Zitat von SchmerzHoch10: Ich denke, was mich so verzweifeln lässt ist, dass ich mich so ausnutzen lasse,
Ich finde dich grundsätzlich sehr reflektiert.
Aber in deiner Erkenntnis stecken zu bleiben, bringt dich nicht weiter.
Sondern der 2. Schritt: Konsequenzen ziehen.
Selbst deine Überschrift, finde ich sehr bezeichnend:
"Trostfrau auf Lebenszeit"
Weil diese Aussage bedeutet doch nichts anderes, als dass du in deiner Rolle steckenbleiben möchtest bzw. dich selbst aufgegeben hast.
Wie wäre es eher damit:
Trostfrau NICHT mehr sein wollen und werden.
Du sagst, du lässt dich ausnutzen. Ja stimmt. Aber es ist auch eine Dynamik, die du selbst nicht unterbrechen vermagst.
Einer, der ausnutzt und einer, der es zulässt. Und du lässt das zu.
Es ist in deiner Verantwortung, aus der Opferrolle rauszugehen und an deinem Selbstwertgefühl zu arbeiten.
Zitat von SchmerzHoch10: Nur ich darf nicht arm sein. Ich darf mich rumschubsen lassen.
Du lässt das zu.
Mitgefühl ist eine gute Eigenschaft, die du augenscheinlich besitzt.
Aber zwischen Mitgefühl und Selbstaufopferung liegen Welten dazwischen...
Was sagt deine Therapeutin dazu?