Als pünktlich zu Silvester Reals Thread erschien, dachte ich: Die neuen Themen zu Borderline-Beziehungen werden langsam inflationär.
Da ich selbst Betroffener oder sollte man besser sagen Leidtragender davon bin, habe ich Verständnis dafür, dass man Antworten sucht, verstehen will warum das so katastrophal und destruktiv abläuft. Aber damit fängt die Diskussion schon an: Welche Anteile haben wir selbst daran?
Darüberhinaus glaube ich jedoch nicht, das es uns Betroffene weiterbringt, wenn wir in den Laien-Diagnosen verharren. Es wurde hier schon viel darüber geschrieben: Was ist an unserer eigenen Persönlichkeit so fatal gestrickt, dass wir ins Beuteschema von Borderlinern so gut passen.
Ich habe still mitgelesen und bei Seite fünfundzwanzig gedacht, nun ist es mal genug der guten Ratschläge...
Dann kam @scheols Beitrag....
Zitat von Scheol: Es gibt eine Borderlinegestörteschreibweise……..Wurde mir mal von meinem Arzt Kumpel erklärt.
Der BPS schreibt Kurz, und immer so, das eine Antwort im Raum steht wo der Ex Partner wieder zurück auf das Karussell Gezogen wird , damit dieser immer schön weiter mitfährt.
klappt ja hier ganz gut wie man sieht.
... danke, und dafür hat es sich gelohnt noch ein paar Seiten dran zu hängen.
Ich habe Jahre gebraucht - und bin in der zwischenzeitlich glücklich geschieden - bis ich dieses Muster des Köder Auswerfens erkannt habe. Hier war es mal sehr prägnant erläutert.
Dir @Real wünsche ich viel Glück und baldige Einsicht in die Dynamik dieses Narrenspiels! Wenn du noch eine Runde drehen musst, dann ist das eben so.