Zitat von RMela:wenn die Story, die der junge Mann der TE auftischt, denn so überhaupt stimmt, und er nicht die Rotte als willkommene Ausrede benutzt, um aus der Beziehungsnummer wieder rauszukommen. .
Niemals würde er das nur als Ausrede nehmen. Es war ja alles bestens zwischen uns. Wir haben uns gestern gesehen. Ich bin einfach ohne Anmeldung nach seinem Feierabend vor seiner Arbeitsstelle gefahren. (Ja ich weiß viele haben mir davon abgeraten)
Aber als er mich gesehen hat ist er mir sofort in die Arme gefallen. Ich muss auch zugeben wir haben beide wie Schlosshunde geweint. Er ist einfach so erzogen worden, dass er alles tun muss für die Familie und zum Wohle der Familie. Er hat mir versucht zu erklären was für ein durcheinander in seinem Kopf vor geht. Einerseits seine Erziehung und Familie und der tägliche Stress er solle doch endlich heiraten. Ergebnis: viel Streit und seine Flucht zu seinem Kumpel oder einfach so raus um zu spazieren.
Auf der anderen Seite ich ein Mensch bei dem er immer er selbst sein konnte und ihn nie unter Druck gesetzt hat und die er liebt. Seine Familie ist wohl der Meinung, türkische Frau = keine Probleme. Die Familie hat ihn wohl mal gefragt ob ich konvertieren würde und er hat ihnen geantwortet das er nicht denkt dass ich das machen würde. (So hatte ich ihm das mal am Anfang unserer Beziehung gesagt) Ich persönlich hätte kein Problem in die Familie einzuheiraten, ich hatte sie sowieso von Anfang an ins Herz geschlossen, soviel kulturelle Unterschiede gibt es nicht und ich weiß aufgrund meines Freundeskreises wie man sich bei türkischen Familien oder generell zu benehmen hat. Für mich alles kein Problem. Selbstverständlich würde ich auch die Sprache lernen. (Das hab ich schon angefangen bevor ich ihn überhaupt kannte, da ich sehr gerne türkische Serien mit serbischen Untertitel anschaue und dadurch sehr viel verstehe, es aber aus Angst es falsch auszusprechen nicht rede)
Er sagt er muss nachdenken, was er macht wir er es macht. Er will sowohl mich irgendwo, als auch seine Familie nicht verlieren. Ich bin ihm auch überhaupt nicht böse und verurteile ihn nicht. Selbst die Familie verurteile ich nicht, sie haben mich nie richtig kennenlernen können. (Ja weil sie mich nicht richtig kennenlernen wollten) Aber ich kann es Ihnen auch nicht verübeln. Seine Ex-Freundin hat ihn verheimlicht, hat sich trotz das sie Albanerin (also auch Muslimin war) aufgeführt wie ein Miststück. (Bitte entschuldigt die Wortwahl)
Sie hat ihm nur wehgetan, mehrmals fremd gegangen und und und.
Die Familie denkt halt bei einer türkischen Frau kann das alles nicht passieren weil sie gleich erzogen wurden.
Ich habe auch nicht vor ihn von seiner Familie zu trennen oder ihn irgendwie dazu zu bewegen mit mir auszuziehen. Ich wäre sogar mit der Familie gezogen wenn die das so gewünscht hätten.
Aber ich kann nicht verstehen warum man mich ablehnt und andere nicht türkische Mitglieder in der Familie akzeptiert hat. Seine eine Tante ist Polin, die andere Tante hat einen Griechen geheiratet. Aber irgendwie scheint es für die Familie hier schlimmer zu sein weil es der eigene Sohn ist, den sie versuchen irgendwo zu beeinflussen.
Ich hatte schon überlegt ob ich versuchen sollte mit der Familie ein Gespräch zu suchen. Aber ich habe auch Angst das sie mich garnicht anhören oder es alles nur noch schlimmer macht. Also hab ich den Gedanken schnell abgetan.
Ich hoffe irgendwo das sich hier jemand findet der vielleicht das gleiche durchgemacht hat, es aber mit einem happy end geendet hat.
Ich danke euch trotzdem allen für eure Meinungen, auch wenn ich die Meinungen nicht ganz teile, aber das ist ja verständlich. Solange ich irgendwo einen Hoffnungsschimmer hab, kann ich nicht kampflos aufgeben.