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Treffpunkt Lagerfeuer

AaronB
Zitat von NurBen:
Ich denke, das versteht soweit schon jeder. Im Grunde halte ich es auch nicht für falsch. Es ging darum "böse Männer" auszusortieren und ich habe gesagt, dass das ein zweischneidiges Brett ist. Die "bösen Buben" würde das Spiel nämlich einfach mitspielen. Die ziehen ihr Ding durch, dann gibt ...


Den Gedanken, so etwas wie eine fortgesetzte Jungfräulichkeit über das erste Mal hinaus zu Markte zu tragen, finde ich schon irgendwie putzig.

Echt mal, macht einfach, was guttut. Glücklich

x 1 #6091


NurBen
Ich stelle mir grade vor, wenn mich jemand fragt "Du Ben, wie war denn dein Date?"
"Ja, war echt nett. Also wenn sich noch etwas in Zeug legt und bewährt, dann darf sie auch mal lutschen."
Bin ja ein Gönner.

#6092


A


Treffpunkt Lagerfeuer

x 3


D
Zitat von NurBen:
Die "bösen Buben" würde das Spiel nämlich einfach mitspielen. Die ziehen ihr Ding durch, dann gibt Debby ihnen irgendwann den Pokal, und dann holen die sich den auch ein zweites Mal, drittes Mal, viertes Mal....

Von daher ich bin ich machtlos und werde irgendwann den Pokal hergeben .

#6093


D
Zitat von NurBen:
Die "bösen Buben" würde das Spiel nämlich einfach mitspielen. Die ziehen ihr Ding durch, dann gibt Debby ihnen irgendwann den Pokal, und dann holen die sich den auch ein zweites Mal, drittes Mal, viertes Mal....

er hat recht ! Das würde ich tuen ! Kann’s bestimmt !

#6094


ElGatoRojo
Zitat von Alixe1:
Sie prüft den Mann auf Herz und Nieren.

... und hofft so, die Nieten, Blender und Schurken auszusieben. Im Prinzip ist dagegen ja garnichts zu sagen. Es ist aber eben die Überlegung, ob das eine Zeitfrage ist oder eine Beurteilungsfrage. Potentiell kann man natürlich annehmen, dass je länger eine Prüfung ist um so mehr Schrott aussortiert werden kann. Aber letztlich hilft nicht die Dauer der Prüfung sondern ihre Qualität.
Zitat von Debby:
Wenn der Mann es ...als Prämisse oder nur sportlich wahrnimmt ...und nicht als dessen , dass es sich wirklich um eine Werte Verhandlung geht .. ist es völlig legitim, wenn er sich abwendet.

Naja - ich meine eher die, die sich durchprüfen lassen, ihre wahren Absichten verschleiern, den Pokal in Händen halten und dass abhaueen - weil das nächste Spiel woanders beginnt.

x 2 #6095


Julika
Also mir gefällt die bildliche Darstellung in Form eines Vertrags und einer Pokalübergabe ganz gut, weil sie die Komplexität einer Beziehungsanbahnung vereinfacht darstellt und eine Art Geländer für mich bedeutet, woran ich mich orientieren kann. Gerade weil wir Menschen so einzigartig, verletzbar und nicht auf Anhieb durchschaubar sind und es nun mal eine Dynamik zwischen Mann und Frau gibt, die seit Jahrtausenden in uns gewachsen und verankert ist -unabhängig davon, wie ich oder andere Menschen das bewerten - halte ich anfängliche körperliche Zurückhaltung beim Kennenlernen für nützlich und angemessen.

Bei genauem Hineinspüren in mein Innerstes stelle ich fest, dass genau diese anfänglich abwartende und prüfende Zurückhaltung bei aufkeimender Verliebtheit meinem Naturell entspricht und ich leider bisher schon das eine und andere Mal in meinem früheren jugendlichen Leben über meine innere Stimme hinweggewalzt bin, weil mich die Leidenschaft übermannte und ich dachte, ich müsste dem Mann meine Zuneigung auch körperlich möglichst unkompliziert und zügig offenbaren.

