ElkeLonesame
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Er wurde gerade 57 als es begann. Beruf erfolgreich, sein Haus fast bezahlt, Kind auf eigenen Beinen und die Möglichkeit auf zusammenziehen. Ein zufriedenes Leben mit eingeschlichener Routine. also völlig normal. 1 Monat vor unserem zweiten Hochzeitstag im mai diesen Jahres beendete er unsere Beziehung. Verweigerte Kompromisse oder Lösungssuche, paartherapie. aber an seine Gefühlen für mich hätte sich nichts geändert.
Gründe: wird 57, keine Zeit mehr zum aufschieben, Zug fahren will er nicht mehr, mus sportlicher werden, kann die Belastung meiner Erkrankung (Neurologische autoimmunerkrankung mit minimalen Einschränkungen. kann halt nicht mehr stundenlang am Strand laufen, weil Muskeln schwächeln. nach kurzer Pause kann es aber weitergehen ) nicht mehr aushalten, will noch was erleben, Abenteuerurlaube machen (die ich nicht machen wollte, aber er sie auch nicht ohne mich. dann kann er genauso gut allein sein.). all das war schon vor der Hochzeit gegeben . und unter mir brach alles zusammen, da er mir nie -und ich meine nie - sagte, dass ihm was fehlen würde. Und ich habe immer mal wiieder gefragt, ob er zufrieden sei. natürlich! War seine war seine Antwort. unser gesamtes Umfeld war fassungslos. ich habe nicht geklammert. er verhielt sich, als ob ICH mich getrennt hätte. er versprach und hielt nichts ein. und nun hat er bereits eine neue Frau. gleiche Beuteschema und gleiche Lebensumstände. und der Klassiker. die ekelhafte Kollegin. meine Gesprächspartnerin bei der Caritas las bei seinen Mails und SMS eine narzisstische Störung heraus. mein Neurologe/Psychotherapeute ebenso. und dennoch hältber Kontakt. schickt mir portionsweise meine Sachen. jetzt bekomme ich Sachen per Post, die eigentlich in den Müll konnten. Ein Umzugskarton pro Wochenende. der letzte mit deutlichem Hinweis auf eine Umzug, den er mit mir nie hinbekam. ich fühle mic/ zutiefst verraten. und es gibt von meiner Seite aus nur die Kommunikation über den Anwalt. bei den wenigen Telefonnummer hat er mir doch glatt fröh,ich von dr anbahnung de neuen Beziehung erzählt. während unseres Trennungsgespräches!
Warum ich das alles erzähle? Weil ich nicht weiß, wie ich loslassen kann.
mein kopf weiß: Werdie Frau austauscht, mit der er alles aufgebaut hat, für das gegenwärtig zufriedene Leben, ihr die Lebensplanung unter den Füßen weg zieht, verdrängt und nix reden will, sie einfach aus seinem Leben wirft. Der kann meinetwegen gehen. Das Vertrauen wird nie wieder klappen. auch nicht für einen bekanntschaftlichen Umgang .
mein Herz: ich liebe noch immer diesen Mann, aber den Mann den es seit April nicht mehr gibt. der jetzige verletzt mich nur mit seinem Verhalten und indirekter Kommunikation. und jedesmal werden die Wunden aufgerissen.
Wie komme ich davon los? 5 Monate heulen reichen! Ich mache auf einmal Sport und räume die Wohnung um und auch aus. habe eine guten Freund, der mir zuhört. eine tolle Ansprechpartnerin bei der Caritas Familienhilfe . einen tollen Job und dennoch. ich werde ihn nicht im Herz los. ich bin 49 und fühle mich alt. fühle mich allein und einem, trotz all der lieben Menschen. habe eine stinkeut auf ihn und er ist immer noch ein Teil von mir. ich habe Angst bis zum Lebensende ihn nicht loslassen zu können. und allein zu bleiben wegen dem Misstrauen in mir, dass ich ihm verdanke. ich bin kein Mensch für übergangsbeziehungen. weil ich das dem anderen nicht antun will.
Liebe ich meine opferrolle? Alle halten mich für stark und ich fühle mich wie ein kleines Mädchen, das verwirrt umherläuft und nur nach seine, zuhause sucht.