Blume12345
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ich habe mich vor einigen Monaten von meinem Ex-Freund getrennt und mir geht es gar nicht gut. Fühle mich mittlerweile fast gezewungen, Alk. zu werden. Ernsthaft. Es ging mir, glaube ich, in meinem Leben noch nicht so schlecht.
Die Trennung habe ich vollzogen in einer extremem Stresssituation wegen meines Studiums und ich denke sowieso langsam, dass ich Bindungsphobikerin bin. Das war jetzt meine erste Beziehung und diese ging drei Jahre, aber vorher habe ich es nicht mal geschafft mich mal auf eine Beziehung einzulassen.
Ich habe es die ganze Beziehung lang nicht geschafft ihm zu vertrauen, zumindest nicht 100 Prozent und hatte dann das Gefühl, dass er doch eine Freundin von sich toller finden muss. Ich schwöre, sie hat immer zum richtigen Moment das richtige auf Facebook und Instagram gepostet, was ihn beeindrucken könnte, sich mit ihm ab und zu alleine getroffen, als ich im Prüfungsstress war und ihm jeden Tag geschrieben. Zusätzlich hat sie mir Sachen gesagt wie "Dein Freund ist der einzige interessante Mann weit und breit" und "dein Freund und ich verstehen uns so gut" und die beiden haben sich oft angeschaut, sie hat ihn einmal an den Schultern massiert und er meinte noch "Mach weiter!" und auf der Couch hat er einmal den Arm um sie gelegt. Überhaupt hat sie immer und überall seine Aufmerksamkeit gesucht und sich einen sch. dafür interessiert, dass ich seine Freundin bin. Ich hab ihr leider nie was gesagt, weil ich dann den Eindruck hatte, sie hätte sich noch mehr angestachelt gefühlt und sich gefreut, dass ich verunsichert bin. Meinem Freund hingegen habe ich gesagt, dass ich mir Sorgen mache, weil ich denke, dass sie was von ihm will und auch ganz dringend auf der Suche nach einem Freund ist. Er hat mich dann in den Arm genommen und gesagt, ich brauche mir keine Sorgen zu machen. trotzdem hat sich nichts verändert. Sie hat ihm jeden Tag geschrieben und er ihr geantwortet. Und hat ihr oft Bilder geschickt, von dem, was wir um Moment machen etc. ich kann mich an so viele Situationen erinnern, wo er bei mir war, aber eigentlich am Handy saß und mit ihr geschrieben hat oder von ihr gesprochen hat.
Ich hatte Prüfungsangst und habe ihm nie davon erzählt, aber sehr viel Zeit fürs Studium aufgewendet, wo ich dachte, es sei klar, dass ich das nicht mache, um möglichst wenig Zeit zu haben, sondern weil ich es brauche. nach der Trennung habe ich es ihm aber gesagt und er meinte, dann hötte er ja in vielen Dingen anders gehandelt. Mich hat das Thema mit der Freundin nicht mehr los gelassen, habe mir einen megastress gemacht und ihn immer wieder drauf angesprochen, da ich einfach es so offensichtlich fand, dass die beiden früher oder später feststellen, wie gut sie zusammen passen. ich weiß nicht, es war einfach ein ganz starkes Baucgefühl, kann es nicht 100 Prozentig erklären. Da war einfach eine große Chemie.
Problem: Mein Freubd meinte immer wieder, er will mit mir zusammen sein und ich konnte es ihm einfach nicht glauben, hatte so Angst, dass er das jetzt noch denkt, aber in naher Zukunft nicht mehr. Er hat dann aber irgendwann sogar den Kontakt zu der Freundin abgebrochen, auf man Klagen hin, allerdings total Wutentbrandt. Zwei Monate später meinte er, er wolle mit mir zusammen ziehen, ansonsten würde er sich von mir trennen, da er sonst den Eindruck habe, er liebe mich mehr, als ich ihn. Ich total verzweifelt, habe nur Wort Trennung gehört und unglaubvliche Verlustangst gehabt. Bin dann mit ihm zusammen gezogen.
Kurz gesagt: Wir haben uns nur noch gestritten, da ich in der Beziehung schon so lange nicht mehr vertrauen konnte und ich war so gestresst wegen meiner Abschlussarbeit. Dann aheb ich mich irgendwann getrennt. Trennung ist richtig sch. verlaufen, er tief verletzt und ich hatte total die Ambivalenz. Ich bin mir sicher, dass es keine Chance mehr gibt, er hat auch gleich nach der Trennung den kontakt zu der anderen wieder aufgenommen, während ich für ein paar Wochen Zuhause war um die Abschlussarbeit fertig zu schreiben. Ich wollte auch keine Paartherapie einfach nur noch weg. Weg, weg. Bin sogar dann 5 Stunden weit weggezogen.
Problem: Ich vermisse ihn unsäglich und habe das Gefühl, mich ABSOLUT unglücklich gemacht zu haben, da ich so sehr auf meine Verlustangst fokussiert war, ihm nicht vertrauen konnte, überzeugt davon war, dass die andere früher oder später eh mit ihm zusammenkommen wird. Und dass obwohl er ständig beteuert hat, mich zu lieben. Selbstsabotage vom Feinsten.
Ich bin wirklich am Boden zerstört und der festen Überzeugung, mich total unglücklich gemacht zu haben, er war doch so Besonders. unsere Geschichte war so besonders. ich war seine Traumfrau, er mien Traummann. Unsere Kommunikation war schlecht, Sex nachher auch (durch mangelnde Kommunikation und mangelndes Vertrauen) usw. ich bin halb tot. Wirklich. Es wird nämlich keinen Weg zurückgeben. Jetzt habe ich auch noch den Fehler gemacht und auf dem Instagram Account dieser Freundin nachzuschauen. Und sie postet die ganze Zeit von Frieden und vegetarischem Essen etc. so vielen Sachen, die er GANZ TOLL findet, und die er an mir eigebntlich so geliebt hat.
Ich bin verzweifelt. Wirklich
Jedenfalls denke ich an vor die Beziehung und jetzt und ich habe mich so verändert. zum negativen. Wie sehr mich diese ganze sch. mitgerissen hat