Dumbo
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Würde sehr gerne mehr hören!
- Warum bin ich in diese Position gerutscht. Rückwirkend betrachtet vermutlich aus 2 Gründen. Zum einen habe ich oft das Problem, dass ich sehr harmoniebedürftig bin und oft versuche Streit zu vermeiden. Zum anderen liegt es auch wohl daran, dass ich immer wieder zurückstehe und mir auch denke: sie hat ja viel um die Ohren. Immer wieder versuche mich in ihre Situation zu versetzen und mit Gründe suche warum sie manchmal ist wie sie ist und sich so verändert hat.
- Warum habe ich das mit Handy zugelassen? Ganz einfach: es gibt nichts was sie finden könnte ...
- Ich bin vermutlich der Kühlschrank und sie geht direkt und vollständig in der Mutterrolle auf. Bis zur Erschöpfung.
@Dediziert
Ich habe ihr sehr sehr viel Verständnis entgegengebracht! Jahre lang! Ich verstehe auch, dass es schwer für sie ist mit der neuen Situation wenn ein Kind plötzlich da ist und sich das ganze Leben ändert. Ich hatte ja meinen Büroalltag - als ein Stück Normalität während sie das Kind zu Hause hatte und das ist ein großer großer Einschnitt.
Kinder wollten wir beide aber funktioniert hat es Jahre lang nicht. Dann hieß es, dass es praktisch unmöglich sei medizinisch und die Kinderwunschbehandlungen waren auch ausgeschöpft. Nachdem wir uns aber damit abgefunden hatten war sie plötzlich aus dem Nichts schwanger. Wenn man sich damit beschäftigt hört man solche Geschichten sehr oft. Dass sie SEHR an unserer Tochter hängt - und auch, dass das ein wichtiger Grund ist - ist mir bewusst und klar. Aber wir reden hier auch über einen Zeitraum von über 5 Jahre in denen es zig Gespräche gab!
@Isely
Wenn ich darüber nachdenke kann ich das praktisch gar nicht ehrlich beantworten. Allerdings schwingt da schon mit, dass ich Gefühle für meine Kollegin habe und ich mich sehr zu ihr hingezogen fühle auch wenn das natürlich keinerlei Garantie dafür ist, dass mehr draus wird. Das Ganze ist ja aus ausweinen entstanden mehr oder weniger und zu diesen Zeitpunkt gab es auch absolut keine Hintergedanken. Sie weiß also auch um die Situation. Sie macht sich Hoffnungen, dass mehr daraus werden könnte und ich bin mir sicher, dass sie sich komplett zurückziehen würde wenn sie Hand vor Augen sehen würde, dass da keinerlei Hoffnung besteht.
Was das Thema Verlustangst angeht. Weißt du Isely ... wenn ich einen Menschen liebe (das ist meine Definition) dann tue ich alles mir mögliche um ihn so glücklich zu machen wie es irgendwie geht. Wenn das jetzt unterbleibt und wissentlich in Kauf genommen wird, dass ich unglücklich bin und das habe ich gesagt: mehrfach, wörtlich, schriftlich ... was sagt das denn aus Isely? Kann das denn noch Liebe sein dann? Ist das denn Liebe für mich? Für mich als Mensch? ... oder ist das Angst davor, einen Status und ein angenehmes Leben zu verlieren? Wenn Sie, nachdem ich es zig mal gesagt habe: klar, deutlich, wiederholt wie genau ich fühle, was mir fehlt, was ich denke dann wenn ich gehe alles ändert und zur absoluten Traumfrau mutiert ... was sagt das aus Isely? Ist DAS dann Liebe? Verhält sie sich dann aus Liebe so oder ist das eine Kosten-/Nutzenrechnung? Wenn dann im Bett mehr liefe Isely hätte ich doch immer den Hintergedanken: möchte sie jetzt MICH oder macht sie das jetzt um ihren Status zu erhalten? Noch einmal: wenn meine Frau zu mir gekommen wäre und gesagt hätte: ich bin unglücklich weil ...... ich hätte ALLES getan - aus Liebe! Alles was mir möglich gewesen wäre! Absolut ALLES und zwar sofort! Aus dem ganz einfachen Grund, dass ich einfach nicht wollen würde, dass ein Mensch den ich liebe unglücklich ist wenn ich das ändern könnte. Für mich ist das keine Liebe sondern nur Gewöhnung!