Alex1984
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Nach zwei Jahren Beziehung hat sich am Montag meine Freundin von mir getrennt. Ihr könnt euch vorstellen, wie es mir geht.
Zur Geschichte:
Wir lernten uns vor zwei Jahren berufsbedingt kennen (ich habe Ihr Deutsch beigebracht, bin Sprachlehrer). Als wir zusammen kamen, war sie noch verheiratet. Ihre Tochter ist mit bei ihr in Deutschland.
Alles lief soweit gut bei uns, nur war sie von Anfang an ständig eifersüchtig. Nachdem ich damit einer alten Freundin zu Weihnachten schrieb )übliche Weihnachtsgrüsse und wie es mir so geht), trennte sie sich das erste Mal, da ich keine weiblichen Freunde haben soll, wenn man in einer Beziehung ist.
Kurz und gut, wir kamen wieder zusammen und es lief super. Ja, es gab Streitereien, weil ich nicht so war, wie sie es sich vorstellte. Ich soll als Mann alles bezahlen und „eine Frau hat sich nicht für einen Mann zu ändern; der Mann muss das machen für eine Frau“. Aber alles war dennoch gut und harmonisch.
Der erste Riss kam, als ich nicht klipp und klar sagen wollte, dass wir zusammen ziehen, dabei sagte ich ihr bei unserem ersten Date, dass ich nicht aus meiner Heimat nochmal umziehen werde (wohne mietfrei im Haus meiner Eltern).
Dann fing sie wieder an zu arbeiten und es gab nur noch die Karriere. Sie will „alles tun, um Karriere zu machen“. Nun, fragte ich, was bedeutet alles und fügte provokant hinzu: Auch die Besetzungscouch. Darauf Sie: „Ich hoffe, dass es nicht soweit kommen muss.“
Nun gut …
Aber seit sie arbeitet war alles, was ich sagte, entweder Kritik oder eine Beleidigung. Wennn ich ihr Tipps gab, so war das beleidigend, weil „Du sollst das alles machen“.
Irgendwann begann ich zu trinken und die Streitereien eskalierten. Kaum ein Tag verging, ohne Streit und es vielen von mir Wörter, für die ich mich selber schäme.
Dann ging sie zur Weihnachtsfeier. Sie übernachtete dort im Hotel. Ich bat sie, dass nicht zu machen, da eine Ex-Freundin von mir bei sowas mich betrogen hat und ich deswegen auch in Therapie war und ich Ängste habe. Am nächsten Tag redeten wir und sie sagte, sie will nicht, dass ich mich in ihre Karriere einmische. Sie macht das alles, um Karriere zu machen und genug Geld zu haben, was ich ihr nicht bieten kann, da ich zu wenig verdiene (bin damals aus der Selbständigkeit ins abgestellten Verhältnis gewechselt) und sie muss ja der Mann in der Beziehung sein.
Im Laufe der Zeit hi geb wir immer weniger aus, weil sie müde war. Aber für ihre Freundinnen war sie das nie.
Als ich mir dann den Fuß gebrochen habe, sagte sie zu mir: „Wegen dir muss ich auf die Disko verzichten!“
Die Streitereien wurden noch intensiver danach (2 Monate daheim ohne sie zu sehen und zu mir zu kommen war für sie eine Qual).
Letztendlich kam es dann abends an meinem Geburtstag zu einem Eklat. Ich sei ein Egoist und Narzisst und was Beziehungen angeht noch ein Kind. Meine Eltern hätten da versagt.
Ich habe ihr gesagt, dass ich von Anfang an gesagt, dass ich eine gleichberechtigte Beziehung wünsche, auf Augenhöhe und ich nicht ihr Skla. sei.
Jetzt stehe ich da, wo ich stehe.
Es ist seltsam: Einerseits vermisse ich sie, aber anderer Seite fühle ich mich befreiter als in der Beziehung; der Druck ist weg.
Nun, das ist die Geschichte in Kurzfassung.
Sorry, habe sonst niemanden zum reden.