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Trennung weil ich keine Christin bin

_Elmo_
Zitat von Maya1981:
er lässt sich sehr von außen leiten

Das war schon seit jeher der Ansatz für den Machthebel und die bevorzugte Zielgruppe jeglicher Art von Religion.

Liebe TE, auch wenn es jetzt momentan schwer ist - das wäre unter diesen Umständen nicht wirklich gut gegangen.
Mit religiösen Fanatikern - egal welcher Coleur - kann man auf Dauer nur schwer auskommen.

• x 2 #46


A


Trennung weil ich keine Christin bin

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Arnika
Ich denke eher, der Ablauf war wie folgt:

1. Man lernt sich vermutlich online kennen (wobei die chronischen psychischen Krankheiten im Profil unsichtbar bleiben oder verharmlost werden). Beim Treffen funkt es dann mal.

2. Nach ein paar Wochen bricht die Realität der Depressionen und Angststörung durch die digitale Fassade.

3. Nach drei Monaten zieht er die emotionale Bilanz, da ringt er noch mit sich. Und sechs Wochen später folgt der finale Cut über die Unterschiede und der Ausweg durch die Kirche.

Er sagt ja auch, dass ihm das alles zu viel wurde, und erst danach folgte als Begründung die Kirche, was ich bei Depression und Angststörung auch verstehen kann.

Es ist keine Schande einzusehen, dass man den psychischen Problemen eines anderen Menschen nicht gewachsen ist – in der Kennenlernphase schon gar nicht.

Ich würde ihr raten, das zur Selbstreflexion zu nutzen und mir ernsthaft zu überlegen, ob eine Therapie nicht sinnvoll wäre.

Und generell, knapp fünf Monate heißt halt Kennenlernphase, wo beide ausloten, ob die andere Person als Lebenstraum wirklich passt. Da verpuffen dann oft die Schmetterlinge an der Realität und am Alltag.

• x 2 #47


L
Ein Mann verlässt eine Frau nur dann, wenn eine andere im Fokus steht. Alles was er sonst anführt, sind nur Ausreden. Und er kommt nur zurück, weil es mit der Neuen nicht geklappt hat.

• #48


H
@Arnika
Alles richtig. Aber interessanterweise hilft den Menschen: egal, wie du bist, ich mag dich.
Ich gehe jetzt nicht ein auf Christ und bla, da hätte ich Antworten.

• #49


Arnika
Zitat von H-Moll:
@Arnika Alles richtig. Aber interessanterweise hilft den Menschen: egal, wie du bist, ich mag dich. Ich gehe jetzt nicht ein auf Christ und bla, da ...

Egal, wie du bist, ich liebe dich, ist Jesus. 🙂 Und ja, das hilft Menschen sicher, besonders in Krisen. Sah da erst kürzlich was zu christlicher Therapie. Ein Interview mit einer Frau, die sich 20 Jahre lang alles reinpfiff, was möglich war - Heroine war da fast noch das Harmloseste - und nach 60 Therapien tatsächlich darüber aussteigen konnte. Seit Jahren nun clean, hilft anderen, großartig. Wusste gar nicht, dass es das gibt. War ein hochinteressantes ungekünsteltes Interview - und ich lehne das sicher nicht ab.

Wir sind aber nicht Jesus. Menschen dürfen und sollten auch andere nicht mögen bzw. Beziehungen beenden, die sie nicht mehr erfüllen oder gut und gesund für sie sind. Aus welchen Gründen auch immer. Was mE eine gesunde Lebensweise ist.

Wenn man jemand sucht, der einen wirklich ewig bedingungslos liebt, egal wer man ist und was man tut, sollte sich tatsächlich Gott zuwenden. Eventuell noch seiner Mutter. Aber nicht mal die ist immer eine Garantie, und lebenslang schon gar nicht.

Und so bitter es ist, bei einer Angststörung ist die Angst wohl immer größer als die Liebe. Man kann sie vermutlich durch Liebe überwinden. Aber durch die eigene Liebe zum anderen, und nicht die Liebe eines anderen Menschen zu uns.

• #50




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