Zitat von Detelina: Verwunderlich wie schlecht du sie darstellst, dafür, dass du sie liebst.
Deswegen spreche ich ja eher in Konjunktiven. Ich habe keine Ahnung was sie macht, oder gemacht hat. Ging nur um das theoretische Experiment im Kopf "Was wäre wenn sie wieder hier stehen würde und es wirklich passiert ist"
Zitat von Detelina: Sie hat diesen Schritt nicht unüberlegt gemacht
Das stimmt nicht. Der Schritt war unüberlegt. Die Trennung war unüberlegt. Dies räumte sie unter Tränen ein, ca. ein halbes Jahr nach der Trennung. Mehrfach
Zitat von Sonnenschein85: Aber es ist ihre Angelegenheit. Ihr seid nicht mehr zusammen. Ob jetzt Fortschritt oder Rückschritt, die Werte die sie lebt bestimmt sie selbst und kann sie auch immer wieder neu definieren.
Dennoch kann ich ja etwaige Veränderungen (die ja eh aktuell nur rein hypothetisch und spekulativ sind) für mich selbst einordnen.
Zitat von Heffalump: Dein Pech.
Du hast das nicht zu entscheiden
Ob etwas eine Weiterentwicklung ist oder nicht, ist keine subjektive Entscheidung von mir, dafür gibt es in der Psychologie klare Kriterien.
Ein schneller Werteschwenk oder gegensätzliches Verhalten in kurzer Zeit wird wissenschaftlich nicht als persönliche Weiterentwicklung eingestuft, sondern als reaktives Coping oder Identitätsunsicherheit.
Ich rede also nicht über "erlaubt" oder "verboten", sondern über Definitionen aus der Verhaltens- und Entwicklungspsychologie.
Wenn du einen schnellen Bruch mit eigenen Werten automatisch als "Weiterentwicklung" positiv deutest und verteidigst, ist das deine eigene Interpretation. Wissenschaftliche und psychologische Kriterien sehen diese Art der impulsiven Identitätsänderung allerdings als großen Negativpunkt. Zumal das hier ja auch gerade alles nur auf vagen Vermutungen basiert, da ich absolut keine Ahnung habe, wie ihre Wertevorstellungen etc. zum aktuellen Stand sind.
Außerdem, wie ich bereits im Eingangsthread erwähnte, leidet diese Frau unter einer instabilen Psyche. Impulsivitätsprobleme gehörten dort auch schon in der Beziehung dazu, sowie Verdacht (Wurde nie richtig bestätigt) auf Borderline durch eine Psychologin.
Zitat von FrauDrachin: und ganze ehrlich, es ist anmaßend von dir, dir darüber ein Urteil zu erlauben. Es ist ganz alleine ihr Weg.
Ich urteile nicht über ihren Weg, das steht mir gar nicht zu.
Ich sage lediglich, wie ein abrupter Bruch mit früheren Werten aus psychologischer Sicht einzuordnen wäre, falls er überhaupt stattgefunden hat.
Ihr Weg bleibt ihr Weg.
Wie ich als Außenstehender eine solche Veränderung interpretieren würde, ist wiederum mein gutes Recht.
Es ging ja ursprünglich um den NACHTRAG, welcher die Frage beantworten sollte, wie ICH es beurteilen würde, wenn es mit ihr noch mal etwas werden würde. Und DAS ist meine Einschätzung dazu. Und zwar, dass ich mir (zumindest denke ich das) Stand jetzt, Probleme bereiten könnte.