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Trennung zerstört Traum von Familie ein zweites Mal

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tuetensuppe
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Ich muss mir das jetzt einfach mal von der Seele schreiben, da ich niemanden habe, mit dem ich darüber reden kann.

Ich habe 2007 eine Frau (A) kennengelernt, die das Ganze als F+ gesehen hat - ich hingegen war Hals über Kopf verliebt. Anfang 2009 hatte ich es beendet und ab Mitte 2009 eine neue Beziehung, die auch noch Mitte 2015 bestand, als ich A nach all den Jahren zufällig wieder traf. Es wurde dann alles überstürzt, die sechs Jahre Beziehung spielten "keine Rolle" mehr, A und ich verlobten uns, sie wurde schwanger und Ende des Jahres war alles wieder vorbei. Obwohl es anfangs hieß, wir kümmern uns gemeinsam um unser Kind, wurde ich zwei Monate später blockiert. Sie lud mich dann kurz nach der Geburt zu sich ein und dort lernte ich auch ihren neuen Partner kennen. Ich war nie Vater und hatte durch meine unregelmäßigen, kurzen Besuche auch nie wirklich die Möglichkeit, einen Bezug zu meiner Tochter aufzubauen. Die beiden haben mit der Zeit geheiratet und ein eigenes Kind bekommen und es war auch mal Thema, dass er meine Tochter adoptieren möchte - dazu kam es aber nie und seit Anfang 2022 besteht hier keinerlei Kontakt mehr.

2018 habe ich dann im Internet eine Frau (B) hunderte Kilometer entfernt mit drei Kindern kennengelernt - dort spielten die leiblichen Väter keine Rolle mehr, ihre (narzisstische) Mutter, die sich schon ein Leben lang überall eingemischt hat usw. und mit der sie damals zusammen wohnte dafür umso mehr, weshalb wir uns auch erst knapp drei Jahre später das erste Mal getroffen haben. Bei diesem Treffen drohte ihre Mutter u.a. damit, sie aus der Wohnung zu werfen, weshalb ich sie und ihre Kinder kurzzeitig in eine Ferienwohnung nahm. Anfang 2022 zog sie in ihre eigene Wohnung, ihre Mutter aber fast nebenan ein. Durch die Entfernung sahen wir uns immer mehrere Wochen am Stück, waren danach aber auch die gleiche Zeit voneinander räumlich getrennt. Die gemeinsame Zeit inkl ihrer drei Kinder war die meiste Zeit sehr schön, wäre da nicht ständig ihre Mutter gewesen, die mich als den Bösen hingestellt hat, der sich überall einmischt und ihr und ihren Kindern alles vorschreiben will. Dieser Wechsel (Wochen gemeinsam als "Familie" und dann wieder "alleine") war natürlich für uns beide nicht optimal, aber es lief, auch wenn der Chat mit der Zeit ein wenig einschlief, obwohl man sich jeden Tag schrieb. Lag es zum Teil daran, dass sie in der Zeit wieder alles ohne mich bzw. meine Unterstützung schaffen oder an dem, was sie sich von ihrer Mutter anhören musste? Ich weiß es nicht, kann mir aber vorstellen, dass es ziemlich stressig sein muss, es allen recht machen zu "müssen".

Wir waren dann Anfang/Mitte Juni kurz davor uns wieder zu sehen und dann war es ein einzelner, etwas ungeschickter Satz von mir im Chat, der das Fass zum Überlaufen brachte. Meine Bitte um ein Gespräch (in dem ich eigtl nur schauen wollte, wie man die Distanz im Chat "überbrücken" kann) bei unserem Treffen hat wohl sein Übriges getan. Sie warf mir ein paar Tage später nach meiner Frage, ob das geplante Treffen stattfindet, alles Mögliche an den Kopf - Sachen, die für mich keinen Sinn machen und eigtl an ihre Mutter gerichtet sein sollten, so z.B. dass sie über die Jahre immer versucht hat, es mir recht zu machen (obwohl ich das nie von ihr verlangt habe). Ich habe noch versucht, ihr meine "Sicht der Dinge" zu erklären und ihr geschrieben, dass ich in dem Moment, in dem der Satz fiel, "nur" kurz genervt war, sie und ihre Kinder aber über alles liebe etc. Für mich kam das Ganze wie aus heiterem Himmel, aber sie ging nicht wirklich darauf ein, sondern fuhr ein "härteres Geschütz" nach dem anderen auf, bis es hieß, ihre Gefühle seien schon länger "anders". Ich hab mich noch bei ihr entschuldigt und über zwei Stunden später meinte sie, wir machen erstmal eine Auszeit, bevor wir uns ganz verlieren - sie wisse gerade nicht, wohin mit sich. Mitte Juli habe ich ihr dann nochmal geschrieben, weil eins ihrer Kinder Geburtstag hatte - ich habe zwar sofort eine (sehr knappe und kühle) Antwort bekommen, aber das war auch alles bis heute.

