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Nach Corona - eure Pläne?

Scheol

Scheol

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Ich versuche mich an die Regeln von Anfang an zuhalten, stelle aber gerade fest , das mir gerade Dinge fehlen . Gestern dachte , draußen sitzen in einem Restaurant und eine Pizza essen wäre gerade schön. Aber Menschen sollten drum herum sitzen.

Man neigt dazu vieles auf die sogenannte lange Bank zuschieben , um in der heutigen Zeit festzustellen das einen gewisse Dinge fehlen.

Was ich machen möchte wenn Big C vorbei ist.

1) .
ein Tanzkurs, Bachata, weil mir das seit Jahren schon gefällt.

2) .
Steak und Pizza essen gehen, in einem Lokal , auf der Terrasse.

3) . Allen Leute wieder in ihr Gesicht schauen können um ihr Lachen zu sehen.

4) . Ich glaube sogar Menschen , ihre Mimik zu beobachten, wenn diese sich freuen.

5) .
Mir fehlt inzwischen auch Körperkontakt . Freunde und Familie in den Arm nehmen.

6) .
Da ich schon immer Sport gemacht habe , noch bewusster in das Sportstudio gehen.

7) .
In ein Spa gehen.


Was ich mir wünschen würde , das die Menschen wieder bewusster leben .
Nicht das iPhone wichtiger ist als wie der Mensch,, das Lachen , die Emotionen.

Das der Mensch , sich freut , wieder zusammen zu sitzen, die Gemeinschaft wieder wichtiger ist als ein Geschenk.

Was fehlt euch den , und was werdet ihr machen , wenn wieder eine normale Zeit kommt .

Was normales fehlt euch ?

29.12.2020 06:52 • x 10 #1


Tempi

Tempi


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... mir fehlt es, meine Lieben zu herzen

Körperkontakt habe ich zu einer einzigen männlichen Person und zu meiner Hündin.
Ich fühl(t)e mich privilegiert.

Bei einem Beitrag im Fernsehen weinte ich vor ca. 3 Wochen Rotz und Wasser.
https://www.br.de/nachrichten/deutschla...et,Rwy9AN6
Es handelte sich in dem Beitag um eine Decke/einen Anzug und beide konnten sich drücken. Umarmen.

29.12.2020 06:59 • x 3 #2



Nach Corona - eure Pläne?

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Heffalump

Heffalump


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Zitat von Scheol:
Freunde und Familie in den Arm nehmen.

Mach ich trotzdem. Big C kann mich kreuzweise.

Kino, Theater fehlt. Kaffee und Kuchen genießen, mit Menschen drum herum, die mit mir gemütlich sitzen. Abends bei Freunden sitzen und nicht zur Sperrstd nach Hause düsen müssen.

29.12.2020 07:00 • x 8 #3


Kerstin_2016


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Zitat von Scheol:
1) .
ein Tanzkurs, Bachata, weil mir das seit Jahren schon gefällt.

Meeeeeeeeeeega!
Das würde ich auch gerne machen, mir fehlt nur Zeit (bin im fiesen Schichtdienst unterewgs und meine Dienste gehen immer mindestens 12 Stunden, daher würde das immer mit den Tanzkurszeiten kollidieren).
Ich finde es bombe!

Zitat:
Was normales fehlt euch ?


- Sauna
- Nagelstudio, Friseur, Solarium
- meine Stammkneipe und die Stammgäste dazu
- mein Stamm-Grieche und die Belegschaft (kenne ich seit ü30 Jahren)
- spontane Verabredungen mit Feunden
- die Gesichter der Menschen
- Umarmungen
- Schutzkleidungsfreie Zeit beim Job
- Vorhaben in die Tat umsetzen, wo ein LD aber alles zu Nichte macht

Pläne wären: Motorrad anschaffen, ggfls. neuer Arbeitgeber suchen (gottlob bin ich da in einem corona-krisen-sicheren Job unterwegs), zwei Räume renovieren. . .durch Corona alles eher erschwert, aber nicht unmöglich.

