Ich4711
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Auch ich muss mir meinen Kummer von der Seele schreiben.
Ich bin (war) 2 Jahre in einer Partnerschaft mit sehr vielen Höhen und Tiefen. Nun bin ich an einen Punkt gekommen, wo ich merke an meine Grenzen zu kommen und kaputt zu gehen.
Ich Liebe ihn, aber liebt er mich auch?
Wir sind eine Patchworkfamilie geworden mit zwei pupertierenden Mädchen, welche unterschiedlicher nicht sein können.
Wenn ich alles schreiben würde dann könnte ich ein ganzes Buch füllen und das würde zu viel werden.
Ich fühle mich in meiner Beziehung immer wie das 5. Rad am Wagen. Mein (Ex)-Partner ist in vielen Vereinen eingespannt und hat daher einen sehr vollen Terminkalender und er meinte mal zu mir er bräuchte eine Frau, welche ihm den Rücken frei hält. Ich habe es versucht. Ich bin jedes Wochenende zu ihm gefahren. Ich war nach meiner Arbeit einkaufen, habe das Abendessen gekocht und saß dann doch alleine am Tisch und habe gegessen, obwohl mir selbst auch eine Stulle gereicht hätte. Er wollte jedoch immer gerne warmes Essen haben. Ich habe seine Wäsche gewaschen und gebügelt (jedes Wochenende). Ich habe ihm mit seiner Tochter geholfen wie zum Freund fahren, Gespräche führen usw. Auch als seine Tochter im Krankenhaus lag war ich das ganze Wochenende bei ihr während er wieder seinen Dingen folgte und erst spät nachkam. Ich habe mich um seinen Garten gekümmert und noch vieles mehr. Ich könnte noch vieles mehr schreiben. Nun ist es ja so, dass ich meinen eigenen Haushalt habe und auch selber eine Tochter zu Hause. Er sagte mir immer er sei für meine Tochter genauso da wie für seine eigene, jedoch kann ich nicht erkennen wo?
Nun hat meine Tochter einen Tanzball und ich wollte gerne das er mich begleitet. Seine Antwort: "Es kann ja immer mal was dazwischen kommen. Kauf erstmal die Karten und wenn ich nicht kann bezahle ich sie dir." Ich war schockiert. Das gleiche auch zur Einladung einer Hochzeit meines besten Freundes.
Ich habe immer wieder geschluckt, zwar versucht ihm meinen Standpunkt zu erklären, jedoch lag ich damit in seinen Augen immer falsch. Nun ist es in mir am 01.05. geplatzt. Er wollte und ist auch zum Oldtimertreffen im eigen Dorf gefahren und ich wollte so gerne mit. Seine Antwort: "Ich könne doch zu Freunden fahren". Ich war sehr unglücklich. Ich nahm meine Tasche habe ihm einen Kuss gegeben und Tschüß gesagt. Spät am Abend rief er mich an. Ich konnte nicht ans Telefon gehen und irgendwie wollte ich auch nicht, da ich sehr verletzt war. 2 Wochen sind nun vergangen und seit dem Funkstille. Keine Nachricht oder Telefonat.
Mein Verstand sagt mir trenne dich, nur wie schaffe ich es wenn man doch den anderen so lieb hat