Ich durfte also nie Vater für meine leibliche Tochter sein, wurde dann mit B und ihren drei Kindern ins kalte Wasser geworfen und hatte (vor allem mit ihrer Tochter, die dieses Jahr acht Jahre alt wird) all das, was mir 2016 "verwehrt" wurde. Jetzt stehen ihre drei Kinder (hauptsächlich ihre Tochter, die nie einen anderen "Vater" hatte, weil der schon vor der Geburt weg war) genauso wie ich wieder alleine da. Ich habe lange versucht, das Ganze zu verstehen und auch ihre Social Media Profile verfolgt, was den ganzen "Prozess" abzuschließen (unnötig) in die Länge gezogen hat, weil man versucht, jedes Fünkchen Hoffnung zu finden. Mittlerweile ist der Punkt erreicht, an dem das Leben wieder "weiter" geht - weiter heißt in meinem Fall mehr oder weniger Stillstand, weil mir meine soziale Phobie, die mich schon ein Leben lang begleitet, einen Strich durch die Rechnung macht. Ich weiß, niemand hat Antworten auf meine Fragen bzw. kann es mir erklären, aber vielleicht hilft es, mich darüber bzw. generell zu unterhalten.

• #1


A


Trennung zerstört Traum von Familie ein zweites Mal

x 3


S
Ist das alles wirr…..
Erwirke lieber erst mal mindestens ein Umgangsrecht für Deine leibliche Tochter statt „fremden“ Kindern hinterher zu trauern!

Just my two Cents

• x 4 #2


CanisaWuff
Zitat von tuetensuppe:
Ich durfte also nie Vater für meine leibliche Tochter sein,

Ein Anwalt hätte da geholfen. Warum hast Du damals nichts gemacht?

Aber wie Du mit Deiner Beziehung umgegangen bist, war auch keine Glanzleistung.

• x 1 #3


GreenTara
Hi @tuetensuppe
Ein Familie zu gründen erfordert aber doch mehr als einen "Traum", wenn sie ein stabiles Fundament haben sollte.
Da waren weder der Schnellschuss mit Frau A, noch eine Frau mit 3 Kindern, bei denen es wohl mehrere Väter, sowie eine wackelige Wohnsituation gab, zielführend.
Und du schreibst auch über deine soziale Phobie, die du bislang nicht in den Griff bekommen hast. Was hast du dahingehend unternommen?

• x 3 #4


Stella31
Zitat von SmartHD:
Ist das alles wirr…..
Erwirke lieber erst mal mindestens ein Umgangsrecht für Deine leibliche Tochter statt „fremden“ Kindern hinterher zu trauern!

Finde ich absolut nicht hilfreich!

• x 2 #5


Stella31
Zitat von tuetensuppe:
weiter heißt in meinem Fall mehr oder weniger Stillstand, weil mir meine soziale Phobie, die mich schon ein Leben lang begleitet, einen Strich durch die Rechnung macht.

Was genau macht die soziale Phobie mit dir?

• x 1 #6


A
Zitat von tuetensuppe:
Ich weiß, niemand hat Antworten auf meine Fragen

Welche Fragen hast du denn?

• x 1 #7


VictoriaSiempre
Hallo @tuetensuppe , Dein Kummer tut mir sehr leid.

