand Drittem von ihnen zu erzählen. Menschen sind nicht doof, da stimme ich dir zu, aber viele Menschen haben verdammt doofe Eigenschaften. Manövrieren sich in Fallen emotionaler oder physischer Natur, gehen Beziehungen ein, die sie nicht eingehen sollten, beenden Beziehungen nicht, die beendet gehören. Sprechen Probleme nicht an. Lassen sich herumschubsen oder schubsen herum, teilweise beides aus Unsicherheit, die sie weder ansprechen können noch wollen. Verkapseln sich, wo sie sich öffnen sollten oder teilen alles, was ihnen gerade in den Sinn kommt ungefiltert mit einer Öffentlichkeit, die das gar nicht hören will. Manche Menschen sind böse, aber viele leiden unter Traumata, psychischen Problemen und Erfahrungen, die sie prägen, die sie so werden lassen, wie sie sind. Ich nehme vieles davon auf, aber auch das hat Grenzen, und bestimmte Fettnäpfchen sind verdammt schwer zu verzeihen. Auch Kollateralschäden schmerzen, wenn man sie, wie ich, nur allzu oft persönlich nimmt. Aber das war bei mir schon immer so. Ich weiß, dass ich da eine gewisse Schmerzgrenze überschreite, aber der Drang, zu helfen, ist teilweise größer als der des Selbstschutzes. Da stehe ich ein paar Meter hinter dir auf dem gleichen Weg.
Zitat: Hingabe, Anziehung und Leidenschaft würde ich noch ergänzen.... ach und Vertrauen! Aber so wie ich es definiere, nicht wie Einige es hier im Forum tun. ;P
Da ist nicht selten Kontrolle das "Vertrauen".
Meiner Ex hat der verlorene Drang, mich zu kontrollieren, als Zeichen erloschener Liebe ausgereicht. O-Ton: "Ich habe nicht mehr diesen Drang zu wissen, was du machst, wo du bist, dir ständig zu schreiben!" - Genau das, was ich nie wollte. Kontrolle kann romantisch sein, wenn sie in ganz engen Dosen ausgeübt wird, aber wenn du ständig den Schatten des Partners über dir schweben hast wie einen Greifvogel auf Beutezug, dann läuft irgendwas falsch. "Vertrauen" ist das nicht, eher die Absenz dessen. "Vertrauen" ist für mich die innere Gewissheit, meine Partnerin ihr Leben leben lassen zu können und zu wissen, dass wir am Abend die relevanten Details und Gefühle miteinander teilen, ohne das Einer von beiden großartig nachbohren muss. Dass der Partner feiern gehen kann, ohne dass ich mit abgekauten Nägeln dasitze und hoffe, dass sie bloß niemanden kennen lernt. Dass mein Partner weiß, dass ich jederzeit und ohne jede Umschweife da bin, wenn sie Probleme hat und diese besprechen möchte. Da steht dieser "Überwachungsdrang" diametral entgegen! In der Beziehung habe ich ihn weitestgehend toleriert, mir aber immer wieder Zeit für mich genommen - Tadaa, schon war Streit vorprogrammiert.