Einhörnchen26
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Ich habe oft einen Rückzieher gemacht wenn ich gemerkt habe es wird ernster. Wenn mich jedoch jemand abgewiesen hat ging es mir sehr schlecht. Ich neige dann auch dazu der Person hinterher zu spionieren. Als wenn ich die Bestätigung suche, dass ich nicht gut genug war weil er schon eine Neue hat. Mit 29 hatte ich dann einen Freund, dass länger ging. Bereits nach 4 Monaten gab es erste Vorfälle mit Schreibereien mit anderen Frauen. Ex oder über Singlebörsen. Ich habe jedoch alles über mich ergehen lassen weil ich nicht wieder zurück zu den Eltern wollte und auch nicht allein sein wollte. Das ging zwei Jahre so. Ich war am Ende, Eifersucht und Kontrolle haben den Alltag bestimmt. Dann gab es einen Knall, er wollte sich trennen wegen der Kontrolle. Dann wurde es besser. Er hörte auf (oder hat es sehr gut versteckt) und ich kontrollierte nicht mehr jeden Schritt. Zwei Jahre später: Meine Freundinnen heirateten alle. Mir machte es zu schaffen, dass er mir keinen Antrag machte. Ich litt sehr darunter, dass ich wohl niemand bin den man heiraten möchte. Nach einem weiteren Jahr und viel Stress mit der Arbeit (von Leiharbeiter zur Festanstellung) bekam ich eine Depression mit Angstzuständen. Er sagte mir damals, er heiratet nicht wenn alle heiraten. Er sei kein Lemming. Danach hieß es ich solle erst beruflich fest irgendwo ankommen, da ich Leiharbeiterin war. Dann war meine psychische Erkrankung der Grund, warum er nicht wollte - ich solle erst gesund werden. Meine Psyche wurde nicht besser. Über Jahre hatte ich immer wieder Angstepisoden. Bis ich 2024 bei meiner jetzigen Therapeutin landete. Es hat lange gedauert bis wir auf den Grund kamen, dass meine Mutter mich nicht los lassen wollte und nie meine Autonomie gefördert hat. Was wohl die Angst vor dem Alleinsein erklärt. Auch die Verstrickung zum Partner wurde immer deutlicher. Meine Gefühle wurden nie ernst genommen. Es wurde immer alles so hingestellt, als sei ich das Problem. Er hat sich auch nie für etwas entschuldigt. Auch ist er mir manchmal vor anderen in den Rücken gefallen. 2025 habe ich es geschafft mich zu trennen. Ich habe gemerkt, dass ich von ihm einfach nicht gesehen und gewertschätzt werde. Die Therapien war und ist sehr anstrengend. Auch das Thema mit meiner Mutter ist sehr anstrengend - ich habe aber nie Unterstützung bekommen, war immer mit allem alleine. Seit Jahren bin ich unglücklich, aber die Angst vor dem alleine sein und der alleinigen Verantwortung hat mich davon abgehalten. Nun lebe ich mit meiner Katze seit März 26 alleine und leide unter den Folgen. Das ich einsam bin, dass ich kein soziales Netz habe, dass ich finanziell tiefer in die Tasche langen muss weil die Wohnung doppelt so teuer ist. Wir habe mit 600Euro warm zu zweit extrem günstig gewohnt. Er ist natürlich drin geblieben. Ich darf jetzt 1100Euro warm alleine zahlen. Das er sich nicht bemüht hat mich zu halten, dass er sein Leben genießt und sich mit anderen trifft, weggeht und offenbar andere Frauen dated. Wir haben trotz Trennung Kontakt weil er mir mit der Wohnung geholfen hat. Aber ihn so zu sehen verletzt mich. Ich frage mich warum er nicht um mich kämpft, warum ich eigentlich nie seine nr 1 bin. Es gibt immer Menschen, die mir vorgezogen wurden und werden. Ich habe Angst nie jemandem zu finden, für den ich die nr 1 bin.
. Denn gut tut er Dir anscheinend nicht, weil Du noch viel zu sehr um ihn kreiselst. Letztlich seid Ihr getrennt (von Dir ausgehend), er kann machen, was er will und Dein Kopfkino ihn betreffend schadet Dir mehr als dass es Dir irgendwas bringt.