Hallo,
Zitat von Luk:Eine Erfolgsgeschichte ist es, wenn ich, nachdem ich betrogen wurde, die Beziehung beende und dann nach einer gewissen Aufarbeitungszeit eines Tages mit einer Person zusammenkomme, die ehlich und loyal ist und mir so etwas niemals antun würde.
hört sich für mich nach einer perfekten Anleitung zum Unglücklichsein an, denn das kleine Wörtchen >>würde<< macht den großen Unterschied:
Was Menschen MEINEN zu tun oder niemals zu tun, muss sich ja erst im realen Leben verdient und charakterlich erarbeitet werden, gerade wenn die versuchung da ist und man sie sich nicht nur >>vorstellt<<. somit kann dies allenfalls rückblickend verifiziert werden.
im voraus wirst du kaum jemanden finden, der dir freimütig sagt: ach mensch, klar, wenn ich die gelegenheit habe, werde ich dich betrügen und mich dann eiskalt zu dir ins bett legen und dir ins gesicht lügen - klar, ist mein charakter!
die leute GLAUBEN das garantiert auch, dass sie sowas niiieee tun würden. mithin hat eine aussage zu beginn einer beziehung IMMER den charakter einer absichtserklärung! mehr nicht!
bis sie dann SELBST in der situation sind. dann wird leider oft doch die realität und das eigene werteempfinden etwas gebeugt.... und nach argumenten gesucht, um die eigene schofeligkeit zu legitimieren. nach dem motto: ich konnte nicht mit ihr reden, er hat mich immer so mies behandelt, sie wollte jahrelang keinen s@x mehr, er ist abends immer auf dem sofa eingeschlafen - was auch immer.
von daher mangelt es deiner handlungsempfehlung leider an der grundlegenden logik!
dass du hier leider unangemessen verallgemeinerst und dies ebenfalls nicht einer absoluten wahrheit gleichkommt, haben andere schon treffend angemerkt.