Viel zu früh, wie ich im Nachhinein feststellen muss. Denn in der Tat hatte es ab dem Zeitpunkt der körperlichen Vereinigung keine Weiterentwicklung und somit keine Vertiefung der Beziehungsanbahnungen mehr gegeben, sodass sie dann ins Leere führten und mich traurig stimmten. Somit kann ich mit @Debby `s Einstellung zur Liebesanbahnung sehr viel anfangen.

Vor dem Geschlechtsakt sollte nach meinem Empfinden ein Werteabgleich und ein intensives Kennenlernen in Form von Unternehmungen und einem tiefergehenden Austausch von Ansichten und Beziehungsvorstellungen stattgefunden haben. Der anschließende Geschlechtsakt stellt eine Art Besiegelung des von beiden Seiten entworfenen Vertrags dar. So geschäftsmäßig das auch klingen mag, es ist lediglich eine bildliche Vereinfachung, mit der ich mich durchaus im Einklang fühle.

Warum sich nicht einfach mal Zeit lassen beim Kennenlernen und laaaangsam herausfinden, ob der Mann, der mich emotional berührt, wirklich zu mir und meinen Werten passt? Es müsste doch auch im Sinne des Mannes sein, eine Beziehungsanbahnung langsam wachsen zu lassen und die Frau erst einmal auf einer emotional-seelischen Ebene kennen zu lernen und sich nicht impulsgesteuert möglichst schnell der Fleischeslust hinzugeben, Ist es nicht so, dass wir das, was wir uns mit Mühe erarbeiten mussten, viel eher zu schätzen wissen, als das, was uns nachgeworfen wird?

Bei mir ist es schon so, dass nur der Mann, der sich auf eine langsame Beziehungsanbahnung einlässt, für mich als Beziehungspartner in Betracht kommt.

Es ist doch schön und verheißungsvoll, wenn die Spannung steigt und ich Zeit habe, Vertrauen und Nähe aufzubauen, um mich dann dem Mann nach einer (individuellen) Zeitspanne der Prüfung vertrauensvoll und leidenschaftlich hinzugeben.

Bei einem mir fast Fremden, den ich einfach nur attraktiv finde und oberflächlich kennen gelernt habe, kann ich das nicht. Auch wenn ich das schon mal gedacht hatte, dass ich das könnte, haben mich mein Körper und meine Seele im Nachgang eines Besseren gelehrt.

x 2 #6096


NurBen
Zitat von Julika:
Viel zu früh, wie ich im Nachhinein feststellen muss. Denn in der Tat hatte es ab dem Zeitpunkt der körperlichen Vereinigung keine Weiterentwicklung und somit keine Vertiefung der Beziehungsanbahnungen mehr gegeben, sodass sie dann ins Leere führten und mich traurig stimmten.

Natürlich ist sowas traurig. Denn noch ist es Quatsch zu glauben, das Warten etwas am Resultat geändert hätte.
Wenn jemand das Interesse verliert, verliert er das Interesse. Das mag viele Gründe haben.
Aber nicht, ob man nach 3 Dates ins Bett gelandet ist oder nach 6.

Zitat von Julika:
Vor dem Geschlechtsakt sollte nach meinem Empfinden ein Werteabgleich und ein intensives Kennenlernen in Form von Unternehmungen und einem tiefergehenden Austausch von Ansichten und Beziehungsvorstellungen stattgefunden haben.

Sicher, einen Draht zueinander sollte man haben. Aber wie lange will man warten, bis man jemanden wirklich kennenlernt.
Für mich passiert das nicht nacheinander, sondern alles parallel.
Kennenlernen, Werteabgleich, Sex, Unternehmungen, etc.

Zitat von Julika:
Der anschließende Geschlechtsakt stellt eine Art Besiegelung des von beiden Seiten entworfenen Vertrags dar.

Ja in meiner Jugend war es auch so einfach. Wenn man ins Bett gelandet ist, war man schon in gewisser Weise zusammen.
Darauf kann man sich heutzutage eben nicht mehr verlassen.
Das sind die Nebenwirkungen von der sexuellen Freiheit, die alle wollten.

