Ja, es ist nichts schlimmes passiert, ich rechne es ihm auch hoch an, dass er so ehrlich zu mir ist und sich so "sauber" getrennt hat! Aber ich hätte auch nichts anderes erwartet von ihm als sich so zu verhalten, ich habe ihn mir ja nicht umsonst ausgesucht...
Das komische ist eben, dass wir davor schon gut befreundet waren. Wieso also hat er sich dann in mich verliebt und jetzt wurde doch wieder Freundschaft daraus? Es könnte allerdings sein, dass er mich schon immer sehr nett gefunden hat, ich sah in ihm wohl auch immer etwas spezielles..
Eigentlich dachte ich, doch, mit dem könnte ich mein Leben verbringen..War wohl nciht so gedacht:( Trotzdem glaube ich eher, dass ich wohl etwas falsch gemacht habe als dass er das getan hat..
Oh, fünf Jahre, das tut mir leid. Also di Trennung meine ich, nicht die Beziehung

Ja, irgendwie hoffe ich auch, dass es nicht zu lange geht, aber irgendwie mchte ich trotzdem, dass er weiss, wie viel er mir bedeutet hat, dass er, wie ich behaupten würde, meine erste (grosse) Liebe war/ist und sich nicht denkt, dass ich ja eh schnell drüber hinwegkomme und das für mich nichts war..
Ich weisss nicht, warum ich mich nicht gerne um mich kümmere..Ich helfe einfach lieber anderen Menschen und war früher auch extrem unsicher, heute falle ich nur noch teilweise darauf zurück. Ausserdem denke ich, dass andere Menschen es nötiger haben, dass man sich um sie kümmert oder schlimmer dran sind. Es ist komplex: Ich hätte es gerne, dass mich jemand tröstet, aber mag es dann nicht, im Mittelpunkt zu stehen

Um mich um mich selbst zu kümmern fehlen mir vielleicht auch einfach die Ideen, was ich tun könnte..
Ich glaube, die KS ist am Anfang gut für mich, um zu realisieren, dass er "weg" ist. Dann möchte ich aber wieder (viel) Kontakt zu ihm, um zu sehen, dass ich ihm auch als Freund begegnen kann und auch dass ich mir bewusst werde, dass wir zwar gute Freunde sind, aber eben das Körperliche fehlt, was mir am Anfang sicher auch noch schwerfallen wird. Und wer weiss, vielleicht ändert sich ja wwieder was an seinen Gefühlen. Ich werde allerdings versuchen, deinen Rat zu befolgen und nicht mit dieser Absicht in die Freundschaft zu starten, sondern wenn es passieren sollte, es als schönen Nebeneffekt ansehen (insofern ich dann immernoch gleich fühle..). Ich hatte auch nie die Absicht, ihn mit Argumenten oder so umstimmen zu wollen, sondern mehr durch mein Verhalten, ursprünglich:) Was hälst du davon?
Vielleicht war einfach nciht mehr zwischen uns vorgesehen als eine gute Freundschaft, auch wenn ich das im Moment noch sehr sehr schade und schmerzhaft finde, aber ich denke, dass uns das vielleicht auch schon in der Beziehung gezeigt wurde, auch wenn wir zusammen immer glücklich waren (er bis zum Schluss auch, es war bloss so, dass er sich nicht so oft nach Treffen mit mir sehnte) und vielleicht hat er das einfach früher eingesehen..
Manchmal verstehe ich das sehr gut und dann geht es mir wieder einigermassen gut, manchmal nützt das überhaupt nichts und mir kommen die Tränen...
Danke für deine Beiträge, Mara!