Umgang mit schwangerer Ehefrau von nem anderen

manu1105

2
1
Hallo zusammen.

Ich habe meine Frau vor 1,5 Jahren geheiratet. Wir sind seit 7,5 Jahren zusammen und ich wollte mir wirklich sicher sein, die richtige zu heiratet.

Jetzt habe ich vor einer halben Woche erfahren dass Sie im 5. Monat Schwanger ist. Ich bin zu 100 % nicht der Vater und sie hat es auch eingeräumt dass ich nicht der Vater bin.

Ich stehe jetzt vor der Entscheidung die Scheidung zu beantragen, das Kind nicht anzuerkennen oder aber zu sagen ich erkenne das Kind nicht an aber versuche es die Ehe weiterzuführen und das Kind zu akzeptieren.

Ich bin unwahrscheinlich kinderlieb und wünschte mir nix sehnlicheres als ein Kind mit dieser Frau. Doch leider gab es zu viele Umstände die dazu geführt haben dass wir keinen s.uellen Austausch hatten.

Ich muss dazu sagen, dass Ich sie aus unserer gemeinsamen Wohnung rausgeworfen habe (Ich habe zwar kurz davor gestanden Ihr eine zu scheuern, was ich jedoch nicht gemacht habe), nachdem sie es mir gesagt hat. Sie wohnt jetzt wieder bei Ihren Eltern mit denen Ich ein Bomben Verhältnis habe. Ich habe erst Gestern mit meinem Schwiegervater zusammengesessen und mit Ihm geredet. Sie stehen zu mir, als wenn ich Ihr Sohn wäre.

Ich habe Ihm meine Ängste mitgeteilt, dass ich es nicht kann mit Ihr wieder zusammen zu kommen, weil ich in dem Kind immer nur den Seitensprung und die Enttäuschung über das belogen und betrogen werden sehen würde.

Er sagte mir, dass wenn er an meiner Stelle wäre, er das nicht so ohne weiteres könnte. Und ich bin ähnlicher Ansicht. Der Schmerz in mir ist momentan so groß, dass ich seit ner halben Woche kaum geschlafen habe kaum was essen kann und immer nur nachdenke.

Ich werde in den nächsten Tagen auch ein Gespräch mit meiner "Noch" Ehefrau führen, da ich mir immer und immer wieder die selben Fragen stelle, welche nur von Ihr beantwortet werden können.

Ich stelle mir folgende Fragen:

Kann ich das Kind so akzeptieren als wenn es mein eigenes wäre.

Sollte Ich die Scheidung erstmal durchziehen und dann schauen was passiert wenn das Kind auf der Welt ist?

Meine Frau verfolgt keine finanziellen Interessen und akzeptiert alle Schritte die ich durchziehen möchte!

Ich stehe nun vor der wohl schwersten Entscheidung in meinem Leben. Ich bin schon oft gefallen, doch immer wieder aufgestanden, doch leider habe ich das Gefühl ich bin in eine Grube gefallen und weiß nicht wie ich da wieder rausklettern soll/kann.

Auch wenn mir mein Freundeskreis so gut wie möglich hilft, stehe ich mit dieser Entscheidung voll und ganz alleine da, denn bei dieser Entscheidung kann mir keiner helfen.

Aber vielleicht ist hier einer von euch dabei, der das gleiche durchgemacht hat und kann mir von seinen Erfahrungen berichten und eventuell eine Richtung weisen kann.

Ich danke euch schonmal und hoffe auf möglichst viele Anstöße in die hoffentlich richtige Richtung.

lg

manu

09.03.2015 04:15 • #1


Alena-52


Hallo Manu

eine schwierige Geschichte, die Frage kannst du nur dir selbst beantworten ob du das kannst weiter mit deiner Frau zusammen zu sein und ihr Kind von dem Anderen zu lieben und zu akzeptieren und es großzuziehen. Dazu gehört Vertrauen und Vergeben können.

Nehme dir vielleicht eine Auszeit um das zu überprüfen und für DICH zu klären. Niemand kann in dich hineinschauen - ausser du selbst.

Alles Gute!

09.03.2015 05:24 • #2


Papaya


37
1
9
Hallo Manu,

was sagt denn der leibliche Vater des Kindes dazu? Liebt sie ihn,- besteht eine Beziehung?
Wieso hast du kein erfülltes Intimleben mit deiner Frau? Liesse sich das in absehbarer Zeit ändern? Oder wäre deine Frau auch fortan zur Abstinenz an deiner Seite verurteilt? Das kann doch keine Ehe auf Dauer verkraften. Was sind denn die Umstände? Vermutlich liegen die Gründe mehr bei dir, denn deine Frau ist ja schwanger geworden.

