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Mareike1
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Hallo ihr lieben,
Lange bin ich hier mitleserin und mich plagt das thema schon etwas länger. ich wäre so dankbar über einen Perspektivwechsel und andere ideen/ meinungen.
Mein damaliger partner und ich waren 4 jahre zusammen. das ist jetzt ein halbes jahr her. Wir hatten uns letztes jahr sehr viel gestritten und ich denke corona und dass mein freizeitausgleich weggefallen ist hatte auch viel mit rein gespielt. Sein leben hat sich in der zeit so gut wie gar nicht verändert meins hingegen schon. Ich musste weniger arbeiten und hatte wesentlich mehr zeit zu hause gehabt. Mein sport ist aufgrund der ganzen auflagen weg gefallen sowie andere hobbys. Und in der zeit habe ich auch gemerkt wie wenig zeit wir vorher auch zusammen verbracht hatten weil jeder auch sein ding gemacht hatte. Daher wollte ich die viele gewonne zeit auch für gemeinsame zeit nutzen und das hat er bis zu trennung nicht verstanden. dadurch wurde mein frust nur noch größer sodass wir beide gleich den Kopf zu gemacht hatten wenn einer was gesagt hatte. Also ich kann mich schon sehr gut selber beschäftigen das schon mal vorab. Ich mag den partner auch nicht 24/7 um mich haben. Aber letztes Jahr fiel mir das alles einfach nicht leicht und da gab es kein Verständnis. Das prägenste war dass ich weinend vor ihm stand und gebettelt hatte dass er bleibt und er wollte lieber motorrad fahren.
Er schraubt wahnsinnig gerne an seinem auto oder an seinem motorrad. Das habe ich immer toleriert und wir mussten teilweise feste Tage vereinbaren damit wir was zusammen machen konnten. Das war für mich auch neu und da fing ich auch schon an nachzudenken ob das noch was mit Liebe zu tun hat.
Unsere Beziehung hat auch mehr tiefen als Höhen. Er war öfters arbeitslos, dann Bandscheibe, krank geschrieben und auf montage. Was ich ihm immer sehr hoch angerechnet hatte dass er so positiv dem ganzen gegenüber stand.
Unser größtes streitthema ist der finanzielle aspekt gewesen über die 4 jahre. Ich hab den blick nach vorne und spare für haus und Zukunft. und kennen gelernt hatte ich ihn mit schulden die nach 2 jahren dank meiner "Ar." auch verschwanden. Danach hat er nur noch das geld für sich ausgegeben. Zwar nie wieder schulden gemacht aber auch nie geld für uns gehabt. Dementsprechend hatte ich letztes jahr fast alles bezahlt damit wir überhaupt was machen konnten. das wichtigste in Kürze.
Das ganze gestreite hat dann auch zum aus geführt und er ist ausgezogen. In den 6 Monaten hatten wir zwischendurch immer mal wieder Kontakt aber ich war so enttäuscht und hatte mich letztes jahr so im stich gelassen gefühlt dass ich entschloss ende letzten jahres den Kontakt komplett abzubrechen um abstand zu bekommen. Jetzt schrieb er vor zwei Wochen mich das erste mal wieder an und da hab ich gemerkt dass es immer noch nicht leicht fällt. Es tut aber nicht mehr so weh und ich habe auch viel über mich nachgedacht und zu einer trennung gehören immer zwei.
Wir haben uns auf menschlicher ebene gut verstanden und das fehlt mir sehr. Ich habe zwei männer gedatet gehabt in der zwischenzeit und habe auch dort versucht für mich zu filtern was mir an einem partner wichtig ist.
Ich bin nervlich so am ende. dieses ganze nachgedenke macht auch müde. Ich weiß für mich nicht ob ich ihn bzw uns nochmal eine chance gebe oder nicht. Ich hab Angst dass ich wieder für Fahrzeuge stehen gelassen werde oder wir finanziell nicht an einem Strang ziehen. habt ihr Ratschläge oder tipps? Danke für eure antwort! Und dass ihr euch zeit nehmt. Liebe grüße
Lange bin ich hier mitleserin und mich plagt das thema schon etwas länger. ich wäre so dankbar über einen Perspektivwechsel und andere ideen/ meinungen.
