Elana
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morgen vor 3 Monaten hat er sich getrennt.
Ich fühle mich elend, es geht mir sehr schlecht, ich vermisse ihn sehr. Gleichzeitig weiß ich, dass es ihm sicherlich sehr gut geht, wie immer. Er lebt sein Leben weiter, verschwendet sicherlich keinen Gedanken an mich. Und ich leide. Und es hört nicht auf.
Er wird schnell eine neue Frau haben. Mich ersetzen. Vielleicht hat er das sogar schon.
Ich fühle mich so wertlos, so unwichtig, hänge in der Vergangenheit fest, in dem Luftschloss der gemeinsamen Zukunft, der gemeinsamen Familie, das er gebaut hat... bis es sich - eben - in Luft aufgelöst hat.
Hört das denn niemals auf?
Ich will das nicht mehr! Doch ich weiß nicht, wie ich es stoppen kann..
Demnächst werde ich 31. Praktisch alle um mich rum kriegen gerade Kinder, heiraten, ziehen zusammen usw. Ich bin einer der wenigen Singles. Ich habe das Gefühl, dass mir die Zeit davon läuft, dass ich niemals eine eigene Familie haben werde, weil (Überraschung) alle "guten" Männer ja bereits vergeben sind - mit Grund. Und alle "schlechten" Männer noch zu haben sind - auch mit Grund. Ich habe wohl immer aufs falsche Pferd gesetzt und bin dabei leer ausgegangen.
Die Zeit zurückdrehen und andere Entscheidungen treffen geht halt leider nicht. Ich habe nur das eine Leben. Und das macht mich unglücklich. Ja, bla bla bla... ein Partner kann mich nicht glücklich machen. Ist klar. Aber wenn ich mir eine eigene Familie für mein Lebensglück wünsche, brauche ich halt auch einen Partner. Schach matt!
Ich bin so schrecklich unglücklich und habe keine Hoffnung mehr, dass auch ich endlich mal echtes, dauerhaftes, tiefes, verbindliches Liebesglück mit Zukunft erfahren darf. Kann ich damit weiter leben? Eigentlich nicht... Habe ich eine Wahl? Auch eigentlich nicht... Es ist grauenhaft!
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