Zitat von tuetensuppe:
Ich durfte also nie Vater für meine leibliche Tochter sein,

Naja - Du hättest da schon um Deine Rechte und den Kontakt zu Deiner Tochter kämpfen können Unwissender Smiley Jetzt ist es natürlich schwierig, weil sie seit Jahren einen anderen sozialen Vater hat (falls die Mutter noch mit ihm zusammen ist).

Zahlst Du denn Unterhalt für Dein Kind und hättest Du einer Adoption durch den neuen Partner Deiner Ex zugestimmt?

Zitat von tuetensuppe:
wurde dann mit B und ihren drei Kindern ins kalte Wasser geworfen und hatte (vor allem mit ihrer Tochter, die dieses Jahr acht Jahre alt wird) all das, was mir 2016 "verwehrt" wurde.

Du wurdest nicht nur geworfen, Du bist schon auch gesprungen Cooles Gesicht . 3 Jahre war es, wenn ich es richtig verstanden habe, „nur“ eine Onlinebeziehung, bevor Ihr Euch das erste Mal getroffen habt. In dieser Zeit hast Du von der schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung gewusst, aus der sich Deine Ex anscheinend nicht lösen kann. Dass da Stress vorprogrammiert ist, war irgendwie absehbar.

Die 3 Kinder Deiner Ex haben verschiedene Väter und nur die 8jährige keinen Kontakt zu ihrem? Dann ist es für das Kind natürlich besonders bitter, wenn auch der Vaterersatz (Du) wegfällst. Ich nehme mal an, dass Deine Ex auch gelegentliche Telefonate mit dem Kind nicht zulässt?

Last but not least: Was tust Du gegen Deine Sozialphobie?

• x 2 #8


T
Zitat von CanisaWuff:
Ein Anwalt hätte da geholfen. Warum hast Du damals nichts gemacht?Aber wie Du mit Deiner Beziehung umgegangen bist, war auch keine Glanzleistung.

Vielleicht habe ich mich ein wenig falsch ausgedrückt, aber es war für mich damals so in Ordnung. Ja, ich bin der leibliche Vater und vielleicht hätte ich mich mehr "kümmern" sollen, aber die Kleine hatte "Eltern", da wollte ich nicht unbedingt das dritte Rad am Wagen sein - mag vielleicht nicht jeder verstehen, aber für mich bzw meine Tochter war das meiner Meinung nach damals die "beste" Option.
Zitat von GreenTara:
Hi Ein Familie zu gründen erfordert aber doch mehr als einen "Traum", wenn sie ein stabiles Fundament haben sollte.Da waren weder der Sch...

Traum ist vielleicht das falsche Wort. Frau A war damals die Liebe meines Lebens und da nach all den Jahren immer noch beidseitig Gefühle füreinander da waren, war man damals der Meinung, man macht es diesmal gleich richtig - im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer.
Die Väter der Kinder von Frau B waren schon vor meiner Zeit nicht mehr präsent und ich dachte, dass durch ihre eigene Wohnung das "Problem" mit ihrer Mutter wegfällt - dass das Ganze so "extrem" ist, wusste ich natürlich auch nicht bzw habe ich dann erst mitbekommen, als ich regelmäßig bei ihr war. Die Mutter war ja zu mir immer sehr nett und freundlich, aber im Hintergrund lief da vieles, vor allem, wenn ich nicht da war. Das läuft ja schon ein Leben lang
Bzgl. soziale Phobie... wirklich unternommen habe ich nichts (professionelles), es ging ja auch so irgendwie, aber mittlerweile bin in an einem Punkt, an dem ich nicht mehr allein sein will, ich "muss" also mal wieder unter Menschen.
Zitat von Stella31:
Was genau macht die soziale Phobie mit dir?

Mein größtes Problem ist das aktive Zugehen auf (fremde) Menschen bzw der "Erstkontakt". Menschenmengen bzw. ein Spaziergang durch die Innenstadt sind weniger das Problem.
Zitat von Akelei76:
Welche Fragen hast du denn?

Die "wichtigste" Frage ist wohl, warum es am Ende so "eskaliert" ist bzw wieso sie es beendet und sich nicht mehr gemeldet hat.
Zitat von VictoriaSiempre:
Hallo , Dein Kummer tut mir sehr leid. Naja - Du hättest da schon um Deine Rechte und den Kontakt zu Deiner Tochter kämpfen können Unwissender Smiley Jetzt ...

