JamesDean1975
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ich bin Mark und meine Frau hat mich vor 8 Wochen nach 27 Jahren Beziehung, 13 Jahren Ehe verlassen.
Der Grund ist bis heute mir nicht schlüssig, Sie bräuchte Ihre Freiheiten, fühlte sich eingeengt, die Liebe wäre nicht mehr so vorhanden. Sie müsse sich ausleben.
Von Anfang an:
meine Frau und ich haben uns 1997 kennengelernt, Sie war damals 15 ich 21. Da meine Frau und ich damals noch sehr jung waren, habe ich in der Vergangenheit immer alle Aufgaben im alltäglichen Leben für uns übernommen.
meine Frau war schon immer sehr antriebslos und hat vor 12 Jahren eine Depression bekommen, nach der Geburt unserer Tochter. Sie hatte nie große Hobbys oder ist alleine mal ausgegangen, wir haben 95% aller Unternehmungen zusammen unternommen.
Ich habe mit Ihr diese Depression durchgestanden obwohl das nie einfach war, auch ich habe gekämpft um diese schwere zeit durchzustehen. Nun geht Si einfach zur Tür raus, sieht nicht was Sie hat und wie es uns geht. Sie hat absolute Scheuklappen auf, führt Ihren absoluten Egotripp derzeit ohne rechts und links zu gucken.
Im Oktober hat meine Frau dann angefangen Ihre Tabletten abzusetzen und es begann bei Ihr eine absolute Wesensveränderung. Sie nahm schlagartig ab wurde ganz dünn und eröffnete mir das Sie mehr Freiheiten bräuchte und mal raus müsse. Sie wäre sich nicht mehr sicher ob alles noch so wäre wie früher und Ihr wäre das Haus und alles drumherum alles zu viel. Das hat mich damals geschockt und ich habe in den Panikmodus geschaltet.
Ich habe ab Oktober dann mit Ihr einmal das Paradies erlebt und einmal die Hölle im Wechsel. Immer wieder hat Sie sich an mich rangeschmissen, geklammert es war wie im Himmel, an anderen tagen hat Sie sich abgegrenzt und gesagt es wäre schwierig, Für mich war das die Emotionale Hölle. Ich habe Sie mit Geschenken überhäuft und an Ihr geklammert.
An diesen Tagen habe ich dann immer wieder nachgefragt was denn los sei und habe Sie damit unter Druck gesetzt.
Es kam dann immer wieder zu Diskussionen die dann vor 8 Wochen in einer Auszeit endeten. Mit dem Wunsch einer Paartherapie um die ich mich dann gekümmert habe, haben wir dann begonnen.
Erst war ich alleine bei der Therapeutin und dann meine Frau, beim ersten gemeinsamen Termin bat meine Frau um weitere 2 Wochen Bedenkzeit und absolute Ruhe. Durch meine Panik und die Angst meine Familie zu verlieren habe ich aber immer wieder Nachrichten geschrieben und beim Austausch unserer Tochter jede Woche Sie angebettelt wieder nach Hause zu kommen. Das hat Sie zusätzlich von mir weggedrängt und eine emotionale Mauer aufgebaut.
Nach den 4 Wochen Paartherapie beim zweiten gemeinsamen Termin hat Sie sofort gesagt Sie will sich trennen weil ich übergriffig geworden wäre und Sie nicht in Ruhe gelassen habe,
Ich habe mit Beginn der Trennung sofort eine Kontaktsperre eingeführt und mich nicht mehr bei Ihr gemeldet um Sie zum Umdenken zu bewegen.
Sie ist zu Ihren Eltern in eine "Komfortzone" gezogen und hat dort eine leere Wohnung bezogen. Meine Schwiegereltern haben nie etwas von mir gehalten, das alles was ich um meine Frau aufgebaut hat Ihnen nie etwas bedeutet, Sie haben immer an Ihrer Tochter geklammert.
Hinzu kommen noch 2 sogenannten "Freundinnen" meiner Frau die Sie beraten, selber aber massive Eheprobleme haben.
