@Tin_ und alle anderen...
Hey, danke der Nachfrage. Es ist eine Achterbahn. Am Samstag, als ich hier schrieb, lag ich wach und hungernd aber appetitlos im Bett von 6 bis 17 Uhr. Das war ein Tiefpunkt. Abends konnte ich mich bei einem Freund ganz gut ablenken. Am Sonntag hatte ich mit ihr gegen Abend ein angenehmes Telefonat. Was mich selbst überraschte: Danach konnte ich gut schlafen und es kamen keine Hoffnungsgedanken o.ä. auf. Vielmehr ging es mir neben vielerlei Themen darum klar zu machen, dass Abstand der Schlüssel ist. Ich habe erkannt: Nur das + Zeit kann hier nachhaltig etwas bewirken, wenn eine Chance auf späteren guten Kontakt bestehen können soll. Ich habe den Eindruck, dass ihr das auf den ersten Blick nicht schwer fällt - was aber angesichts ihres doch häufig recht stolzen Charakters überhaupt nicht überrascht

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Ich kann jetzt wieder besser essen (war bis Sonntag ganz schlecht). Zumindest so viel, dass ich nicht großartig abnehme. Meine Mission ist gerade: min. 1 Woche kein Kontakt.
Auch sonst versuche ich - soweit möglich - bewusst zu verarbeiten und Schritte zu gehen:
Von persönlichen Treffen halte ich Abstand. Wir schreiben auch nicht miteinander. Fotos habe ich archiviert, sodass ich sie nicht mehr permanent sehe. Den Chat mit ihr mache ich nur selten auf.
Ich habe über die Arbeit noch therapeutische Gesprächseinheiten offen, die ich wieder wahrnehme.
Auf der anderen Seite: Nahezu alles erscheint sinnlos und leer. Ich denke viel an sie und habe aktuell den Gedanken, dass ich nie wieder einen so allseits schönen Menschen als Partnerin finden werde. Ich fühle mich oft klein und wertlos. Die Wohnung versackt im Chaos, Dreck - überall "sehe" ich sie sitzen, liegen, stehen, mich anschauen. Ihre Augen, oh Gott...
LG und gute Nacht
Jannis