@Eremit
" Mein Sohn ist und war immer die Nummer eins in meinem Leben ...", das ist eine gute Einstellung. ABER : DU solltest die Nummer eins in deinem Leben sein. Denn sonst kommst du immer und immer wieder in den roten Bereich. Weil die Priorität eben ist, dass es dir gut geht. Wenn du unglücklich bist - wie jetzt - wird es deinen Sohn mega irritieren, wenn du es weglächelst. Denn er fühlt, wie es dir geht. Und - vor allem, wenn er gläubig ist - wird auch er leiden. Man kann nur für andere erfolgreich da sein, wenn man es auch schafft, für sich selber da zu sein

Ansonsten ist bei dir eben genau das Verhalten eingetreten, welches eben sehr viele Männer an den Tag legen. Damit meine ich schon, was deine erste Trennung angeht. Wobei ich nichts kritisiere, ich kommuniziere nur, was ich da spüre.
Nach der Trennung....alles neu. So ein Männerding. Abnehmen, Sport, neue Inneneinrichtung, neues Auto.....läuft alles.
Aber neues Mindset ? So wirklich mal hinterfragen, WARUM man in so einer Situation gelandet ist, was der eigenen Anteil daran war. Da geht man nicht ran, weil genau der Punkt ja weh tut. Wobei sich das auch zurechtrücken und neu dekorieren lässt. Einfach die eigene Einstellung zu sich selber hinterfragen. Was will man, was braucht man...und vor allem WEN ? Muss man die Frau nehmen, die sich als einzige bei der Dating App zurückmeldet und die hübsch genug ist ? Die einzige Frau, der man mal eine Unterhaltung wert war ? Warum ? Weil man ansonsten für immer und ewig alleine bleiben wird. Warum denkst du so ? Wenn man mal die Angst überwindet und sich den eigenen Dämonen stellt, kann man durchaus profitieren. Bist du dir selbst BEWUSST ? Warum negierst du bei jeder Frau deine Bedürfnisse bis zur Selbstverleugnung ?
Ist allgemein verbreitet. Mein Ex lebte auch im Keller seines eigenen Hauses damals. Schlief auf einem Feldbett. Aber als die Exfrau dann endlich auszog, war er verzweifelt. Wie kann sie DAS ALLES nicht mehr wollen ? Er hätte es ja weiter durchgezogen....ja...läuft ja auch. Sich selber vormachen, dass es ganz normal ist im Keller zu pennen, kein Sex zu haben, eine Partner zu haben, die sich Null für einen interessiert. wo bleibt die Selbstreflektion und der Realismus, der sagt....ok...war nicht.
Liegt es daran, dass ein Mann "nicht scheitert" ?
Warum ertragen manche Männer keine Partnerin auf Augenhöhe.
Nicht wenig bevorzugen die Art Frau, die wie ein Raubtier konstruiert ist, der man (n ) bunte Scheinchen hinwirft, wie einem Löwen eine Rinderkeule. Dann ist sie beschäftigt und gibt Ruhe. Bis zum nächsten Knurren. Da halt dann mehr Scheine.
Im Gegenzug gibt es ? Ja was denn ....
Rechnet sich das ?
Es geht nicht um die Nationalität solcher Partnerinnen, es geht darum, was diese Partnerwahl über dich selber aussagt. Brauchst du eine Distanz zu einer Frau ? Suchst du deswegen solche, die nie Nähe aufkommen lassen, es sei denn, um dich zu manipulieren ?
Kurioserweise tun das viele Männer. Weil solche Frauen kalkulierbar sind, solange man nur das Portemonnaie aufmacht und tief genug reingreifen kann. Klare Definition. Er gibt, sie nimmt. Klare Regeln .
Was spricht gegen eine echte Partnerin ? Das Problem, sich selber öffnen zu müssen ? Eben keine klaren Regeln mehr ? Weil man solche Frauen eben nicht mit Kohle beeindrucken kann ? Verunsichert sowas ?
Warum überall aufräumen, nur nicht im Oberstübchen ?

Ansonsten ist es keine Schande, zu Gefühlen zu stehen.
Und Verbindungen mit Menschen zu haben, die da sind, wenn DU sie brauchst....und WANN du sie brauchst. Menschen, die eben nicht zur Familie gehören und daher wesentlich heilsamer sind, weil ihr Blick anders ist.
Solide Freundschaften überstehen so manche Ehe.
ist nicht bös gemeint.