Meine Frau war die letzten Monate fast mit diesen verheiratet, WhatsApp war eine Sucht geworden.
letzte Woche Mittwoch haben wir uns getroffen weil Sie mit mir den Sommerurlaub meiner Tochter absprechen wollte, dabei bin ich wieder in das alte Muster verfallen, weil meine Frau mir mein Leben bedeutet. Sie war eiskalt und hat mich abgeblockt, von d er Stunde Treffen hat Sie mir 50 Minuten in die Augen gesehen und Tränen in den Augen gehabt. Am Samstag bei Übergabe unserer Tochter hat Sie mir dann gesagt das Sie am Mittwoch zu schroff zu mir gewesen wäre und Sie sieht wie schlecht es mir geht.
Zusätzlich zu meiner Trennung ist vor 4 Wochen mein Stiefvater gestorben, meine Mutter ist auch völlig am Ende und ich kann Ihr derzeit auch nicht helfen wie ich das wollte, jedes Mal wenn ich dort bin zieht mich das extrem durch Ihre Art herunter.
Des weiteren habe ich mich mit meinen Geschäftspartner überworfen da ich seit 6 Wochen krank geschrieben bin, die haben 0 Verständnis für mich, ich soll mich nicht so anstellen, ich wäre eine Memme.
Viele unserer Freunde haben in Eigeninitiative meine Frau angeschrieben und Ihr gesagt was Sie für einen Traummann hat und für ein Traumleben und das Sie das nicht aufgeben solle.
Ich stecke in einer ganz ganz tiefen Krise, kann nur bedingt Arbeiten, versuche 4 Stunden am tag im Büro etwas zu machen, habe schwere Trennungsschmerzen, komme nicht mehr aus dem Bett, bin völlig antriebslos.
Ich habe ein Haus gebaut, mir all die Jahre den Hintern aufgerissen für dieses Leben, wir haben keine finanziellen Sorgen, wir haben eine wundervolle Tochter, ich habe immer meiner Frau alles geholfen, Ihr die Krankheit durchgestanden, meine Frau hatte ALLES.
Ich habe mir Gesprächspartner, Freund gesucht, bin viel bei diesen, rede viel, aber ich komme nicht von diesem Kreislauf runter.
Meine Frau fehlt mir unendlich, Sie ist und bleibt mein Leben. ich bin bei einer Psychotherapie, sehe darin aber keinen Erfolg.
Viel sagen ich soll Ihr Zeit geben und die Kontaktsperre aufrecht erhalten, Sie kommt zu 95% zurück, aber wie lange das dauert weiß leider keiner und überhaupt ob Sie zurückkommt. Sie hatte gesagt wer weiß was in 6 Monaten ist.
Viele sagen durch meine immer beteuerte Liebe und das ich Ihr gesagt habe Sie wird immer meine Frau bleiben, gebe ich die Sicherheit sich jetzt erstmal in Ruhe auszuleben, Sie könne ja immer wieder zurück.
Ich habe schweren Herzens den Druck erhöht und Ihr für Samstag einen Termin genannt zum abholen Ihrer Sachen, denn 95% dieser sind noch bei uns und um Rückgabe des Haustürschlüssel gebeten. Daraufhin hat Sie sich ja am Samstag entschuldigt für Ihre Art mir gegenüber.
Ich habe extreme Angst mein Leben ganz zu verlieren, ich sehe keinen Sinn mehr in meiner Arbeit die mal mein Leben war, ich habe kein Sinn mehr in meinem Haus. Ich kann nicht alleine in meinem Haus sitzen, es zerreißt mich.
ich habe die Hoffnung das Sie irgendwann zurückkommt, denn wenn Sie nicht mehr wiederkommt, weiß ich nicht mehr weiter.
Mir gehen Gedanken durch den Kopf wie Haus verkaufen, Arbeit aufgeben, ausreisen, wegziehen, aber ich kann das nicht ich habe eine Tochter für die ich jede 2te Woche sorgen muss und eine kranke Mutter in meinem Elternhaus.
Früher waren mir Sachen wie Haus, Arbeit so wichtig, ich habe derzeit überhaupt keinen Halt mehr zu irgendwas.
ich würde sogar alles verkaufen und das habe ich meiner Frau auch gesagt.
Was ist Eure Meinung dazu ? kann ich noch Hoffnung haben das sich alles zum Guten wendet ?
Wie soll ich das ganze Verhalten meiner Frau deuten, mal so, mal so ?
Es tut mir alles so unendlich weh ich bin in einem völlig leeren Raum gefangen und versuche nur jeden Tag irgendwie rumzubekommen, sehe keine Möglichkeit aus dieser Schleife rauszukommen, ich kann ohne Sie mir nichts vorstellen.