Wie schon gesagt, für mich war das damals in Ordnung. Ich hatte mehr oder weniger regelmäßig Kontakt, das war alles freundschaftlich, da gab es keine Probleme.
Ich habe damals die Vaterschaft anerkannt, zahle seit dem 1. Tag Unterhalt und ja, ich hätte auch einer Adoption zugestimmt, dazu kam es aber wie gesagt nie.
Alle drei Kinder von Frau B haben keinen Kontakt zu ihren Vätern, ihre zwei Jungs schon seit über 10 Jahren nicht mehr, ich war also die letzten Jahre der einzige. Mit den drei Kindern bzw meiner Ex generell besteht seit Mitte Juli überhaupt kein Kontakt mehr, sie hat sich ja auch nie wieder gemeldet.

• #9


GreenTara
Zitat von tuetensuppe:
Frau A war damals die Liebe meines Lebens und da nach all den Jahren immer noch beidseitig Gefühle füreinander da waren

Ich dachte, für Frau A war es nur F+?

Zitat von tuetensuppe:
sich schon ein Leben lang überall eingemischt hat usw. und mit der sie damals zusammen wohnte dafür umso mehr, weshalb wir uns auch erst knapp drei Jahre später das erste Mal getroffen haben.

Du hast die Frau 2018 kennengelernt und erst nach drei Jahren das erste Mal getroffen, und gleich den Hinauswurf miterlebt?
Sind die drei Jahre denn auch deiner Sozialphobie geschuldet? Oder nur den Narzgeschichten über die Mutter?
Und hast du dann gleich beim ersten Treffen die Kinder kennengelernt?

• #10


Ouabain
Hallo @tuetensuppe ,

wie geht es Dir denn jetzt mit der Entwicklung? Ich lese viel Enttäuschung, dass es mit dem Familienleben nicht geklappt hat. Doch irgendwie nichts von Liebeskummer oder vermissen.

Hast Du den Teil so schnell weg stecken können? Oder einfach nur nicht drüber geschrieben?

• #11


GreenTara
Für mich liest sich die Fernbeziehung nach einer vermeintlichen Lösung, damit du nicht allein sein musstest. Die eigene Wohnung der Frau, mit der Mutter in der Nähe, liest sich ja auch nicht so nach Familienplanung. Eher, dass du in ein vorhandenes Leben einsteigen wolltest. Ohne den konkreten Wunsch von euch beiden, das Leben gemeinsam zu gestalten.
Deine Aussage über deine Sozialphobie liest sich für mich eher wie eine Schwellenangst beim Erstkontakt. Ich kenne viele Leute, die da erst einmal unsicher sind. Aber man lernt ja trotzdem Leute kennen, Nachbarn, Arbeitskollegen, frühere Schul- und Spielkameraden, etc. Wir sieht es denn generell mit Kontakten bei dir aus?

• #12


Pinselstrich
Zitat von tuetensuppe:
Ich durfte also nie Vater für meine leibliche Tochter sein

Zitat von tuetensuppe:
was mir 2016 "verwehrt" wurde.

👇🏼
Zitat von tuetensuppe:
aber es war für mich damals so in Ordnung. Ja, ich bin der leibliche Vater und vielleicht hätte ich mich mehr "kümmern" sollen, aber die Kleine hatte "Eltern", da wollte ich nicht unbedingt das dritte Rad am Wagen sein - mag vielleicht nicht jeder verstehen, aber für mich bzw meine Tochter war das meiner Meinung nach damals die "beste" Option.

Zitat von tuetensuppe:
und ja, ich hätte auch einer Adoption zugestimmt, dazu kam es aber wie gesagt nie.

🤔

• x 2 #13


A
Zitat von tuetensuppe:
Die "wichtigste" Frage ist wohl, warum es am Ende so "eskaliert" ist bzw wieso sie es beendet und sich nicht mehr gemeldet hat.

Hattest du den bei ihr das Gefühl, dass sie gesunde Beziehungen lebt?

• #14


T
Zitat von GreenTara:
Ich dachte, für Frau A war es nur F+?Du hast die Frau 2018 kennengelernt und erst nach drei Jahren das erste Mal getroffen, und gleich den Hinauswurf...