Zitat von Julika:
Warum sich nicht einfach mal Zeit lassen beim Kennenlernen und laaaangsam herausfinden, ob der Mann, der mich emotional berührt, wirklich zu mir und meinen Werten passt?

Weil langsam angehen lassen oftmals fehlendes Interesse oder fehlende Anziehung bedeuten.
Wenn du regelmäßig einen Mann trifft und mit ihm schläfst, du das Thema Beziehung in den Raum wirfst. Was sind dann deine Gedanken, wenn er sagt "Er will es langsam angehen lassen" ? Vermutlich, dass er kein ernsthaftes Interesse hat.
Ebenso ergeht es mir, wenn ich eine Frau date und sie bei Körperlichkeiten sagt "Sie will es langsam angehen lassen."

Zitat von Julika:
Bei mir ist es schon so, dass nur der Mann, der sich auf eine langsame Beziehungsanbahnung einlässt, für mich als Beziehungspartner in Betracht kommt.

Wie gesagt, ich sehe keinen Sinn darin, weil Sex für mich zur Beziehungsanbahnung gehört.
Wo da der Schutz liegen soll, erklärt sich mir nicht.
Wenn ich 10 Dates habe und einen Korb kriege ist es so oder so unangenehm. Ob man während der 10 Dates Sex hatte oder nicht, ändert doch nichts daran.

Zitat von Julika:
Bei einem mir fast Fremden, den ich einfach nur attraktiv finde und oberflächlich kennen gelernt habe, kann ich das nicht.

Wenn man es generell nicht kann oder will ist es völlig in Ordnung.
Wie gesagt, die Problematik ist eben, dass es oftmals als Desinteresse bzw. als fehlende Anziehung interpretiert wird.
Denn diese Erfahrung macht man eben als Mann. Nämlich, das "Ich möchte es langsam angehen." eigentlich nur eine Umschreibung für "Naja, eigentlich ist er nicht mein Typ, aber er scheint ganz nett zu sein." ist.
Sprich, halbherziges Interesse.
Das ist auch der Grund, warum viele Männer da mittlerweile aussteigen.
Jeder hat natürlich seinen Toleranzbereich, aber ich möchte als Mann auch, dass die Frau für mich brennt, mich attraktiv findet und mich begehrt.
Das habe ich aber nicht, wenn man Wochen oder gar Monate mit Körperlichkeiten rumeiert.

x 4 #6097


Z
Zitat von Julika:
Viel zu früh, wie ich im Nachhinein feststellen muss. Denn in der Tat hatte es ab dem Zeitpunkt der körperlichen Vereinigung keine Weiterentwicklung und somit keine Vertiefung der Beziehungsanbahnungen mehr gegeben, sodass sie dann ins Leere führten und mich traurig stimmten.

Liegt es denn immer an zu frühen Sex? Ich glaube, dass es oft einfach fehlende Kompatibilität ist, auch sexuelle. Und einer der Beteiligten auch nicht das Gefühl hat, dass der Weg in mehr Tiefe und schönen sexuellen Erlebnissen führen kann.

Ich vermute einfach, in dem Fall wenig Männer, die das Interesse verlieren, weil der Sex zu früh und zu schnell verfügbar war, sondern weil er einfach aus anderen Gründen das Interesse verliert.

Zitat von Julika:
Warum sich nicht einfach mal Zeit lassen beim Kennenlernen und laaaangsam herausfinden, ob der Mann, der mich emotional berührt, wirklich zu mir und meinen Werten passt?

Ist eine Option für die Menschen, die meinen, dass man durch reden und miteinander reden so ein Werteabgleich abklären kann.

