Zitat von AndreaKat: Naja aber das musste ich doch machen? ich wollte ihm nicht im weg stehen.
eigentlich will ich ja dass er macht was er will nur leider haben meine ängste mir ein strich durch die rechnung gemacht
Genau das ist der springende Punkt: Du sagst A und meinst es aber nicht. Du meinst das genaue Gegenteil und erwartest, dass er das doch bitte sehen muss, dass es Dir dabei nicht gut geht.
Das kann er aber nicht. Wenn Du A sagst, muss er sich darauf verlassen können, dass Du auch A meinst und nicht mit versteckten Forderungen im Hintergrund Dir und ihm das Leben schwer machst.
Arbeite erst an Dir und Deinen Problemen, bevor Du Dich in eine Partnerschaft stürzen willst. Nur Du kannst Dir helfen; niemand sonst. Kein Partner dieser Welt kann Dir auf Dauer Deine Ängste nehmen und ständig bei Dir sein.
Zitat von AndreaKat: und genau das werde ich tun. ein neues leben. mir steht alles offen.
Das klingt nach einem vernünftigen Plan.
Weißt Du, das Leben ist manchmal nicht so, wie man es gern hätte.
Ich zum Beispiel trenne mich nach 30 Jahren Ehe gerade von meinem Noch-Ehemann.
Auch auf mich kommen Veränderungen zu, die ich momentan noch nicht überblicken kann.
Es hilft mir aber nichts, auf der Stelle zu treten und um vergossene Milch zu heulen. Wenn ich nichts verändere, bleibe ich noch ewig da stehen, wo ich nicht stehen möchte.
Wenn Du Dich auf eines im Leben verlassen kannst, dann sind das beständige Veränderungen. Und die gilt es anzunehmen und das Beste daraus zu machen.
Das Leben ist zu kurz, um es ungenutzt verstreichen zu lassen.