2007 war es für Frau A nur F+, 2015 wollte sie dann doch etwas festes, sonst wäre es ja nie soweit gekommen.

Dass es mit Frau B so lange gedauert hat, lag wahrscheinlich an der ganzen emotionalen Erpressung ihrer Mutter, die sich seit der Kindheit über viele Jahre hinweg zog. Ein Leben mit mir bzw. eine eigene Wohnung hatte sie ja schon früher mal angesprochen, aber dann meinte ihre Mutter, sie könne sie doch nicht im Stich lassen, sie habe doch niemanden anderen etc. Bei unserem ersten Treffen habe ich die Kinder direkt kennengelernt.
Zitat von Ouabain:
Hallo ,wie geht es Dir denn jetzt mit der Entwicklung? Ich lese viel Enttäuschung, dass es mit dem Familienleben nicht geklappt hat. Doch irgendwie ...

Ich sag mal so, der Streit bzw. das, was sie Mitte Juni geschrieben hatte, hat mir natürlich den Boden unter den Füßen weggezogen, eben weil es für mich wie aus dem Nichts kam. Sie wollte die Auszeit, daran hielt ich mich, aber dann kam ja absolut nichts mehr, es war komplette Funkstille. Als sie dann auf meine erste Nachricht 5-6 Wochen später bzgl. des Geburtstags eines ihrer Jungs sofort geantwortet hat, kam dann natürlich wieder die Hoffnung, dass es doch noch was wird, aber es kam keine Nachricht. Das einzige, was ich die ganze Zeit mitbekommen habe, waren ihre Social Media Beiträge und da gab es ein, zwei "Hinweise" darauf, dass sie verstanden hat, dass ihre Mutter narzisstisch ist bzw. was sie ihr all die Jahre angetan hat und dass sie nun umgezogen ist. Da hofft man auch wieder, aber im Grunde genommen weiß ich natürlich nichts konkretes. Irgendwann war dann der Punkt Anfang/Mitte September erreicht, an dem es mir auf Dauer nicht mehr gut tat, also hab ich es sein gelassen, mir ihre Beiträge anzuschauen. Natürlich vermisse ich sie und ihre Kinder, vor allem ihre Tochter, die beim 1. Treffen noch keine drei Jahre alt war und jetzt schon in der 2. Klasse ist, aber ich kann nicht ewig da sitzen und auf irgendetwas warten und hoffen, das nie passiert.
Zitat von GreenTara:
Für mich liest sich die Fernbeziehung nach einer vermeintlichen Lösung, damit du nicht allein sein musstest. Die eigene Wohnung der Frau, mit der Mut...

Mit Kontakten sieht es bei mir sehr schlecht aus. Ich lebe zwar mit drei anderen in einer WG und hatte zeitweise auch einen Kumpel hier, der zog aber Anfang des Jahres aus. Jetzt sind hier zwei, die kein deutsch sprechen, der dritte ist nur am Wochenende da und generell verbringt jeder den ganzen Tag in seinem Zimmer - so lernt man natürlich niemanden kennen. Nachbarn sieht man sehr selten, man grüßt sich, unterhält sich vielleicht mal kurz, aber nichts "konkretes".
Zitat von Akelei76:
Hattest du den bei ihr das Gefühl, dass sie gesunde Beziehungen lebt?

Sie wurde ja von den Vätern ihrer Kinder nach der Trennung sitzen gelassen und als ich sie kennen gelernt habe, hatte sie ihrer Aussage nach mit Männern und Beziehungen abgeschlossen. Ich denke mir, dass diese Erfahrungen von früher und vor allem das Verhältnis mit ihrer Mutter da eine große Rolle spielt. Sie hat ja anscheinend nie gelernt, eine "normale" Beziehung auf Augenhöhe zu führen, sondern wurde von klein auf darauf "programmiert", es anderen (ihrer Mutter) recht machen zu müssen. Hatte sie eine eigene Meinung, wurde sie bestraft - ihre Mutter hat z.b. früher tagelang nach einem Streit nicht mit ihr geredet, hatte sie mir mal erzählt.

• #15


A


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