Ich glaube aber, dass sowas am Besten ersichtlich ist durch Taten.
Nehmen wir mal Geborgenheit und Sicherheit. Da in unsere heutigen Zeit mein potentieller Partner nicht so oft mich vor Gefahren beschützen muss und braucht, aber sehr wohl zum Beispiel beim Sex zeigen kann, dass er in der Lage ist auf mich aufzupassen, meine Gefühle zu schützen und das was wir gemeinsam erleben.
Ich fühle da Geborgenheit und Sicherheit sehr und mir ist das sehr wichtig. Und ich wüsste nicht, wo ich das sonst merken sollte, als da.


Zitat von Julika:
Bei mir ist es schon so, dass nur der Mann, der sich auf eine langsame Beziehungsanbahnung einlässt, für mich als Beziehungspartner in Betracht kommt.

Und für viele andere Frauen wäre das eben nix.
Ich wusste oft selbst am Anfang, also die ersten Monate nicht, ob ich mit dem Mann eine Beziehung möchte.

Und im Grunde geht es ja darum, da ähnliches Tempo im Kennlernen zu haben. @Debby und du würdet was das Tempo angeht eher mit @Tin harmonieren, ich zum Beispiel habe gerne schon Sex beim Kennen lernen und habe auch nicht das Gefühl, dass ich deswegen nicht gut auf mich aufpasse oder deswegen verletzt wurde.

Ich ticke da ähnlich wie @NurBen und würde was das Thema wann Sex eher mit ihm harmonieren.

x 6 #6098


ElGatoRojo
Es kommt doch immer irgendwo der Punkt beim Kennenlernen, wo körperliche Zurückweisung nur noch als Hinhalten und Ablehnung verstanden wird. Sicher hat da jeder - Männer wie Frauen - ein eigenes Tempo und eine eigene Erwartungshaltung.

Dessen ungeachtet läuft jemand, der zu lange prüft, eben auch Gefahr denjenigen oder diejenige abzuweisen, der oder die durchaus als Partner einer längerfristigen Beziehung möglich gewesen wäre - aber aufgrund der "Prüfung" entweder die Geduld verlor oder sich unfair behandelt fühlt. Und ja - es geht ja nicht um vorsichtige Teenager, sondern Erwachsene.

x 4 #6099


T
Zitat von ElGatoRojo:
Es kommt doch immer irgendwo der Punkt beim Kennenlernen, wo körperliche Zurückweisung nur noch als Hinhalten und Ablehnung verstanden wird.

Oha, ist das so? Habe ich bisher noch nicht erlebt. Vielleicht bis hierhin Glück gehabt. Smile

x 1 #6100


ElGatoRojo
Zitat von Tin_:
Habe ich bisher noch nicht erlebt.

Mag sein, du bist geduldiger als ich gewesen war.

#6101


Umbra_
Zitat von Debby:
Und warum bist Du nicht meiner Meinung?

Ich denke, ich habe eine andere Erwartungshaltung als du. Wenn ich date, habe ich nicht den Anspruch, dass es für immer und ewig sein muss. Deshalb erübrigt sich auch das lange Prüfungsverfahren.

Wenn beide Bock aufeinander haben, warum denn künstlich hinaus zögern? Wenn es nicht weiter geht, habe ich eben Pech gehabt, aber zumindest einen oder mehrere aufregende Tage.
Ich streite aber nicht ab, dass ich darüber auch schon mal traurig war.

Wenn sich aber eine längerfristige Beziehung ergibt, umso besser.

x 6 #6102


Julika
Zitat von NurBen:
Weil langsam angehen lassen oftmals fehlendes Interesse oder fehlende Anziehung bedeuten.

Nein, das bedeutet es eben (in meiner Welt 😌 ) nicht. Wenn ein aus meiner Sicht attraktiver Mann mir ein langsames ,,Angehen" zugesteht, dann kann ich mich entspannen und frei und und ohne Druck auf sein Werben eingehen. Natürlich kann es sein, dass die Anziehungskraft auf mich nicht so stark ist, wie der Mann es sich erhofft hat, und sein Werben ins Leere führt. Und umgekehrt kann es sein, dass der Mann mich doch nicht so anziehend findet, wie ursprünglich gedacht.

