Nalf
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Du hast aus meiner Sicht ganz logisch gedacht, dass jemand, der im Beruf bestimmte Eigenschaften und Standards hat, die auch privat verfolgen wird. Das ist bei vielen Männern aber nicht so. Warum, weiß ich nicht.
Und Du bist auch vom anständigen Standard ausgegangen, dass jemand, der keine Zukunft in einer Beziehung sieht, sich trennt, bevor er neu datet.
Das ist bei vielen Männern aber leider nicht so.
Und das aus zwei Gründen:
1. Haben viele Männer kein Problem damit, ein totes Pferd zu reiten. Und zwar, ohne dass sie die Beziehung nochmal durch reden oder Taten wiederzubeleben versuchen. Sie nehmen einfach mit, was sich ihnen bietet, und suchen aber weiter.
Lustigerweise ist dieses Verhalten etwas, was Männer häufig Frauen unterstellen. In der Zukunft kannst Du also darauf achten, was ein Mann über Frauen sagt und es dann als Offenbarung seines eigenen Charakters vermuten.
Und zweitens macht eine Beziehung einen Mann attraktiver. Wenn er eine Freundin oder Frau hat, dann nährt ihn das. Sowohl emotional als auch 6uell. Er wirkt dann beim daten entspannter und attraktiver, weil er nicht hungrig und durstig hinter der Frau hergeiert. Daher Daten Männer gerne aus einer (zwar schon für tot deklarierten, aber noch nicht beendeten) Beziehung heraus, weil sie diese nährt, attraktiver macht und einen Korb besser verkraftbar macht. Wären sie Single, wären sie wesentlich verletzlicher.
Dieses "Monkey-Branching" vieler Männer darfst Du im Hinterkopf behalten, wenn sich ein Mann das nächste Mal distanzierter anfühlt. Dann hat er meistens seinen Fokus auf etwas anderes als Dich und die Beziehung zu Dir gelegt. Und es ist nur in Ausnahmefällen die Arbeit und in den meisten Fällen eine neue Frau. Lässt die ihn abblitzen, bleibt die Beziehung zu Dir. Lässt die sich auf ihn ein, geht's bald los mit dem "Streit vom Zaun" brechen, damit Du Dich trennst.