Zitat von H-Moll:@Arnika Alles richtig. Aber interessanterweise hilft den Menschen: egal, wie du bist, ich mag dich. Ich gehe jetzt nicht ein auf Christ und bla, da ...
Egal, wie du bist, ich liebe dich, ist Jesus.
🙂 Und ja, das hilft Menschen sicher, besonders in Krisen. Sah da erst kürzlich was zu christlicher Therapie. Ein Interview mit einer Frau, die sich 20 Jahre lang alles reinpfiff, was möglich war - Heroine war da fast noch das Harmloseste - und nach 60 Therapien tatsächlich darüber aussteigen konnte. Seit Jahren nun clean, hilft anderen, großartig. Wusste gar nicht, dass es das gibt. War ein hochinteressantes ungekünsteltes Interview - und ich lehne das sicher nicht ab.
Wir sind aber nicht Jesus. Menschen dürfen und sollten auch andere nicht mögen bzw. Beziehungen beenden, die sie nicht mehr erfüllen oder gut und gesund für sie sind. Aus welchen Gründen auch immer. Was mE eine gesunde Lebensweise ist.
Wenn man jemand sucht, der einen wirklich ewig bedingungslos liebt, egal wer man ist und was man tut, sollte sich tatsächlich Gott zuwenden. Eventuell noch seiner Mutter. Aber nicht mal die ist immer eine Garantie, und lebenslang schon gar nicht.
Und so bitter es ist, bei einer Angststörung ist die Angst wohl immer größer als die Liebe. Man kann sie vermutlich durch Liebe überwinden. Aber durch die eigene Liebe zum anderen, und nicht die Liebe eines anderen Menschen zu uns.