Das wären die Fragen, die ich mir zunächst stellen würde. Ausserdem finde ich es merkwürdig passiv, wenn deine Frau deine Entscheidungen einfach so akzeptiert. Sie ist doch auch Mensch mit eigenen Plänen und Wünschen. Deine Schwiegereltern würde ich außen vor lassen.

Das Kind könntest du sicherlich ebenso lieb haben wie ein leibliches, doch da müsste eben vorher geklärt werden, wie es zu dem Seitensprung (?) deiner Frau kommen konnte und wie eure Paarbeziehung in Zukunft aussehen würde.

Das sind jetzt meine frühen Gedanken zu deinem schwierigen Thema,- also erstmal die Paarebene klären, dann das Kind willkommen heißen.

Viele Grüße

Papaya

09.03.2015 05:28 • #3


Rocky78


711
3
123
Das wird nix, bei kleinsten Reibereien, egal mit Frau oder dem Kind, kommt dann immer wieder hoch, das es nicht dein Kind ist. Tue dir und vor allem dem kind, diese Situation nicht an.

09.03.2015 05:50 • #4


gast78


Zitat:
Doch leider gab es zu viele Umstände die dazu geführt haben dass wir keinen S. Austausch hatten.

acha, und was waren das für umstände aus denen man zu ganz anderen umständen kommt?

Zitat:
weil ich in dem Kind immer nur den Seitensprung und die Enttäuschung über das belogen und betrogen werden sehen würde.

da war doch schon viel früher bei euch irgendwo der wurm drinne. und mit dem gefühl hier würde ich sagen, lass es!
normaler weise sagt man, dass wenn man liebt, kann man auch so ziemlich alles verzeihen. aber davon bist du meilenweit entfernt.
mit der einstellung gibt es nur die hölle auf die erden. das würde ich keiner werdenden mutter wüschen, da hat man schon ohnehin mit hormonenhaushalt zu tun.

09.03.2015 06:45 • #5


Nippes

Nippes


823
9
179
wirklich eine schwierige frage....das geht an die substanz....ich denke, da bracht man zeit zum nachdenken. aber eines kann ich dir aus eigener erfahrung sagen, männer können kinder genauso lieben, wie die biologisch eigenen. ob eine frau das kann, weiss ich nicht, sie tragen das kind ja 9 monate unter dem herzen, aber männer können es. vielleicht hilft dir das ja in deiner entscheidung. das kind kann ja nichts dafür.

09.03.2015 08:18 • #6


manu1105


2
1
Ich habe versucht viel nachzudenken, und habe immer wieder die selben Fragen, welche mir hoffentlich am Mittwoch von meiner Frau beantwortet werden.

Für mich stellt sich vorrangige die Frage, möchte Ich erstmal sofort aus der Ehe raus nicht nur um Abstand zu gewinnen sondern auch um rechtlich Abgesichert zu sein, oder lasse ich das erstmal offen und warte das Trennungsjahr ab.

@ Papaya

Der Erzeuger wusste bis gestern, laut aussage meines Schwiegervaters, noch nix von der Schwangerschaft meiner Frau. Sie will ihn aber jetzt kontaktieren. Wie er dann zu dem Kind steht, weiß ich natürlich nicht.

Ob sie in noch liebt oder geliebt hat, kann ich dir nicht sagen, sie sagte mir nur nachdem sie mir gebeichtet hat, dass Sie Schwanger ist, dass sie doch nur Kinder mit mir haben wollte. Wobei ich mich hierbei wieder Frage warum ist sie dann Fremdgegangen und hat noch nicht mal verhütet.

zum Thema Abstinenz hat sie mir gesagt, dass wenn wir miteinander intim waren hatte sie große Schmerzen. Aus diesem Grund habe ich Rücksicht genommen. (Ich frage mich aber wieso sie dann mit einem anderen ins Bett gehen konnte).

@ Rocky78

Diese Frage stelle ich mir auch ständig. vor allem weiß ich auch, dass das Kind nichts dafür kann unter welchen Umständen es entstanden ist.

@ Nippes

da habe ich halt Angst vor, dass ich das nicht kann.


Danke für die Antworten ...

manu

09.03.2015 12:27 • #7


Grace_99


Zu deiner Paarbeziehung kann ich dir leider gar nichts raten.

Ich war 4,5 Jahre mit jemanden zusammen, der meine Kinder geliebt hat wie seine eigenen und ich seinen Sohn wie mein 3. Kind; irgendwann vermischen sich die Gefühle und man hat auch vom Gefühl her 3 Kinder und nicht nur 2 (leibliche).

09.03.2015 12:28 • #8


Rocky78


711
3
123
Das ist was anderes, man muss schauen unter welchen Umständen das Kind entstanden ist, seine Frau bringt ja nicht ein Kind mit in die Beziehung!

09.03.2015 12:49 • #9


Grace_99


Zitat von Rocky78:
Das ist was anderes, man muss schauen unter welchen Umständen das Kind entstanden ist, seine Frau bringt ja nicht ein Kind mit in die Beziehung!