Aber genau das zeichnet einen starken Mann aus, dass er nämlich Manns genug ist, dies auszuhalten, um - bei intensiver Anziehungskraft - entweder doch weiterhin am Ball zu bleiben oder aber sich einfach nur daran erfreut zur haben, eine anziehende und interessante Frau kennen gelernt zu haben. Und genau das macht ihn dann- manchmal wider Erwarten- wiederum verdammt anziehend, wenn er in der Lage ist, gelassen um eine Frau zu werben und einen Korb nicht als persönliche Niederlage zu bewerten, sondern - im Gegenteil -, daran zu wachsen und sich charmant zurückzuziehen.

Du siehst, @NurBen, die Annäherung zwischen Mann und Frau ist in meinem Kosmos weitaus vielschichtiger und komplexer als in manch anderem...

Und auch ich muss und kann gut damit leben, in der Kennenlernphase (allerdings ohne Geschlechtsverkehr) festzustellen, dass ein Mann doch nicht so gut zu mir passt und ich nicht zu ihm. Darüber hinaus gibt es ja auch außer der geschlechtlichen Vereinigung noch körperliche Annäherungen, die entweder Lust auf Mehr machen oder aber auch das Gegenteil bewirken können, je nach Kompatibilität.

Zitat von NurBen:
Wenn du regelmäßig einen Mann trifft und mit ihm schläfst, du das Thema Beziehung in den Raum wirfst. Was sind dann deine Gedanken, wenn er sagt "Er will es langsam angehen lassen" ? Vermutlich, dass er kein ernsthaftes Interesse hat.

Nein, das denke ich dann nicht. Ich sehe es dann genauso wie er. Schließlich hat es ja in meinem Fall vorab eine Kennenlernphase gegeben, in der ich erfahren habe, wie der Mann beziehungstechnisch denkt und fühlt und ob er zu mir passt.
Zitat von NurBen:
Denn noch ist es Quatsch zu glauben, das Warten etwas am Resultat geändert hätte.

Es geht mir nicht ums Warten, sondern darum, dass ganz viel stattfindet, nämlich ein Kennenlernen und ein Sich- Annähern auf emotionaler Ebene. Und dazu bedarf es Zeit und Ausdauer.

Zitat von Alixe1:
Wenn ich date, habe ich nicht den Anspruch, dass es für immer und ewig sein muss. D

Um Himmels Willen! Wie soll man/frau vorhersehen können, ob etwas für immer und ewig hält? Ich kann in der Prüfungsphase lediglich zu der Erkenntnis gelangen, ob ich mir eine feste Beziehung mit einem bestimmten Mann vorstellen kann oder nicht.

Zitat von Alixe1:
Wenn beide Bock aufeinander haben, warum denn künstlich hinaus zögern?

Mir geht es nicht um ein "künstliches" Hinauszögern. Im Gegenteil: Ich habe mein zu schnelles Einlassen früher als künstlich empfunden. So, wie ich jetzt lebe und liebe, fühle ich mich auf natürliche Art mit mir selbst verbunden.

Aber wenn du anders empfindest, dann nur zu! Jede(r) so, wie er/sie es mag und für natürlich hält.

x 3 #6103


NurBen
Zitat von Julika:
Wenn ein aus meiner Sicht attraktiver Mann mir ein langsames ,,Angehen" zugesteht, dann kann ich mich entspannen

Es spricht nichts gegen ein langsames angehen. Wenn es mir zu langsam ist, bin ich einfach raus.
Weil dann passt es auch einfach nicht.

Zitat von Julika:
Natürlich kann es sein, dass die Anziehungskraft auf mich nicht so stark ist, wie der Mann es sich erhofft hat, und sein Werben ins Leere führt.

Warum also die Mühe machen?!
Wenn nach einer Hand voll Dates immer noch nichts läuft, erspare ich mir doch das weitere Werben und suche mir eine, die mir die selbe Leidenschaft entgegen bringt, wie ich ihr.

Zitat von Julika:
Und umgekehrt kann es sein, dass der Mann mich doch nicht so anziehend findet, wie ursprünglich gedacht.

