Zitat von Andi_Meier: Allein schon aufgrund meines desolaten Gemütszustands raten mir im Grunde ja alle einmütig zur Trennung
Das hört sich wirklich alles andere als gesund an!
Zitat von Andi_Meier: Wäre dies anders, dann würde ich vermutlich viel früher den Schritt zum "einrenken" gehen als ich es in der Realität in der Vergangenheit gemacht habe.
In gewisser Weise sind also die Ratschläge zur Trennung kurzfristig natürlich etwas was meinen Zustand verschlimmert, da es den Druck erhöht es eben nicht einzurenken und damit den schlimmen Zustand zu verlängern.
Das ist wirklich paradox,wie du es erzählst.
Du weißt kognitiv, dass es absolut nicht okay ist. Und Alle raten dir ja auch, dich zu trennen.
Aber in dir sitzt eine derartige Gegenwehr oder Angst vor dem endgültigen Schritt, dass du wie eingefroren bist.
Dein Stammhirn gewinnt die Oberhand.
Das passiert immer dann, wenn der Mensch keine passenden Werkzeuge findet, wie er sich in einer Situation verhalten soll.
Dann gibt es nur noch 3 Möglichkeiten:
Fight, flight or freeze!
Du hast dich offensichtlich für freeze "entschieden".
Keine bewusste Entscheidung.
Du erstarrst und harrst aus. In der Hoffnung, irgendwann ist es einfach wieder gut. Wie ein Kind, dass sich die Ohren solange zuhält, bis das Gezeter aufhört
Zeitweise ist es dann auch wieder gut, bis der nächste Einschlag kommt.
Und die kommen immer öfter und schneller hintereinander.
Ich bin auch der Meinung, dass du unbedingt raus musst aus der Situation.
Du hörst dich schon so fertig an. Das macht ja schon Sorgen.
Ich denke, dass du wirklich besser stationär aufgehoben wärst. Wo du Zeit und Ruhe hast, um zu dir zu kommen und hinter deine Angst zu kommen,die dich derart fesselt.