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Trennung, Beziehung, Unterstützung

Dennis367

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Hallo zusammen. Vermutlich ergeht es hier so den meisten wie es mir ergangen ist. kurz zu meiner (unserer) Vorgeschichte. Als ich damals mit der besagten Dame zusammengekommen bin, war ich noch frischer Student im Bachelor, sie hingegen war schon in Mitte ihres Masters. es war bis dato eine harmonische und auch schöne Zeit. In Sachen Studium habe ich ihr vieles zu bedanken, da ich als ehemaliger Hauptschüler einige Defizite hatte und sie mir dabei geholfen hat, den richtigen Weg zu gehen. Sie wollte immer das ich nach meinem Bachelor eine Arbeit suche, habe ich auch getan nur hatte am Anfang nicht viel Erfolg und hatte Angst, am Ende mit nichts dazustehen und habe anschließend noch den Master drangegangen. war vermutlich in ihren Augen ein Dorn im Auge, da sie bereits ein gutes Jahr gearbeitet hat und wenige Monate später eine eigene Wohnung hatte, wo man sich immer am Wochenende gesehen hat. Quasi eine Fernbeziehung wurde geführt. wir haben viel unternommen, viel gelacht aber auch mal gestritten. vieles war jedoch nicht einfach, da sie unter Endometriose litt. Oft saß sie die Nacht im Bett und hatte schmerzen und das ging einige Monate so. man ist von Arzt zu Arzt gefahren und niemand wusste Rat, bis irgendwann die OP kam. nach ihrer OP war sie ein ganz anderer Mensch, sie war besser gelaunt, konnte sich mehr erfreuen aber leider hielt das nicht sehr lange an, da sie eine andere Pille nehmen musste und dadurch Depressionen bekommen hat. Sie war einfach emotional abgestumpft, konnte sich wenig erfreuen und war einfach antriebslos. S. war vorher schon nicht mehr so gegeben, da sie ohne diese Pille ständig schmerzen hatte. mit Pille jedoch, kamen die Nebenwirkungen, Lustlosigkeit etc. wenige Monate später kam als erster Vorbote ein Gespräch, was wir in Sachen Beziehung geführt haben. sie meinte, dass sie nicht mehr die Gefühle hat, wie sie es einmal waren. wir haben es trotzdem weiter versucht aber ich merkte immer mehr, dass sie sich distanziert.,
gestern am 24.6 war nun der besagte Tag. sie meinte das sie keine Gefühle mehr für mich hat, bzw nur freundschaftlich. Ich weiß nicht, was ich mir hier von erhofft aber momentan tut es einfach nur gut, alles einfach mal nieder zuschreiben

25.06.2020 09:11 • #1


monchichi_82

monchichi_82


1400
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Ich kann momentan die Situation noch nicht ganz verstehen. Endometriose ist unangenehm aber wie kann das solche Auswirkungen auf die Beziehung haben? Depressionen von der Pille... warum hat sie sich nicht von ihrem behandelnden Frauenarzt beraten lassen und hat die Medikation umgestellt oder Alternativen in Erwägung gezogen bevor sie in der Depression landete? Das ist ja auch ein Weg und bekommt man nicht über Nacht.
Ich würde das Ende der Beziehung nicht nur daran festmachen. Vielleicht trägt es einen Teil dazu bei, vielleicht ist das deine Erklärung aber was ist die ihre? Denn sie sagt, die Gefühle sind nicht mehr stimmig. Wer sagt, dass das zwingend mit der Hormonlage zu tun hat und nicht mit eurem Miteinander und das ihr darin schon einiges nicht mehr gepasst hat?

25.06.2020 12:24 • x 1 #2



Trennung, Beziehung, Unterstützung

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Dennis367


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Du hast vollkommen recht mit dem was du schreibst. Das Problem mit Endometriose war gewesen, dass sie gezwungen war, diese Pille, die dazu dient, dass diese Erkrankung nicht wieder ausbricht, durchzunehmen. Natürlich kann man nicht alles darauf schieben, möchte ich auch nicht.. ich habe für meinen Teil nur gemerkt, dass sie oftmals antriebslos, müde und gereizt gewesen ist. (Kann ich natürlich voll und ganz nachvollziehen) nach langem nachdenken, muss ich leider sagen, dass das Hauptproblem an mir persönlich lag. Ich war noch am studieren und sie hatte sich gewünscht das wir nach dieser Zeit an einem anderen Punkt stehen. Gemeinsam in den Urlaub fahren, zusammenziehen etc. Das alles konnte ich ihr als normaler Student, der nebenbei noch gejobbt hat, einfach nicht bieten. Ich hoffe jedoch das die Kontaktsperre etwas bringt. Natürlich sehe ich diese Kontaktsperre als Möglichkeit, an mir selbst zu arbeiten und vor allem mein Leben wieder zu ordnen.

25.06.2020 12:42 • #3


Urmel_

Urmel_


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Zitat von Dennis367:
Ich war noch am studieren und sie hatte sich gewünscht das wir nach dieser Zeit an einem anderen Punkt stehen. Gemeinsam in den Urlaub fahren, zusammenziehen etc. Das alles konnte ich ihr als normaler Student, der nebenbei noch gejobbt hat, einfach nicht bieten.

Es stimmt schon, dass Partner auch Erwartungen an uns haben. In der Regel ist es aber so, dass der Unterbau, eine schöne Beziehung mit gegenseitiger Anziehungskraft das tragende Element ist. Ja, wenn man einen schlechten Lauf hat und andere Optionen sehen deutlich rosiger aus, dann kann man auf dieser Basis durchaus auch ausgetauscht werden.

Nur, dieses modellieren an Dir, was Du zu sein hast und was nicht, das kenne ich so in schönen Partnerschaften nicht. Frauen verändern Männer, das ist schon so, aber die Frauen, die dieses tragende Element mit Dir teilen, die machen das in der Regel so sanft und liebevoll, dass wir es als Männer kaum merken. Anders herum, wenn ich ne Partnerin habe, die mit meinen Möglichkeiten nicht zufrieden ist, dann ist das keine gute Frau für mich. Die mäkelt dann später an allem rum und Du darfst munter Zucker in den Hintern pusten.

Such Dir ne bessere Frau, mit der wirst Du nicht glücklich. Was ist denn, wenn das Leben mal richtig hart ist und Du einen schlechten lauf hast? Ist sie dann wieder die Fahne im Wind? Heute ist es Dein Job, weil Du noch nicht Oberarzt bist, morgen ist es das dritte Kind, was ihr unbedingt noch zum Glück fehlt. Hört sich an wie ein bodenloses Loch. Solche Partner machen Dir nur das Leben mies.

Ich würde die Trennung aufrecht erhalten und nach einer richtig coolen Frau Ausschau halten. Beziehungen können so schön und gegenseitig bereichernd sein, tu Dir doch sowas nicht an.

25.06.2020 16:14 • x 1 #4




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