Und was hat das Warten dann genau gebracht?!

Zitat von Julika:
Aber genau das zeichnet einen starken Mann aus, dass er nämlich Manns genug ist, dies auszuhalten, um - bei intensiver Anziehungskraft - entweder doch weiterhin am Ball zu bleiben oder aber sich einfach nur daran erfreut zur haben, eine anziehende und interessante Frau kennen gelernt zu haben.

Warum sollte ich meine Zeit mit einer Frau verschwenden, die nicht das selbe Bedürfnis nach mir hat, wie ich nach ihr?

Zitat von Julika:
Und genau das macht ihn dann- manchmal wider Erwarten- wiederum verdammt anziehend, wenn er in der Lage ist, gelassen um eine Frau zu werben und einen Korb nicht als persönliche Niederlage zu bewerten, sondern - im Gegenteil -, daran zu wachsen und sich charmant zurückzuziehen.

Ich werbe ganz gelassen. Wenn es mir zu lange dauert, verliere ich schnell die Lust und das Interesse.
Und wenn die Frau es nicht schafft mein Interesse länger halten zu können, bin ich weg.
Sie muss schließlich auch um mich werben. Ist ja keine Einbahnstraße.

Zitat von Julika:
Und auch ich muss und kann gut damit leben, in der Kennenlernphase (allerdings ohne Geschlechtsverkehr) festzustellen, dass ein Mann doch nicht so gut zu mir passt und ich nicht zu ihm.

Und was macht das dann für einen Unterschied. Kannst du das mit Sex nicht mehr feststellen?

Zitat von Julika:
Darüber hinaus gibt es ja auch außer der geschlechtlichen Vereinigung noch körperliche Annäherungen, die entweder Lust auf Mehr machen oder aber auch das Gegenteil bewirken können, je nach Kompatibilität.

Sicher. Wenn der Rest stimmt, wie Körperkontakt, Küsse, Flirts, etc... und die Luft brennt. Dann bleibt mein Interesse an der Frau auch. Da ist ein wenig länger warten sicherlich drin.
Aber wie gesagt, jeder hat so seinen Toleranzbereich.

x 2 #6104


Z
Zitat von Julika:
Aber genau das zeichnet einen starken Mann aus, dass er nämlich Manns genug ist, dies auszuhalten, um - bei intensiver Anziehungskraft - entweder doch weiterhin am Ball zu bleiben oder aber sich einfach nur daran erfreut zur haben, eine anziehende und interessante Frau kennen gelernt zu haben.

Du bist also der Meinung, dass ein sicherer, starker Mann Bock hat sich deinem Tempo anzupassen?
Ich glaube, dass es Männer gibt, die das mitmachen, aber nicht unbedingt diejenigen, die stark und sicher sind.
Auch, aber nicht nur.

Es gibt genauso starke und sichere Männer, die darauf keine Lust haben.

Und genauso gibt es unsichere und schwache Männer, die sich auf ein langsames Tempo einlassen. Entweder weil sie Verlustangst haben, mehrere Eisen im Feuer haben oder aus anderen Gründen.

Dass sich jetzt nur die coolen und tollen Männer durch so ein Kennenlernen angezogen fühlen ist mir persönlich zu pauschal.


Zitat von Julika:
Du siehst, , die Annäherung zwischen Mann und Frau ist in meinem Kosmos weitaus vielschichtiger und komplexer als in manch anderem.

Komplexer als bei wem?
Ich empfinde es nicht als komplexer, sondern lediglich als anders. Nicht besser oder schlechter.

Was mir bei deiner und @Debby s Herangehensweise fehlt ist die Augenhöhe und Gleichberechtigung. Dass erst der Mann in Vorleistung gehen muss, seine Werte offen legen darf, sogar mit Körben umgehen soll.

Wenn ich ein Mann wäre, wäre mir das zu kompliziert. Und auch bisschen zu doof, glaube ich. Gerade wenn ich merke, dass auf beiden Seiten Anziehung da ist.

x 5 #6105


A


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