Ich muss hier mal wieder meinen Frust rauslassen, ich weiß nicht, wo ich ihn sonst lassen soll.
Habe heute einen KURZEN Anruf von meinem Anwalt bekommen. Nachdem ich ihn nun tagelang versucht habe telefonisch zu erreichen, hab ich gestern eine Email verfasst mit den wichtigsten Fragen für mich: Scheidungstermin, was ist mit dem gemeinsamen Konto (von welchem mein Exmann sich ja gut bedient hat), Trennungsausgleich.
Seine kurze Antwort: Der Ladungstermin vom Gericht ist der Scheidungstermin.
Alles weitere wäre bisher weder von meinem Exmann (über seinen Anwalt) noch über mich "in Auftrag gegeben worden".
Jetzt bin ich sprachlos, da wir explizit darüber gesprochen haben (da wir andernfalls ja tatsächlich einen gemeinsamen Anwalt hätten nehmen können, wenn eh nichts für meine Belange geklärt wird).
Nun ja, es ist wie es ist. Lässt sich jetzt in der Kürze der Zeit nicht mehr ändern.
Ich bin mittlerweile an einem Punkt, wo ich eigentlich nur noch Ruhe möchte.
Trotzdem lässt es mich nicht los... Ich fühle mich ungerecht behandelt. Ich bin enttäuscht. Es fühlt sich wieder nach Versagen an und das auf ganzer Linie.
Jetzt auch noch vor Gericht.
Versteht mich bitte nicht falsch:
Ich möchte nichts, was mir nicht zusteht. Ich kann unser Leben auch alleine stemmen (wobei ich im Gegensatz zu ihm nicht wie früher weiter machen kann). Einzig und allein ein kleiner Dämpfer, dass er nicht mit allem durchkommt, das hätte ich mir gewünscht.
Fühle mich einfach wie ein kleines Kind, vor vollendete Tatsachen gestellt

Ich werde zum Termin allein hingehen und weiß schon jetzt, dass die "Gegenseite" vollumfänglich erscheinen wird. Das macht es auch nicht besser.
Ich weiß, das es mir gelingen wird, nach außen gefasst und sortiert zu wirken. Aber innerlich bin ich völlig überfordert.