Wiebke1977
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Eigendlich bin ich sehr zufrieden mit meinem jetztigen Leben und ich kann mich eigendlich nicht beklagen. Aber seit einiger Zeit zerrt das so an meiner Psyche. Seit 5 Wochen habe ich Zwangsurlaub und das schmeckt mir absolut nicht. Muss ich aber leider durch. Ich habe seit paar Tagen wieder Grübelzwänge und depressive Verstimmungen. Nicht nur meine heftige Liebeskummer- Geschichte, auch meine Trauer um meine liebste Mama, die ist schon 3 Jahre tot und sie fehlt mir noch immer. Ich habe noch das Bild vor den Augen, als ich sie im Krankenhaus tot auf dem Bett lag und ich bin damit bis heute nicht fertig geworden. Ich konnte mich vor der Corona-Krise sehr gut ablenken, in dem ich zur Arbeit ging (ich arbeite in einer Behinderteneinrichtung, Bereich: Verpackung), mit meinen netten Kollegen rumalbern und rumblödeln tat.Ich bin auch immer unter Menschen gegangen, das tat immer sehr gut. Mir fehlt die Ablenkung, Abwechslung, geregelte Tagesstruktur und der Sozialkontakt. geht es euch auch so? Also, paar Wochen Kontakt,- und Ausgangsperre kann ich noch verschmerzen. Aber nicht 8-10 Monate oder noch länger. Der Mensch ist nun mal so gestrickt, dass er unter andere Mitmenschen geht! Wie sieht ihr das denn?