Es ging darum ob man ein fremdes Kind lieben kann. Nicht mehr und nicht weniger war meine Antwort. Wer lesen kann ist klar im Vorteil ^^

09.03.2015 13:08 • #10


Chanyu

Chanyu


93
75
Hi Manu,

an deiner Stelle würde ich mich mal anwaltlich beraten lassen, denn ich habe letztens in einem anderen Forum gelesen, wenn die Ehefrau von einem anderen schwanger wird, gilt der Ehemann juristisch als Vater, auch wenn er es nicht ist. Keine Ahnung, ob das so stimmt, also erkundige dich mal.

Dass deine Frau dir erzählt, sie hat Schmerzen beim gev und dann munter mit jemand anderem ohne Kond. einen Aufhüpfer im Heu hat, finde ich persönlich unter aller Sa...u. Da würde ich mir tierisch vera*scht vorkommen. Da würde ich mal zuerst ansetzen, so geht man mit seinem Partner nicht um .

Da würde mich mal interessieren, wie sie das rechtfertigen will.

Dir alles Gute!

09.03.2015 13:27 • #11


Papaya


37
1
9
Hallo Manu,

die anwaltliche Beratung würde ich dir auch baldmöglichst empfehlen. Das Kind gilt als ehelich, selbst wenn es einen anderen Erzeuger hat, und du bist unterhaltspflichtig. Die Frage, ob du dieses Kind anerkennst, stellt sich zumindest formaljuristisch überhaupt nicht - du bist der Vater.

Die Erklärung für euer nicht stattfindendes Intimleben finde ich merkwürdig - was sollen das denn für Schmerzen sein? Habt ihr denn dann nicht gemeinsam nach Lösungen gesucht, zB. eine Gynäkologin aufgesucht? War das während der gesamten 7,5 Jahre eures Zusammenlebens so? Dann ist der Seitensprung deiner Frau irgendwie verständlich, aber natürlich wäre es fair gewesen hier eine gemeinsame Lösung zu finden.

Ganz blöde Situation, und wahrscheinlich stehst du ja auch noch unter Schock, weil alles so frisch ist. Deine Frau hatte ja schon 5 Monate Zeit, sich eine Strategie zu überlegen.

Lass dich beraten!

09.03.2015 14:36 • #12


PedroP


...hallo nur eins...du weiß es jetzt und hast 2 Jahre Zeit die Vaterschaft anzufechten....
An deiner Stelle...Vaterschaft ablehnen...denn wenn es nach 2 oder 3 Jahren doch anders entscheidest...musst du zahlen!
Ergo würde diese Frage unabhängig entscheiden, kannst bei deiner Frau bleiben aber trotdem die Vaterschaft ablehnen....zahlen muss dann Erzeuger, was fair wäre....da er es so oder so wissen muss, wird er euer Leben "bereichern", sei dir dessen bewußt!

09.03.2015 15:43 • #13


Alena-52


Zitat von manu1105:
Für mich stellt sich vorrangige die Frage, möchte Ich erstmal sofort aus der Ehe raus nicht nur um Abstand zu gewinnen sondern auch um rechtlich Abgesichert zu sein, oder lasse ich das erstmal offen und warte das Trennungsjahr ab.
lasse dich deshalb von einem unabhängigen dritten beraten - vielleicht pro-familia.

in eurer ehe stimmte einiges nicht wenn deine frau mit dir schmerzhaften S. hat, er deshalb ausfällt, bei einem anderen schien es ja zu gehen.

wenn du auf nummer sicher gehen willst, kannst du die vaterschaft ablehnen, und kannst dennoch versuchen mit deiner frau einen neuanfang zu starten und später auch überlegen ob du das kind vielleicht adoptieren willst sofern eure ehe wieder bestand hat.
der kindsvater kann zumindest finanziell die verantwortung übernehmen falls du bereit bist sein kind mit aufzuziehen.

im zustand von emotionalen chaos ist es schwer die "richtige" entscheidung zu treffen, gebe dir noch etwas zeit um dir klarer zu werden und das ego etwas runterzufahren. die entscheidung muss vom herzen kommen - auch im sinne des kindes.

09.03.2015 16:12 • #14


FallingButterfl.


Zitat:
Wieso hast du kein erfülltes Intimleben mit deiner Frau? Liesse sich das in absehbarer Zeit ändern?

Wenn ich ein Mann wäre, wäre ich absolut angeekelt. Und würde auch nichts an dem S. ändern. Ich meine ein anderer Mann war in ihr drin, mit seinem Schw**z, hat sie gefüllt, geschwängert.
Also ich an deiner Stelle würde das Kind nicht akzeptieren und die Scheidung einreichen unabhängig von den Folgen. Denn betrogen werden ist das Letzte und da hört Liebe auf.

09.03.2015 16:20 • #15




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag