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Milli85
Gast
Hallo,
ich möchte mich hier gern einfach mal mitteilen und hoffe darauf, dass vielleicht irgendjemand DIE Idee hat.
Mein Ex-Partner und ich haben uns nach vier Jahren Beziehung getrennt.
Grund dafür: Er will auf einmal keine Familie mehr gründen.
Aber ich erzähle ganz von vorne... Als wir damals zusammen kamen haben wir uns natürlich relativ schnell gegenseitig gefragt, was für Pläne wir unsere Leben haben. Ich machte wahrheitsgemäß deutlich, dass mein großes Ziel irgendwann die Gründung einer Familie ist, was mein Partner auch befürwortete. Er hat allerdings bereits einen Sohn, der alle zwei Wochenenden bei uns ist.
Nun ist es so, dass mein Ex-Partner selbst eine sehr schlimme Kindheit hatte und schon früh Verantwortung für sich und seine Geschwister übernehmen musste.
Prinzipiell ist er auch ein Mensch der sehr leicht zufrieden zu stellen ist, er hat immer gesagt, er würde nichts und niemanden brauchen außer mich, weshalb wir auch nicht sehr viele soziale Kontakte haben oder viel unternehmen.
Jedenfalls ist es so, dass ich mir schon seit zwei Jahren ein Kind wünsche und immer wenn ich das Thema angesprochen habe, meinte er, wir wären noch nicht so weit, u.a.auch finanziell.
Im März diesen Jahres wurde ich dann dreißig und mit dem Geburtstag fiel ich irgendwie in eine Krise. Plötzlich wusste ich nicht mehr, was ich eigentlich vom Leben erwartete, stellte fest, dass ich irgendwie unglücklich bin, wobei mein Job da auch eine große Rolle spielt, die Wohnung, die wir erst vor einem Jahr bezogen hatten, gefiel mir nicht mehr und überhaupt hatte ich den Eindruck, ich würde zu wenig erleben und habe noch nichts von der Welt gesehen (was auch stimmt).
Jedenfalls war ich dann auf der Suche nach mir selbst und dementsprechend auch mit mir selbst beschäftigt.
Dann irgendwann kam der Tag an dem alles außer Kontrolle nämlich als meine beste Freundin mir mitteilte dass sie (quasi ungewollt) schwanger ist. Von da an ging alles bergab, ich fiel in ein richtiges Loch, konnte nur noch heulen, weil ich es mir selbst auch so sehr gewünscht hatte und stellte meinem Freund ein Ultimatum. Ich sagte ihm, er müsse sich langsam bemühen, dass er an unserer finanziellen Situation was ändert, wenn er der Meinung ist, dass wir deshalb noch kein Baby haben können, ansonsten würde ich das nicht mehr lange mitmachen. Er gab mir daraufhin Recht, dass er sich zu wenig um unser Vorankommen gekümmert hätte und würde aber jetzt damit beginnen, was er dann auch wirklich motiviert tat.
Nun war leider mein Tief trotzdem noch nicht vorbei und ich begann, ihm vorzuwerfen, dass er für alles einen Tritt in den Hintern bräuchte und ich mir wünsche, dass er auch aus eigener Initiative mal tätig wird (in sämtlichen Belangen).
Er wiederum sagte mir dann dass er nicht nur wegen der finanziellen Situation zweifelt, dass wir das hinbekommen ein Kind groß zu ziehen, sondern er befürchtete auch, dass ich in meiner aktuell sehr emotionalen Situation dem Druck nicht gewachsen bin und er würde sich schon alleine mit dem Kind auf dem Arm und einer heulenden Frau sehen. Außerdem würde eine Beziehung durch ein Kind nicht gerade leichter, er hätte das schließlich alles schon erlebt.
Nun, das Ende vom Lied ist, dass sich alles dermaßen hochgeschaukelt hat, dass er zum Schluss gesagt hat, dass er kein Kind will, er könne mit Kindern nichts anfangen und wäre eigentlich auch froh, wenn er seinen Sohn sonntags wieder abgeben könnte. Ich solle mir auch keine Hoffnung machen, dass sich seine Einstellung irgendwann nochmal ändern wird, er hätte mich jetzt schließlich genug hingehalten und am besten wäre es die Beziehung zu beenden, damit ich mir meinen Traum von einer Familie mit jemand anderem erfüllen kann.
Diesen Status (Ende der Beziehung) haben wir nun seit vier Wochen und ich bin einfach nur verzweifelt. Ich kann einfach nicht glauben dass alles so gekommen ist - ich hatte doch vor, mein Leben mit ihm zu verbringen. Auch nach vier Jahren Beziehung waren wir noch wirklich verliebt. Wir haben so gut wie jeden Abend zusammen verbracht und die Wochenenden sowieso. Ich habe alles für ihn gegeben und auch für seinen Sohn. Wir haben uns immer ausgemalt wie wir als Oma und Opa im Schaukelstuhl sitzen und zusammen Kreuzworträtsel. Das klingt jetzt vielleicht kindisch, aber für mich waren es keine leeren Worte, ich wollte es wirklich. Und jetzt ist alles aus... Mir geht's saumässig schlecht, ich kann nicht schlafen, stattdessen kann ich nicht aufhören zu heulen und mein ganzer Körper schmerzt. Bin jetzt auch eine Woche krank geschrieben, aber ich weiß nicht wie ich es anstellen soll, nächste Woche wieder zu arbeiten.
Hat jemand vielleicht ähnliches erlebt und kann mir "helfen"? Danke im Voraus!
ich möchte mich hier gern einfach mal mitteilen und hoffe darauf, dass vielleicht irgendjemand DIE Idee hat.
Mein Ex-Partner und ich haben uns nach vier Jahren Beziehung getrennt.