Mein damaliger partner und ich waren 4 jahre zusammen. das ist jetzt ein halbes jahr her. Wir hatten uns letztes jahr sehr viel gestritten und ich denke corona und dass mein freizeitausgleich weggefallen ist hatte auch viel mit rein gespielt. Sein leben hat sich in der zeit so gut wie gar nicht verändert meins hingegen schon. Ich musste weniger arbeiten und hatte wesentlich mehr zeit zu hause gehabt. Mein sport ist aufgrund der ganzen auflagen weg gefallen sowie andere hobbys. Und in der zeit habe ich auch gemerkt wie wenig zeit wir vorher auch zusammen verbracht hatten weil jeder auch sein ding gemacht hatte. Daher wollte ich die viele gewonne zeit auch für gemeinsame zeit nutzen und das hat er bis zu trennung nicht verstanden. dadurch wurde mein frust nur noch größer sodass wir beide gleich den Kopf zu gemacht hatten wenn einer was gesagt hatte. Also ich kann mich schon sehr gut selber beschäftigen das schon mal vorab. Ich mag den partner auch nicht 24/7 um mich haben. Aber letztes Jahr fiel mir das alles einfach nicht leicht und da gab es kein Verständnis. Das prägenste war dass ich weinend vor ihm stand und gebettelt hatte dass er bleibt und er wollte lieber motorrad fahren.
Er schraubt wahnsinnig gerne an seinem auto oder an seinem motorrad. Das habe ich immer toleriert und wir mussten teilweise feste Tage vereinbaren damit wir was zusammen machen konnten. Das war für mich auch neu und da fing ich auch schon an nachzudenken ob das noch was mit Liebe zu tun hat.
Unsere Beziehung hat auch mehr tiefen als Höhen. Er war öfters arbeitslos, dann Bandscheibe, krank geschrieben und auf montage. Was ich ihm immer sehr hoch angerechnet hatte dass er so positiv dem ganzen gegenüber stand.
Unser größtes streitthema ist der finanzielle aspekt gewesen über die 4 jahre. Ich hab den blick nach vorne und spare für haus und Zukunft. und kennen gelernt hatte ich ihn mit schulden die nach 2 jahren dank meiner "Ar." auch verschwanden. Danach hat er nur noch das geld für sich ausgegeben. Zwar nie wieder schulden gemacht aber auch nie geld für uns gehabt. Dementsprechend hatte ich letztes jahr fast alles bezahlt damit wir überhaupt was machen konnten. das wichtigste in Kürze.
Das ganze gestreite hat dann auch zum aus geführt und er ist ausgezogen. In den 6 Monaten hatten wir zwischendurch immer mal wieder Kontakt aber ich war so enttäuscht und hatte mich letztes jahr so im stich gelassen gefühlt dass ich entschloss ende letzten jahres den Kontakt komplett abzubrechen um abstand zu bekommen. Jetzt schrieb er vor zwei Wochen mich das erste mal wieder an und da hab ich gemerkt dass es immer noch nicht leicht fällt. Es tut aber nicht mehr so weh und ich habe auch viel über mich nachgedacht und zu einer trennung gehören immer zwei.
Wir haben uns auf menschlicher ebene gut verstanden und das fehlt mir sehr. Ich habe zwei männer gedatet gehabt in der zwischenzeit und habe auch dort versucht für mich zu filtern was mir an einem partner wichtig ist.
Ich bin nervlich so am ende. dieses ganze nachgedenke macht auch müde. Ich weiß für mich nicht ob ich ihn bzw uns nochmal eine chance gebe oder nicht. Ich hab Angst dass ich wieder für Fahrzeuge stehen gelassen werde oder wir finanziell nicht an einem Strang ziehen. habt ihr Ratschläge oder tipps? Danke für eure antwort! Und dass ihr euch zeit nehmt. Liebe grüße

