Tanja22
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mein Freund, 50 und ich, 42 waren 9 Jahre zusammen. Wir trennten uns von unseren Ehepartnern um zusammen zu sein. Die ersten beiden Jahre heimlich weil er Angst vor seiner Ex hatte. Das war schon hart für mich. Dann 7 Jahre richtig. Es war die ersten Jahre sehr aufregend. Wir waren besessen voneinander. Er lebt für die Arbeit und die findet woanders statt so das er öfter unterwegs war. Ich habe mir immer eine richtige Beziehung gewünscht mit unseren Kindern und in einem Zuhause. Er wollte auch eine harmonische Beziehung aber in erster Linie Erfolg im Beruf und zuhause dann eine nette Partnerschaft die am besten alles alleine stemmt. Finanziell war er großzügig aber das war auch das Einzige womit er sich eingebracht hat. Und mit gemeinsamen Urlauben. Hier in meinem Wohnort haben wir kaum Freunde da die wenige Zeit die wir hatten keine Zeit blieb sich einen gemeinsamen Bekanntenkreis aufzubauen. Ich habe mich also 7 Jahre nach meinen Kindern und seinen Arbeitszeiten gerichtet. Er hat es nicht geschafft in den Jahren seine Scheidung durchzuziehen. Ich habe ein kleines Haus aber da hat er nur inoffiziell gewohnt und immer seine Wohnung behalten weil bei mir kein Platz zum arbeiten wäre. Dann hat er ein Haus gekauft um dort mit mir zu wohnen. Begeistert war ich nicht weil ich mein Zuhause nicht verlassen wollte. Heiraten wollte er auch nicht weil er sich nicht wieder in ein Gefängnis begeben wolle.
Also kurz gesagt, das Maximum was bei uns herausgekommen wäre, wäre ein zusammen ziehen in seinem Haus gewesen und er öfter unterwegs und wenn ich das akzeptieren würde hätte ich ein sorgenfreies Leben führen können. Ich wurde immer aggressiver bei diesem Gedanken und wir haben nur gestritten. Ich wollte eine andere Wertschätzung. Der Sex wurde auch immer unwichtiger und ich habe mich nicht mehr begehrt gefühlt. Letzen Oktober sagt er dann aus einer Euphorie heraus das er sich doch nochmal vorstellen könne zu heiraten. Und ein paar Wochen später meinte er, das er das gesagt hätte, hätte mich ja nicht zum positiven verändert und er wäre ja nicht bescheuert. Ich würde ja nicht akzeptieren das er so viel arbeiten muß. Ich meinte, das ich es mit einer Perspektive bestimmt besser akzeptieren würde. Er glaubte mir nicht. Dann war im Januar ein Streit und Peng hat er Schluss gemacht. Er könne es nicht mehr. Er wolle so sein wie er ist. Ich bin geschockt. Immer noch. Und obwohl ich oft unglücklich war so komme ich mir vor, all die Jahre einer Illusion nachgelaufen zu sein. Ich kann nicht loslassen.
Ich vermisse plötzlich nur noch das Gute und fühl mich verloren und verlassen und als hätte er es nie ernst gemeint.
Jetzt leide ich.