alom
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Lernt man sich anders kennen, also abends oder online, trifft man sich also eher gezielt zum "Kennenlernen" finde ich das ziemlich kompliziert. Damit ist gemeint, ich habe das Gefühl, selbst schöne Gefühle werden durch Verbissenheit und "Besprechen" von Themen, die durchaus nicht in ein erstes oder zweites Treffen gehören, man sie komischerweise trotzdem bespricht, in eine falsche Ecke gelenkt.
Was will ich damit sagen: Man prüft und prüft und zieht sich auch Haken heraus, ist hin und hergerissen zwischen Kopf und Gefühl.
Also beim "echten" Kennenlernen über einen längeren Zeitraum, ungezwungen, hatte ich sowas nie. Diese Unsicherheit: Meldet er/sie sich überhaupt nochmal, ist er/sie offen und sucht er/sie nicht nur ein Abenteuer?
Wenn es nach meinem Kopf ginge, würde keines dieser Dates mehr als 2x getroffen werden, weil man logischerweise nie ein Spiegelbild seiner Optimatlvorstellung in JEDER Hinsicht trifft. Merkwürdigerweise habe ich aber genau dieses Abhaken von inneren Checklisten nie gehabt, wenn ich eine Frau über offline-normale Wege kennengelernt habe, und bin sogar mit ihr zusammen gekommen, trotzdem sie überaupt nicht gepasst hat, online wiederum würde mir da sicher die ein oder andere Traumkandidatin genau durch sowas durch die Lappen gehen.
Es ist schwierig es zu beschreiben, aber geht man zu verkopft in diese Treffen? Sobald der Gegenüber etwas sagt, was nicht 100% passt oder sofort aufgeklärt und nochmal neu erklärt wird, gehen schon mal die Schotten runter, mal auf meiner Seite, mal auf der anderen, was man am Gesichtsausdruck manchmal erkennen kann.
Ist man zu pingelig bei Onlinekennenlern-Dates, die man dann offline trifft oder ist das ganze sowieso zum Scheitern verurteilt oder ist man einfach zu verkopft?
denn ... der stimme ich 100 Prozent zu! Ich habe mich das auch immer gefragt: Hä? Die gute Frau ist nur online, was macht die denn sonst so?