Grund dafür: Er will auf einmal keine Familie mehr gründen.
Aber ich erzähle ganz von vorne... Als wir damals zusammen kamen haben wir uns natürlich relativ schnell gegenseitig gefragt, was für Pläne wir unsere Leben haben. Ich machte wahrheitsgemäß deutlich, dass mein großes Ziel irgendwann die Gründung einer Familie ist, was mein Partner auch befürwortete. Er hat allerdings bereits einen Sohn, der alle zwei Wochenenden bei uns ist.
Nun ist es so, dass mein Ex-Partner selbst eine sehr schlimme Kindheit hatte und schon früh Verantwortung für sich und seine Geschwister übernehmen musste.
Prinzipiell ist er auch ein Mensch der sehr leicht zufrieden zu stellen ist, er hat immer gesagt, er würde nichts und niemanden brauchen außer mich, weshalb wir auch nicht sehr viele soziale Kontakte haben oder viel unternehmen.
Jedenfalls ist es so, dass ich mir schon seit zwei Jahren ein Kind wünsche und immer wenn ich das Thema angesprochen habe, meinte er, wir wären noch nicht so weit, u.a.auch finanziell.
Im März diesen Jahres wurde ich dann dreißig und mit dem Geburtstag fiel ich irgendwie in eine Krise. Plötzlich wusste ich nicht mehr, was ich eigentlich vom Leben erwartete, stellte fest, dass ich irgendwie unglücklich bin, wobei mein Job da auch eine große Rolle spielt, die Wohnung, die wir erst vor einem Jahr bezogen hatten, gefiel mir nicht mehr und überhaupt hatte ich den Eindruck, ich würde zu wenig erleben und habe noch nichts von der Welt gesehen (was auch stimmt).
Jedenfalls war ich dann auf der Suche nach mir selbst und dementsprechend auch mit mir selbst beschäftigt.
Dann irgendwann kam der Tag an dem alles außer Kontrolle nämlich als meine beste Freundin mir mitteilte dass sie (quasi ungewollt) schwanger ist. Von da an ging alles bergab, ich fiel in ein richtiges Loch, konnte nur noch heulen, weil ich es mir selbst auch so sehr gewünscht hatte und stellte meinem Freund ein Ultimatum. Ich sagte ihm, er müsse sich langsam bemühen, dass er an unserer finanziellen Situation was ändert, wenn er der Meinung ist, dass wir deshalb noch kein Baby haben können, ansonsten würde ich das nicht mehr lange mitmachen. Er gab mir daraufhin Recht, dass er sich zu wenig um unser Vorankommen gekümmert hätte und würde aber jetzt damit beginnen, was er dann auch wirklich motiviert tat.
Nun war leider mein Tief trotzdem noch nicht vorbei und ich begann, ihm vorzuwerfen, dass er für alles einen Tritt in den Hintern bräuchte und ich mir wünsche, dass er auch aus eigener Initiative mal tätig wird (in sämtlichen Belangen).
Er wiederum sagte mir dann dass er nicht nur wegen der finanziellen Situation zweifelt, dass wir das hinbekommen ein Kind groß zu ziehen, sondern er befürchtete auch, dass ich in meiner aktuell sehr emotionalen Situation dem Druck nicht gewachsen bin und er würde sich schon alleine mit dem Kind auf dem Arm und einer heulenden Frau sehen. Außerdem würde eine Beziehung durch ein Kind nicht gerade leichter, er hätte das schließlich alles schon erlebt.
Nun, das Ende vom Lied ist, dass sich alles dermaßen hochgeschaukelt hat, dass er zum Schluss gesagt hat, dass er kein Kind will, er könne mit Kindern nichts anfangen und wäre eigentlich auch froh, wenn er seinen Sohn sonntags wieder abgeben könnte. Ich solle mir auch keine Hoffnung machen, dass sich seine Einstellung irgendwann nochmal ändern wird, er hätte mich jetzt schließlich genug hingehalten und am besten wäre es die Beziehung zu beenden, damit ich mir meinen Traum von einer Familie mit jemand anderem erfüllen kann.
Diesen Status (Ende der Beziehung) haben wir nun seit vier Wochen und ich bin einfach nur verzweifelt. Ich kann einfach nicht glauben dass alles so gekommen ist - ich hatte doch vor, mein Leben mit ihm zu verbringen. Auch nach vier Jahren Beziehung waren wir noch wirklich verliebt. Wir haben so gut wie jeden Abend zusammen verbracht und die Wochenenden sowieso. Ich habe alles für ihn gegeben und auch für seinen Sohn. Wir haben uns immer ausgemalt wie wir als Oma und Opa im Schaukelstuhl sitzen und zusammen Kreuzworträtsel. Das klingt jetzt vielleicht kindisch, aber für mich waren es keine leeren Worte, ich wollte es wirklich. Und jetzt ist alles aus... Mir geht's saumässig schlecht, ich kann nicht schlafen, stattdessen kann ich nicht aufhören zu heulen und mein ganzer Körper schmerzt. Bin jetzt auch eine Woche krank geschrieben, aber ich weiß nicht wie ich es anstellen soll, nächste Woche wieder zu arbeiten.
Hat jemand vielleicht ähnliches erlebt und kann mir "helfen"? Danke im Voraus!
Denn seine Meinung wird sich wahrscheinlich zu diesem Thema wirklich nicht mehr ändern und jetzt hättest du noch die Chance dazu. Das Einzige, was man ihm wirklich vorwerfen könnte, wäre, dich so hingehalten zu haben. Erst zu behaupten, er möchte es ja auch und dann auf einmal nicht mehr.. das finde ich schon gemein.
Überlege dir, was DU willst, kannst du wirklich auf Kinder verzichten?