Zitat von Tempi:

Erst gestern wieder einer Zusammenfassung gesehen. Enkelin und Opa. . .toll gemacht vom PH. Haben wir in meinem Gebiet hier gar nicht und die Menchen freuen sich ausnahmsweise mal sogar, wenn der RD anmarschiert.
Ich verstehe was Du meinst und mir selbst kamen auch die Tränen

29.12.2020 07:22 • x 2 #4


Irrlicht


Meine sehr alten Eltern in den Arm nehmen... und natürlich meine Kinder, Schwiegerkinder und Freunde. Das fehlt mir am allermeisten.
Aber auch:

- Essen gehen

- mit Freunden und Familie in großer Runde zusammen sitzen

- im Winter in die Sonne fliegen (machen wir sonst jedes Jahr)

- schwimmen gehen (mache ich sonst jede Woche)

- nicht ständig darauf bedacht sein müssen, Abstand zu meinen Mitmenschen zu halten

- endlich wieder einkaufen gehen und in der Bahn lesen können und dabei Durchblick haben, weil die Brille nicht beschlägt...

Ich bin mir aber sehr bewusst darüber, dass vieles davon Luxussorgen sind und andere es sehr viel schwerer getroffen hat.
Ich bin froh, mich nicht mit Homeschooling befassen zu müssen und zuhause viel Platz zu haben.

Und vor allem - bin ich froh, dass alle meine Verwandten und Bekannten bisher vom Virus verschont wurden.
Dafür nehme ich die "Unannehmlichkeiten" gerne in kauf.

29.12.2020 08:23 • x 3 #5


_Tara_

_Tara_


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Ich schaue mit schon seit Tagen Konzertvideos auf YouTube an, schwelge in Erinnerung an diese starken Emotionen in einer Masse von Menschen mit dem
gleichen Musikgeschmack, wenn man gemeinsam mit Tausenden/Hunderttausenden dieselben Lieder singt und frage mich, ob es sowas jemals wieder geben wird? (Mal unabhängig davon, ob man diese Band jetzt mag, oder nicht.)



Wenn man das heute ansieht, bekommt man das Gefühl, das sei auf einem anderen Planeten gewesen.

29.12.2020 08:23 • x 2 #6


Heffalump

Heffalump


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Zitat von Haudegen:
seid aber ziemlich naiv

Was braucht die Welt? Negativlinge

29.12.2020 08:28 • x 2 #7


meine Liebste


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Ich freue mich wieder auf Konzerte und Theater, Ausstellungen... meine Städtetrips ( ich will wieder nach Lissabon, nach Stockholm in die Konzerthalle)
In mein Fitnessstudio
Feste feiern
Baden gehen
Zum Lieblingsitaliener und Japaner
Sauna
In tollen Hotels übernachten
Eine große Fernreise machen

29.12.2020 08:38 • x 2 #8


bifi07

bifi07


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Ich freue mich auf

-alle Verwandten wieder ohne Abstand sehen und umarmen zu können...

-Freunde uneingeschränkt zu treffen

-auf der Arbeit den Menschen ins Gesicht zu sehen...und sie nicht mehr darauf hinweisen zu müssen, wie die Maske richtig sitzen soll oder der Abstand viel zu gering ist...

-in unser Lieblingsrestaurant gehen und mein Lieblingssandwich zu essen

-unsere Theaterkarten einzulösen

-wieder Singen und in die Kirche zu gehen

-ohne Bedenken in den Urlaub zu fahren

Das meiste sind wirklich *Luxussorgen*, aber diese machen nun mal *mein* Leben aus.

Ich bin mir aber sehr wohl bewusst, wie gut ich es in dieser Zeit habe, allein schon, weil ich auf dem Land lebe.

Und ich freue mich auch für die Natur, dass sie etwas Zeit hatte sich in bestimmten Bereichen etwas zu erholen, auch wenn es leider nicht von Dauer sein wird.

29.12.2020 09:02 • x 3 #9


NochEine

NochEine


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Was ich mir wünsche? Mal überlegen.

Ich bin die letzten Jahren und erst recht Monaten durch die Hölle gegangen mit angezogener Handbremse. Mir fehlten Umarmungen, kein Mensch in Sicht. Nur einmal kurz war ein Mensch da, mein Bruder, der es jedoch nochmal so zum Schluss schlimmer machte. Aber auch das habe ich überwunden. Der letzte Schuss bekam ich als ich meinen Kater Max einschläfern lassen musste. Ich knappere immer noch daran, denn er war 22 Jahre mein Wegbegleiter.

Ich hatte eine ausgewachsene Depression, ich war und bin froh das ich gerade in dieser Zeit einmal in der Woche meine Therapeutin sah. Das ganze wäre evtl. etwas einfacher gewesen wenn ich in Arbeit gewesen wäre.

