Shion
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Es ist unheimlich selten, dass jemand vorher den Mut zusammensammelt, den Partner auf ernste Probleme hinzuweisen und Konflikte zu riskieren...anstatt die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen.
Ich weiß ehrlich nicht, wie die das hinbekommen. Ob sie das Hin und Her wirklich empfinden? Kann ich mir fast nicht vorstellen, schon gar nicht bei warmen Wechseln, wo vorher schon etwas war...
In jedem Fall ist es unfair, nichts zu sagen. Wenigstens versuchen muss man es doch. Gut, ich hab meinem Ex auch nicht gesagt, dass ich Gefühle für jemand anderen entwickelt habe...aber ich hab das auch als Symptom für unsere Probleme gesehen, und die immer auf den Tisch gepackt. (Schon lange bevor Herr K existent war.)
Und die Sprüche von ewiger Liebe hab ich mir auch gespart...Ganz im Gegenteil. Ich hab es "wir sind auf Bewährung" genannt
Wie lang war eure Beziehung eigentlich? Einschleichende Bequemlichkeit ist sicher auch zeitabhängig, aber denke nicht nur. Wenn einem wirklich was an dem anderen liegt, investiert man auch nach Jahren noch. Oder Jahrzehnten. Man muss die Änderungen des anderen wahrnehmen und sich gemeinsam entwickeln...wenn das nicht geht, führt der Weg zusammen vielleicht nicht weiter. Aber nicht einfach hinnehmen, oder den Partner so formen, wie es einem passt
Ich hätte wirklich gerne mal eine richtig lange Beziehung (mehr als ein paar Jahre), mit jemandem, der die Herausforderung genauso gerne versuchen würde...


es sind die kleinen Schritte, die zählen und mit denen man echte Veränderungen bewegt. Das Befreiungsgefühl sagt ja schon, dass es absolut richtig war! Hoffe du kannst das weiter durchziehen, es wird sicher auf Dauer eine gewisse Erleichterung sein.