Anon
Gast
in meinem Abschiedsbrief (https://www.trennungsschmerzen.de/war-un ... 14272.html) habe ich an meine ehemalige Freundin schon meine Gedanken und Sorgen kundgetan.
Diese Beziehung (auch wenn sie es nicht als solche gesehen hat) war nicht so intensiv wie sie hier viele geführt haben. Genau genommen stellt sich berechtigt die Frage, ob es Liebe oder nur Ego war.
Das ist mein Problem.. ich bin ein netter Kerl, von vielen Kolleginnen höre ich, dass sie nicht verstehen, wieso ich noch nie eine Freundin hatte, ich habe einen gut traininerten Körper etc.
Aber ich frage mich, ob ich vielleicht gar nicht in der Lage bin, Liebe zu empfinden, zu geben und zu empfangen...
Ich bin jetzt 27 Jahre alt, habe meine Jungfräulichkeit im Alter von 25 Jahren im B. verloren, nachdem meine Freunde nicht mehr ansehen konnten, wie ich mich im Bezug auf Frauen selbst fertig gemacht habe. Seither war ich noch einige Male, aber es hat mir dann geholfen, meine "Ex" kennen zu lernen.
Seit ich 14 war, war ich immer ein Aussenseiter. Hatte eigentlich kaum Freunde. Immer Depressionen, seit 4 Jahren auch einen Tinnitus mit psychosomatischer Ursache. Antidepressiva nahm ich auch immer Jahrelang. Auch jetzt nehme ich wieder neue Medikamente und beginne eine Psychotherapie.
Aber kann es mir helfen? Kann es sein, dass man einfach unfähig ist, tiefe Liebe zu empfinden? Ein Partner (also eine Frau bei mir) würde wohl hier auch nicht helfen wollen, da sie einen Mann will und keinen Patienten...
Ich weiss aktuell nicht weiter. Meine Therapeuting wird mir hoffentlich helfen können, aber was wenn nicht...? Sie meinte beim ersten Gespräch auch, dass sie es sich nicht vorstellen könne und sie sich normal denken würde "Den lassen die Frauen vermutlich gar nicht in Ruhe"
So kann ich das nicht sehen...
Ich packe jetzt meinen Sandsack aus
Hat jemand Rat für einen sozial zurückgebliebenen, verunsicherten kerl, der auf die 30 zugeht?
Danke!

