Zitat von DiSee: Vieles dauert eben lânger als 30 Sec. ZB zur Toilette gehen ( für mich ist ja auch sitzen sehr anstrengend.
Ja der Toilettengang ist ein Problem, wenn man ansich gar nicht aufstehen kann. Den hatte ich zwischenzeitlich nur auf allen vieren in Zeitlupe langsam krabbelnd bewältigen können. Begleitet von Herzrasen, Dreh- oder Schwankschwindel und Schweißausbrüchen. Hatte eine Decke auf dem Boden auf Hälfte des Weges liegen, wo ich mich auf Hin- und Rückweg länger drauf ausgeruht hatte. Einmal lag ich da über eine Stunde, bis ich weiter zurück krabbeln konnte.
Wie lange ich im Bad gebraucht habe, immer mit der Angst im Nacken zusammen zu brechen, lasse ich jetzt mal außen vor.
Es ist wichtig sich die Bewegungsabläufe in diesen Zeitabschnitten einzuteilen.
Hatte mir ein Schlaflager auf dem Boden eingerichtet bzw. einrichten lassen.
So konnte ich gleich loskrabbeln und musste mich mit aufsetzen, aufrichten wieder ins Bett zurück bugsieren gar nicht weiter befassen. Weiß allerdings nicht, ob das mit deinem Pflegedienst vereinbar wäre. Ich hatte und habe keinen.
Mit Essen versorgt wurde ich in dieser Zeit von einem Nachbarn.
Ich kenne so einige dunkle Stunden dieser Krankheit.
Bitte gib die Hoffnung nicht auf.
Atemübungen zur Beruhigung des Nervensystems gehen im Liegen. Vertreiben ein wenig die Langweile.
Gedankenreisen ebenso.
Podcast´s von Genesenen zu hören motivieren.
Ich sah es von vorne herein meistens als eine vorrüber gehende Phase. Die zwar megakagge ist, jedoch überwunden werden kann. Das half und hilft psychisch ungemein.
Natürlich hatte und habe ich meine Durchhänger. Doch sie gehen vorbei.
Ich wünsche dir viel Kraft und Mut.
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