Ich komme aus der Pflege und weiß wie sich die Menschen fühlen, ich habe immer die Zeit gefunden meine zu Betreuten zu umarmen, ihnen mehr zugeben wie Nahrung, medizinische Versorgung. Man verkümmert als Mensch wenn keine soziale Kontakte vorhanden sind, keine Umarmungen, körperliche Nähe, liebe Worte.

Nun ich habe in dieser Zeit von Big C (schön wie @Scheol dies nennt) gelernt wie stark ich bin, mit dem zu leben was ich habe. Das sind die Telefonate mit drei Menschen , zwei aus diesem Forum (G. und F. ).

Selbstredend das ich mich an alle hygienevorschrifte halte, aber ab Januar traue ich mich in die Höhle (Gesundheitsamt) des Löwen.

Ich wünsche, nein ich freue mich auf den Frühling, das ich G. besuche, auf Espresso trinken in einem Straßencafé, ich möchte ins Theater, ich möchte Konzerte besuchen in der Jungen Garde, auch ich möchte die Mimik der Menschen sehen.

Auch ich hoffe das sich die Menschen endlich ändern, wieder mehr Wärme, Liebe, Zugewandtheit. Sehen was wirklich wichtig ist, es ist nicht das tolle Auto, die Designerklamotten, das tolle Handy.

Ich plane nicht mehr und schon gar nicht mehr weit voraus, eben auch mehr im hier und jetzt sein.

Und so wie es ausschaut habe ich seit gestern eine neue Mitbewohnerin, kleines Glück.

29.12.2020 09:14 • x 5 #10


Otten82


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Hier gab es an Heiligabend offene Kirchen und es gab mehrere Posaunen die im Kirchturm Weihnachtslieder gespielt haben.
Aber ja, dieses "Oh du Fröhliche" am Ende hat schon total gefehlt an Weihnachten.

Zitat von bifi07:
-wieder Singen und in die Kirche zu gehen


Fehlt mir auch sehr
Und dabei hat man IMMER eine alte Omi hinter sich , die die Lieder " auswendig " kennt und nicht gemerkt hat dass sich der Text geändert hat .

29.12.2020 09:21 • x 3 #11


Arjuni

Arjuni


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Zitat von Scheol:
Man neigt dazu vieles auf die sogenannte lange Bank zuschieben , um in der heutigen Zeit festzustellen das einen gewisse Dinge fehlen.


Ja. Die meisten Menschen meinen, sie hätten unendlich viel Zeit.
Und verschieben das Glück auf später.
"Wenn ich dies oder jenes erledigt habe, wenn mal Zeit dafür ist, im nächsten Urlaub, wenn ich wieder einen Partner habe, wenn die Kinder aus dem Haus sind, wenn ich in Rente bin... nach Corona"

Dabei kann jederzeit von einem Tag zum anderen gar nichts mehr möglich sein.

Ich verschiebe nichts mehr auf später. Und ich lebe nicht mehr gedanklich in der Zukunft.
Sondern fokussiere mich darauf, was jetzt möglich ist. Und tu's.
Liebe, Schönheit, Leben... alles da. Muss man nur hinsehen.

29.12.2020 09:24 • x 5 #12


Tempi

Tempi


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Zitat von Heffalump:
Mir fällt dazu ja einiges mehr ein, aber das..
..machen Angst (Zukunftsängste) und Panik aus uns.
Wir beißen noch mehr um uns.
Oder wir klammern noch mehr.
Oder beides.

29.12.2020 09:28 • x 1 #13


_Tara_

_Tara_


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Ich frage mich auch, ob ein "Nach-Covid-19" nicht ein "Vor-Rücksrödeldiwack-25" ist und dann alles wieder von vorn los geht...
Vielleicht begleiten uns solche Killer-Viren jetzt für immer? Ist der eine halbwegs im Griff, kommt der nächste? Und der nächste trifft dann vielleicht besonders die Kinder. Oder Frauen. Oder Männer. Und so wird die Menschheit langsam ausgerottet. Wie in einem Science-Fiction-Endzeit-Szenario.

29.12.2020 09:34 • x 1 #14


Tempi

Tempi


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Genau meine Albträume, Tara.

29.12.2020 09:47 • x 1 #15



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