Andi_Meier
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ich bräuchte mal eine Einschätzung:
Ich bin seit 3,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen, ich wohne in einer Wohnung im Haus ihrer Mutter.
Ich finde sie sehr attraktiv, fühle mich sehr zu ihr hingezogen, aber es gab auch immer wieder Streit wegen verschiedenen Themen. Aus meiner Sicht habe ich immer versucht ihr die Dinge recht zu machen, aber sie sieht es naturgemäß anders. Ein gewisses Problem in der Beziehung ist auch die Rolle meines Sohnes. Er hat sich aus ihrer Sicht mehrfach respektlos verhalten und einmal gekokelt. Im Kern teile ich die Kritik, aber abgeschwächt und das interpretiert sie so, als stünde ich nicht hinter ihr. Das ganze hat auch zu einem sehr schlechten Verhältnis zwischen ihr und der Mutter meines Sohnes geführt.
Nun die konkrete Frage:
Wir wollten heiraten und sie ist Juristin und meinte dass sie uns einen Ehevertrag schreibt. Mein Vermögen liegt etwa bei 1,2 Millionen, hauptsächlich Aktien, aber auch Anteile an Immobilien und entsprechende Kredite, also etwas komplexer.
Ihr genaues Vermögen ist mir unbekannt, aber nehmen wir mal an es liegt bei 0.
Plan war, dass ich nach der Heirat die Familie (wir beide, plus je ein Kind von jedem) mit meinem Gehalt und Teilen der Kapitaleinkommen finanziere und sie sich um den Haushalt kümmert.
Nun stand im Ehevertrag Gütertrennung aber mit einem Ausgleichsanspruch von 750.000 EUR bei Scheidung, egal zu welcher Zeit. Zugewinnausgleich möchte sie nicht, da sie meint das würde zu Streit und Gerichtskosten führen.
Das fand ich ziemlich krass, inbesondere für den Anfang der Ehe.
Darüber ist ein Streit entstanden und leider eskaliert sodass wir Stand jetzt getrennt sind. Das ganze ist aber noch ganz frisch.
Wie sieht ihr das ganze aus einer Fairness Perspektive? Wie könnte man die Regel eventuell fairer gestalten?